Übersichtsmeldung / ImmobilienMesse Leipzig 2001 (14. bis 16. September 2001)

Neue Schwerpunkte zur ImmobilienMesse Leipziger ImmobilienMesse mit Wohn-, Gewerbe- und Ferienimmobilien

Die ImmobilienMesse Leipzig setzt vom 14. bis 16. September 2001 mit dem Ausbau ihres Gewerbeimmobilien-Bereichs neue Akzente. „Das Angebot an Gewerbeimmobilien hat sich gegenüber der Vorveranstaltung verdoppelt“, freut sich Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe. „Künftig sollen die Gewerbeimmobilien den gleichen Stellenwert erhalten wie die Wohnimmobilien“, so Dornscheidts Ausblick.

Insgesamt präsentieren sich auf der Leitmesse der neuen Bundesländer 170 Bauträger und Entwicklungsgesellschaften, Finanzierungsinstitute und Immobilienvertriebsorganisationen, Fertig- und Massivhausanbieter, Haus- und Wohnungsverwaltungen, Kommunen und Verbände. Stärkster Bereich der ImmobilienMesse sind weiterhin die Wohnimmobilien mit den Schwerpunkten Wohneigentum, Mietwohnungen, Ferienimmobilien und Finanzierungsangebote. Eine große Auswahl von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Doppelhaushälften, Reihenhäusern, Fertigteilhäusern, Architektenhäusern und Grundstücken gibt Käufern, Anlegern und künftigen Bauherren die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.

Gewerbeimmobilien aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg

„Zur diesjährigen ImmobilienMesse haben die Interessenten nicht nur die Möglichkeit, sich über Gewerbeimmobilien aus Sachsen zu informieren“, kündigt Manfred Meyer, Projektleiter der ImmobilienMesse Leipzig, an. „Die Besucher finden auch Angebote aus den Nachbarländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.“ Bundesweit tätige Maklerunternehmen wie Aengevelt Immobilien und Müller International werben ebenso für ihre Gewerbeimmobilien wie Kommunen und Landkreise aus den neuen Bundesländern. Für Unternehmen, die sich im Zuge der Ansiedlung von Automobilherstellern in Mitteldeutschland niederlassen wollen, sei das eine ideale Gelegenheit, den Markt kennen zu lernen, so Meyer. Die Dresdner Bank Immobiliengruppe geht von einem Nachfrageimpuls im Umfang von mindestens 100.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche auf dem lokalen Markt aus.

Das Interesse an Gewerbeimmobilien ist nach Angaben des Leipziger Oberbürgermeisters, Wolfgang Tiefensee, bereits gestiegen. Die Stadt sei mit einigen Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferbranche im Gespräch, so Tiefensee. Es stünden genügend Flächen in der Nähe des geplanten BMW-Werkes sowie um das Güterverkehrszentrum, aber auch in der Innenstadt zur Verfügung. Weitere Areale würden folgen.

„Wir haben die Talsohle durchschritten und es mit einem nachhaltigen Wandel zu tun“, ist auch Dr. Wulff Aengevelt, Geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Düsseldorfer Maklerunternehmens, zuversichtlich gestimmt. Für Aengevelt habe ein Standort wie Leipzig mit niedrigen Büromieten, einer exzellenten Angebotsqualität, der ausgebauten Infrastruktur und den hier möglichen Wohnbedingungen deutliche Vorteile. Die enormen Kosten- und Qualitätsvorteile an diesem Standort würden nun auch weitere größere Nutzer in den Raum Leipzig-Halle führen.

Umfangreiches Rahmenprogramm mit 20 Veranstaltungen und Auktion

Die stärkere Konzentration auf Gewerbeimmobilien spiegelt sich auch im Rahmenprogramm wider, das zu über 20 Veranstaltungen einlädt. Das Gewerbeimmobilien-Forum widmet sich am ersten Messetag der Vermarktung von kommunalen Liegenschaften. Namhafte Vertreter der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand vermitteln ihre Erfahrungen bei der Entwicklung, Vermarktung und Umnutzung von staatlichen Immobilien. Das Institut für Immobilienwirtschaftliche Studien (iSt.) veranstaltet bereits am Donnerstag, dem 13. September, in Kooperation mit der Leipziger Messe die Fachtagung „Trend“. Über 120 Experten aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft diskutieren hier über die Wohnung von morgen und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Immobilienwirtschaft. Weitere Veranstaltungen widmen sich der marktorientierten Sanierung, alternativen Energien und ihrer Finanzierung, der Mietrechtsreform, der Leerstandsproblematik, der Sanierung von Denkmalschutzwohnungen und der Betriebskostenabrechnung. Auch über „Zukunftshäuser in Sachsen“, Immobilienauktionen und Internetportale für Immobilien können sich die Messebesucher kundig machen.

Messe hilft bei Suche nach Wohnungen und beim Hausbau  

Die traditionelle Immobilien-Auktion startet am 15. September um 12.00 Uhr. Insgesamt kommen hier 52 Objekte aus Sachsen und Sachsen-Anhalt unter den Hammer. Neben Gewerbeimmobilien und Eigentumswohnungen sind Grundstücke und Gutshöfe im Angebot. Die Mehrzahl der Auktionsimmobilien sind Wohnhäuser aus Leipzig und Halle. Wer lieber selbst bauen will, wird bei den Ausstellern von Wohnimmobilien fündig. Außerdem werden unsanierte Ein- und Mehrfamilienhäuser angeboten. Auch Mieter, die auf der Suche nach Wohnraum sind, finden auf der ImmobilienMesse eine große Auswahl.

Ab 2002: EuroEstate – Die Immobilienmesse für Gewerbe und Wohnen

Im kommenden Jahr findet die Leipziger Immobilienveranstaltung vom 14. bis 16. Juni unter dem Titel „EuroEstate – Die Immobilienmesse für Gewerbe und Wohnen“ statt. „Mit der Etablierung der EuroEstate stärken wir den Fachcharakter der Messe“, so Werner M. Dornscheidt. „Wir werden das Gewerbeimmobilienangebot auf das Niveau der Wohnimmobilien heben und den Branchentreff mit Blick auf die EU-Osterweiterung als internationale Veranstaltung entwickeln. Mit der EuroEstate wollen wir vor allem Kommunen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Landesentwicklungsgesellschaften, Vermögensverwaltungen und privaten Anbietern eine Möglichkeit geben, ihre Gewerbeimmobilien anzubieten. Dazu laden wir Investoren und Immobilienfachleute aus ganz Deutschland und dem Ausland nach Leipzig ein.

Ansprechpartner für Medien

Ulrich Briese ots

Weitere Informationen:

http://www.immobilienmesse-leipzig.de

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