Weltgrößte Medizinmesse mit über 4.000 Ausstellern aus 67 Nationen so umfangreich und international wie nie

Gesundheitswirtschaft präsentiert sich als Arbeitgeber Nr. 1 in vitaler Verfassung

Die weltgrößte Medizinmesse MEDICA, 36. Weltforum der Medizin mit Kongress, präsentiert sich in diesem Jahr so umfangreich und international wie nie zuvor dem Fachpublikum. Vom 24. bis 27. November 2004 stellen 4.038 Aussteller aus 67 Nationen ihre neuesten Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für den gesamten Bereich der ambulanten und stationären Versorgung in den Düsseldorfer Messehallen 1 bis 17 vor (Vorjahr: 3.929 Aussteller aus 65 Nationen). Zeitgleich mit der MEDICA startet die ComPaMED 2004 (Laufzeit: 24. bis 26. November). In ihrer 13. Auflage kann die international führende Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung sogar ein Aussteller-Plus gegenüber dem Vorjahr von rund 40 Prozent verbuchen (261 Aussteller aus 25 Nationen) und bezieht erstmals eine eigene Messehalle (neue Halle 8).

Trotz eines harten Preiswettbewerbes insbesondere im Bereich der medizinischen Hilfsmittel als Folge der Gesundheitsreform kann der Medizinbranche vor ihrem Branchen-Highlight insgesamt eine vitale Verfassung attestiert werden. „Die Gesundheitswirtschaft ist Arbeitgeber Nr. 1 in Deutschland. 4,2 Millionen Menschen sind hierzulande im Dienste der Gesundheit tätig,“ unterstrich Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, im Rahmen einer Pressekonferenz zur MEDICA die Bedeutung der Branche als „Job-Motor“. Im Vergleich zu den Entwicklungen in anderen Wirtschaftszweigen fällt auch das jährliche Umsatzwachstum der Hersteller von Medizinprodukten und -technik mit zuletzt vier Prozent überdurchschnittlich aus (Gesamtmarktvolumen: ca. 19 Mrd. EURO).* Im ersten Halbjahr 2004 hat insbesondere ein starkes Exportergebnis für Freude bei der medizintechnischen Industrie gesorgt, wie Sven Behrens, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes SPECTARIS, während der MEDICA-Pressekonferenz betonte: „Gegenüber über dem Vorjahreszeitraum stiegen die Auslandsumsätze um klare 10,7 Prozent, während die Gesundheitsreform im Inland für Stagnation und ein kleines Minus von 0,1 Prozent gesorgt hat.“

MEDICA 2004 mit vielen Highlights und neuen Sonderschauen

Das Angebotsspektrum der MEDICA in Düsseldorf reicht von Labortechnik und Diagnostica, Physiotherapieprodukten und Bedarfsartikeln über den Hauptangebotsbereich der Elektromedizin und Medizintechnik sowie der Informations- und Kommunikationstechnik für Gesundheitseinrichtungen, bis hin zur Raumeinrichtung und zu den Themen des Facility Managements. Neben dem Angebot der Aussteller werden auch die Sonderschauen der MEDICA Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen der internationalen Gesundheitssysteme aufzeigen und zur fachlichen Diskussion anregen. Neben der MEDICA VISION in Halle 3, einem Forum, das unter Federführung des Bundesministerium für Bildung und Forschung erste Einblicke in die Medizin von übermorgen durch Präsentationen von Universitäten und Forschungseinrichtungen bietet, sind anzuführen das PHYSIOTHERAPIE-FORUM in Halle 4, die MEDICA MEDIA als das Forum der Telemedizin in Halle 17 sowie die MEDICA meet.IT in Halle 16 als Plattform vor allem für moderne IT-Anwendungen im Krankenhaus.

MEDICA-Kongress, Deutscher Krankenhaustag und ComPaMED

Wesentliche Bestandteile der MEDICA sind neben der Fachmesse der MEDICA-Kongress – mit seiner unübertroffenen Zahl von 200 Seminaren und Kursen die größte medizinische Weiterbildungsveranstaltung in Deutschland – sowie der 27. Deutsche Krankenhaustag (25. und 27.11.2004). Während der Deutsche Krankenhaustag unter dem Generalthema „Wirtschaftsfaktor Gesundheit“ gezielt den Experten vor allem aus dem Klinik- und Pflegemanagement Lösungen für Probleme ihres Wirtschaftens aufzeigt und die strukturellen Auswirkungen der Gesundheitsreform auf den Krankenhausmarkt diskutieren wird, versteht sich der MEDICA-Kongress als Fort- und Weiterbildungsforum für alle medizinischen Berufsgruppen. Auf gute Resonanz dürften auch die zahlreichen Kongress-„InfoForen“ für allgemein Interessierte, Patienten und Angehörige stoßen. Thematisiert werden ebenso gesundheitspolitische Themen etwa zur „Generationengerechtigkeit“ sowie zum Beispiel wirkungsvolle Therapien so genannter Volkskrankenheiten (Tinnitus, Flugangst, Autoimmun- und Infektionskrankheiten oder auch aktuelle Durchblutungsstörungen).

Unterdessen zeigt die Zulieferindustrie im Rahmen der ComPaMED 2004, dass ihre pfiffigen Ideen vielfach die Initialzündung für den medizinischen Fortschritt bedeuten. Gleich ob es sich um Mikro-Motoren oder feinste Sensoren für in der Chirurgie oder Diagnostik eingesetzte Geräte handelt oder hautverträgliche und elastische Materialien für Medizinalprodukte zu liefern sind, die ComPaMED-Aussteller stellen ihre Kompetenz unter Beweis. Den Trend zur Miniaturisierung in der Medizintechnik greift im Rahmen der ComPaMED ein spezielles Vortragsforum auf unter dem Titel „Mikrosystemtechnik in der Medizin“. Berücksichtigung im Rahmen des vom Fachverband Mikrotechnik IVAM koordinierten Forums findet ein umfangreiches Themenspektrum – von juristischen Fragen der Produkthaftung über Marktabschätzungen bis hin zu neuartigen Mikro-Zulieferteilen für die Telemedizin. Ergänzt wird dieses Forum durch Vorträge zum Thema „Rapid Product Development“ durch die NC-Gesellschaft als Verband zur Förderung der Anwendung neuer Technologien. Die ComPaMED endet einen Tag früher als die MEDICA am 26.11.2004.

Zusammenfassend erwartet die Besucher der MEDICA und der ComPaMED nicht nur ein weltweit einmaliges Angebot an Produkten der zusammen ca. 4.300 Aussteller sondern auch eine einzigartige Möglichkeit sich in ca. 1.320 Seminaren, Workshops und Präsentationen über das Thema Medizin umfassend zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

MEDICA und ComPaMED können mit einem gemeinsamen Messeticket besucht werden (Tageskarte: 20 EURO). Mit der Eintrittskarte haben die Fachbesucher an dem jeweiligen Messebesuchstag auch Zugang zu den meisten MEDICA Kongress-Veranstaltungen (Ausnahme: Kurse mit limitierter Teilnehmerzahl und Zusatzgebühren).

Media Contact

Martin-Ulf Koch Messe Düsseldorf GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Theoretische Physik: Modellierung zeigt, welche Quantensysteme sich für Quantensimulationen eignen

Eine gemeinsame Forschungsgruppe um Prof. Jens Eisert von der Freien Universität Berlin und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat einen Weg aufgezeigt, um die quantenphysikalischen Eigenschaften komplexer Festkörpersysteme zu simulieren. Und…

Rotation eines Moleküls als „innere Uhr“

Mit einer neuen Methode haben Physiker des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik die ultraschnelle Fragmentation von Wasserstoffmolekülen in intensiven Laserfeldern detailliert untersucht. Dabei nutzten sie die durch einen Laserpuls angestoßene Rotation…

Auf dem Weg zur fischfreundlichen Wasserkraft

In dem europaweiten Projekt „FIThydro“ unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben Forscherinnen und Forscher in Zusammenarbeit mit Industriepartnern bestehende Wasserkraftwerke untersucht. Diese Ergebnisse nutzten sie, um neue Methoden…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close