Ivy.view gibt Service Orientierten Architekturen ein Gesicht

„Ivy.view, the face of SOA“. Unter diesem Motto stellt der Softwarehersteller Soreco AG auf der CeBIT 2008 erstmals eine Entwicklungsplattform für SOA-basierte Anwendungen vor, welche die grafische Benutzeroberfläche (GUI) in den Vordergrund stellt. Mit Hilfe umfassender GUI-Komponenten-Bibliotheken ermöglicht Ivy.view, Rich Internet Application (RIA) Oberflächen für SOA-Anwendungen auf grafischem Weg zusammenzustellen.

Die via drag & drop konfektionierten RIA-Frontends verfügen zum einen über den Bedienkomfort, die Event-Orientierung und die Performance einer Desktop-Anwendung. Zum anderen lassen sich die web-basierten User Interfaces durch den komfortablen Austausch einzelner GUI-Komponenten flexibel an Prozessänderungen anpassen. Der neuartige GUI-zentrierte Ansatz von Soreco steht im Gegensatz zu herkömmlichen SOA-Entwicklungsplattformen. Diese fokussieren sich lediglich auf die technische Umsetzung von SOA-Komponenten, nicht auf deren Bedienung. Zudem lassen sich mit Ivy.view auch Oberflächen von Softwaranwendungen effizient modernisieren, die nicht auf SOA-Grundsätzen beruhen. Weiteres Messehighlight ist das Zusammenspiel von Ivy.view mit der kommenden RIA-Version der Business Process Management Plattform Xpert.ivy 4.0. Das Ergebnis: eine Development Suite, die den Komponenten-basierten SOA-Gedanken durchgängig abbildet – von der Entwicklung und Umsetzung von Prozessen und Webservice-Komponenten bis hin zur Gestaltung den Anwenderoberflächen.

Ivy.view – SOA auf der Interface Ebene
In IT-Projekten, die sich mit dem Aufbau Service Orientierter Architekturen be-schäftigen, liegt die Federführung zumeist in der Hand der IT-Fachabteilung. Deshalb richten sich auch die am Markt verfügbaren Entwicklungsplattformen danach aus, technisch ausgefeilte SOA-Konzepte, Webservice-Komponenten und Prozessbeschreibungen zu erstellen und auszuführen. Den Oberflächen hingegen, mit welchen diese SOA-Anwendungen bedient werden sollen, wird kaum Beachtung geschenkt. Zumal die meisten Entwicklungsplattformen zu technisch orientiert sind, um Fachabteilungen mit wenig ausgeprägtem IT-Know how in den Prozess der Oberflächendefinition mit einzubeziehen.

Der GUI-zentrierte Ansatz der Entwicklungsplattform Ivy.view von Soreco stellt die grafische Benutzeroberfläche von SOA-Anwendungen konsequent in den Vordergrund. „Für den Anwender besteht eine Software aus dem Dialog. Die hinter den User Interfaces liegende Technologie kann noch so modern sein – sie interessiert den Anwender kaum. Deshalb ist es für den Erfolg und die Akzeptanz von SOA-Anwendungen von entscheidender Bedeutung, den Arbeitsmasken eine hohe Priorität zu geben“, beschreibt Thomas Koller, Geschäftsführer der Soreco International Ltd. Hamburg, die Herausforderung.

RIA RichDialogs für komfortable Anwenderoberflächen
Um dem Endanwender eine komfortable und standortunabhägige Applikations-oberfläche bieten zu können, stellt Ivy.view umfassende GUI-Komponenten-Bibliotheken bereit. Mit diesen lassen sich RIA-Oberflächen für SOA-Anwendungen auf grafischem Weg „zusammenklicken“. Grundlage hierfür ist der UltraLightClient von Canoo, mit dem Rich-Internet-Anwendungen auf Java-Basis realisiert werden können. Darauf aufbauend kapseln so genannten Rich-Dialog-Komponenten sowohl die Funktions- und Prozesslogik der auszuführenden SOA-Komponenten als auch die darzustellenden Daten sowie die Art der Präsentation und Benutzerinteraktion. Je nach Funktionalität der Dialog-Masken werden einzelne RichDialog-Komponeten aus der Bibliothek ausgewählt, wobei sich die verschiedenen Dialog-Kompetenten individuell kombinieren und wieder verwenden lassen. Verändert sich ein Prozessablauf, werden die betreffenden RichDialogs in den GUIs angepasst bzw. ersetzt. Das Ergebnis: Unternehmen erstellen mit Ivy.view grafische Oberflächen für ihre Anwendungen, die bezogen auf Optik und Usability state of the art Fat-Clients in nichts nachstehen.

In Kombination mit der neuen RIA-Version 4.0 der BPM-Plattform Xpert.ivy steht Unternehmen in Sommer 2008 eine durchgängige GUI-zentrierte Development Suite für prozessorientierte SOA-Anwendungen zur Verfügung. Diese wird den gesamten Entwicklungsprozess sowie die Umsetzung unter SOA-Grundsätzen abbilden. So lassen sich künftig aus bestehenden Applikationsbausteinen, wie Business Software Anwendungen, Webservices automatisch generieren. Diese einzelnen funktionalen Bausteine werden dann über ein grafisches Prozessmodell der Process Engine von Xpert.ivy orchestriert. Ivy.view stellt anschließend die Daten und Funktionen dem Benutzer eventorientiert und standortunabhängig über RichDialog-Frontends zur Verfügung.

Soreco AG
Gegründet im Jahr 1988, entwickelt und vermarktet die Soreco AG, mit Hauptsitz in Schwerzenbach bei Zürich, zukunftsgerichtete und branchenunabhängige Standardsoftware für den mittleren und oberen KMU- sowie Großfirmenbereich. Die Zusammenarbeit mit Partnern im Lösungs-, Dienstleistungs- und Technologiebereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz garantiert individuell zugeschnittene Lösungen aus einer Hand (Soft-ware, Dienstleistungen, Hardware, Netzwerk). Mit 100 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreuen Soreco und die Soreco Partner (rund 270 Mitarbeitende) derzeit über 2.000 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, davon 30 % der Top 500 Schweizer Unternehmen.
Weitere Informationen:
Soreco AG – Thomas Koller
Ringstraße 7 – CH-8603 Schwerzenbach (ZH)
Tel. : 044 806 25 25 – Fax: 044 806 25 26
info@soreco.ch
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Magirusstraße 33 – D-89077 Ulm
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