Sitraffic Stella von Siemens – Autarke Lösung für Umwelt- und Verkehrsdaten warnt vor Unfallgefahren

Stella wird zur Wetterdetektion eingesetzt, warnt vor Glätte, Wind sowie Nebel oder kann Geschwindigkeits- und Stauwarnungen erzeugen. Das System ist in der Lage, selbsttätig zu agieren und eine der Situation entsprechende Verkehrszeichenschaltung auszulösen. Die Streckenstation erfordert keine Verbindung zu einer Verkehrszentrale.

Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf Autobahnen warnen vor Staus, Glatteis oder Nebel. Durch die Vorgabe von Richtgeschwindigkeiten fließt der Verkehr harmonischer, der Verkehrsdurchsatz erhöht sich auch bei kritischer Belastung. Staurisiken und Unfallgefahren werden so deutlich vermindert. Die Erfassung der Verkehrs- und Umfelddaten sowie die Anzeige der Wechselverkehrszeichen an Fernstraßen erfolgen durch Streckenstationen. Sitraffic Stella von Siemens ist eine Lösung für Anwender, die sich an das Verkehrs- Management herantasten wollen und nicht gleich eine komplett ausgerüstete Verkehrsbeeinflussungsanlage benötigen. Durch die Integrationsfähigkeit der Streckenstation können Kunden mit kleineren Anlagen erste Erfahrungen sammeln und sie bei Bedarf technisch weiterentwickeln.

Sitraffic Stella in der Eigenschaft als Wetterstation stellt die Daten zur Verfügung, die für eine effiziente, wetterbezogene Verkehrsschaltung notwendig sind. Stella ist konfigurierbar: von einer einfachen Nebelwarnanlage bis hin zu einer kompletten Wetterstation. Umweltdatensensoren für die Messung von Wind, Niederschlag, Sichtweite, Fahrbahnzustand oder Luftfeuchte und -temperatur können angeschlossen werden. Die Station wird an verkehrskritischen Orten eingesetzt, um gezielte Gefahrenmeldungen abzusetzen und so die Sicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden.

Mit der Anbindung von Überkopfdetektoren können Verkehrsdaten wie zum Beispiel Geschwindigkeit, Klassifizierung oder Anzahl der Fahrzeuge gemessen werden. Dadurch kann Stella als Zählstation oder Stauwarnanlage eingesetzt werden. Stella verfügt außerdem über die Anschlussmöglichkeit von Wechselverkehrszeichen.

Ausgelöst durch Ereignisse wie Stau, Nebel oder starker Wind können so entsprechende Warnungen an den Verkehrsteilnehmer direkt vor Ort geschaltet werden.

Das kompakte Design und die Verwendung einer Batterie als unterbrechungsfreie Spannungs- und Stromversorgung (USV) ermöglichen die Integration des Steuermoduls, der Stromversorgung sowie der Kommunikation in einem einzigen Gehäuse. Je nach Ausstattung werden unterschiedliche Gehäusevarianten angeboten. Stella besteht aus wenigen Komponenten, die sich schnell installieren lassen, und ist deshalb auch für temporäre Einsätze geeignet. Die Versorgung über eine Brennstoffzelle oder mit Solarstrom ist eine weitere Möglichkeit, unabhängig vom Zugang zu Stromnetzen zu sein. Eine Anbindung an den Nachtstrom einer Straßenlaterne verringert nicht nur die Kosten für eine separate Infrastruktur, sondern auch die Installationszeit. Schnittstellen zur Datenkommunikation sind neben Kabelverbindungen auch Funkverbindungen wie WLAN, ISM, GSM oder GPRS.

Sitraffic Stella entspricht in allen Bereichen den Anforderungen der gültigen TLS 2002 (Technische Lieferbedingungen für Streckenstationen) und wurde nach den derzeit in Europa geltenden CE-Normen getestet. Stella basiert auf der Siemens-Streckenstationsfamilie SST4, die in vielen verschiedenen Ländern der Welt erfolgreich im Einsatz ist.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transportund Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert).

Die Siemens-Division Mobility, Erlangen, ist der international führende Transport- und Logistik- Lösungsanbieter. Mit dem Ansatz „Complete Mobility“ verfolgt die Division das Ziel, unterschiedliche Verkehrssysteme miteinander zu vernetzen, um Menschen und Güter effizient zu transportieren. Complete Mobility vereint dabei Kompetenzen bei Betriebsführungssystemen für Bahn- und Straßenverkehrstechnik mit Lösungen bei Flughafenlogistik, Postautomatisierung und Bahnstromversorgung sowie Schienenfahrzeugen im Nah-, Regional- und Fernverkehr und zukunftsorientierte Servicekonzepte.

Media Contact

Franz Friese Siemens Industry Mobility

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Was die Körnchen im Kern zusammenhält

Gerüst von Proteinflecken im Zellkern nach 100 Jahren identifiziert. Nuclear Speckles sind winzige Zusammenballungen von Proteinen im Kern der Zelle, die an der Verarbeitung genetischer Information beteiligt sind. Berliner Forschende…

Immunologie – Damit Viren nicht unter die Haut gehen

Ein Team um den LMU-Forscher Veit Hornung hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem Hautzellen Viren erkennen und Entzündungen in Gang setzen. Entscheidend für die Erkennung ist eine typische Struktur der…

Kleine Moleküle steuern bakterielle Resistenz gegen Antibiotika

Sie haben die Medizin revolutioniert: Antibiotika. Durch ihren Einsatz können Infektionskrankheiten, wie Cholera, besser behandelt werden. Doch entwickeln die krankmachenden Erreger zunehmend Resistenzen gegen die angewandten Mittel. Nun sind Wissenschaftlerinnen…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close