Hochkarätiges Rahmenprogramm im International CeMAT-Forum

An jedem der fünf CeMAT-Messetage finden Veranstaltungen im Rahmen des International CeMAT-Forum in Halle 12 statt. Dabei steht jeden Tag ein anderer Industriezweig beziehungsweise ein anderes branchenübergreifendes Logistikthema im Fokus. Mit diesem Angebot will die CeMAT eine interessante Plattform für jeden Messebesucher bieten, der sich schnell und komprimiert über die Anwendung moderner Intralogistik in der Praxis informieren möchte. Sämtliche Vorträge werden deutsch/englisch simultan übersetzt.

Aktuelle Trends der Chemie- und Pharmalogistik

Los geht es am Dienstag, 27. Mai, mit dem Schwerpunkt Chemie- und Pharmalogistik. In Zusammenarbeit mit dem Darmstädter GIT Verlag sprechen hochkarätige Referenten beispielsweise über Themen wie die aktuellen Herausforderungen einer integrierten Gefahrstofflogistik an einem Chemie- und Pharmastandort, Anforderungen an ein Pharmalager im 21. Jahrhundert oder neueste Entwicklungen in der Pharmadistribution.

Dabei kommen neben spezialisierten Dienstleistern wie Chemion, Arvato oder Dachser der Standortbetreiber Infraserv Logistics, aber auch die Unternehmensberatung Miebach sowie Experten wie Peter Günther, Geschäftsführer des Forums Intralogistik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), oder Rico Schulze vom Regierungspräsidium in Dresden zu Wort.

Schwerpunkt Lagerlogistik und Lean Warehousing

Am Mittwoch, 28. Mai, stehen dann im Verlauf des Vormittags in Kooperation mit der DVZ (Deutsche Logistik-Zeitung) Automatisierungsstrategien in der Lagerlogistik im Mittelpunkt.

Zunächst zeigt Dieter Urbanke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hermes Warehousing Solutions, Möglichkeiten auf, wie eine optimale Lagerorganisation grundsätzlich aussehen kann. Im Anschluss daran beschäftigt sich Dr. Wolfgang Echelmeyer vom Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA) an der Universität Bremen mit der Frage: Roboter in der Logistik – ein Zukunftsszenario? Und schließlich spricht Christoph Hahn-Woernle, Vorsitzender des CeMAT-Präsidiums sowie Geschäftsführender Gesellschafter der viastore systems GmbH, Stuttgart, über die Grenzen der Lagerautomatisierung. Abgerundet wird der Vormittag mit einer Podiumsdiskussion.

Von 14 bis 17 Uhr folgt gemeinsam mit „Logistik Heute“ das Forum zum Schwerpunkt Warehousing. Dabei geht es vor allem um die Neugestaltung von Prozessen und Technologien mit Hilfe von Lean-Production-Konzepten. Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren unter der Moderation von Chefredakteurin Dr. Petra Seebauer über die folgenden Trends und aktuellen Entwicklungen im Lean Warehousing: Welchen Reifegrad hat das Lean Warehousing bereits heute in den Unternehmen? Wo setzen Unternehmen Prioritäten bei der Lageroptimierung und den dazugehörigen Prozessen? Inwieweit haben moderne Methoden der Lean Production nach Toyota und Six Sigma bereits ihren Weg ins Lager gefunden?

Hafen- und Osteuropalogistik im Fokus

Um die Hafen- und Osteuropalogistik geht es dann am Donnerstag, 29. Mai, mit den beiden Fachzeitschriften „Logistiyka“ sowie „Schiffahrt und Technik“ als Kooperationspartner. Der Vortragsblock I von 9.30 bis 10.30 Uhr mit den Referenten Erich Staake, Sprecher des Vorstandes der Duisburger Hafen AG, und Thomas Lütje, Leiter Container Vertrieb bei der Hamburger Hafen und Logistik AG, beschäftigt sich dabei mit Container- beziehungsweise intermodalen Verkehren. Themen wie Kapazitätsengpässe, mögliche Kooperationsformen oder Verkehrsachsen und -systeme im Hinterland stehen hier im Mittelpunkt. Im Rahmen des Vortragsblocks II zwischen 11 und 12 Uhr sprechen Rainer Schäfer, Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen, und Jan Müller, Geschäftsführer der J. Müller Breakbulk Terminal GmbH & Co. KG, über Massengutverkehre und Projektgeschäft.

Von 12 bis 13 Uhr folgt eine Podiumsdiskussion zu den Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit von See- und Binnenhäfen.

Mit innovativen Produktions- und Logistikstrategien auf dem osteuropäischen Markt beschäftigt sich anschließend Ulrich Dantzer, Geschäftsführer bei der Metroplan Eastern Europe GmbH. Zwei Referate über die Trends und Entwicklungen des Logistikmarktes Polen von Tomasz Janiak von der Fachzeitschrift Logistyka sowie über die Herausforderungen beim Aufbau eines Montagewerks für Industriewerkzeuge in Ungarn von Per Magnus Hyltenius, Werksleiter bei der Atlas Copco Tools AB, runden das Vortragsprogramm dieses Tages ab.

Logistics Network Congress im Rahmen der CeMAT

Am Freitag, 30. Mai, findet im Rahmen des International CeMAT-Forums zwischen 10 und 15 Uhr der 6. Logistics Network Congress statt, der größte norddeutsche Logistikkongress. Inhaltlich wird sich der 6. Logistics Network Congress vorrangig mit den Themenfeldern Logistikwirtschaft, Industrie- und Handelslogistik sowie e-Logistics auseinandersetzen. Die Referenten stammen aus den entsprechenden Branchen und referieren unter anderem über Best-Practice-Beispiele, über Lösungsansätze komplexer logistischer Abläufe und die neuesten Entwicklungen im IT-Sektor. Unter dem Motto „How to get top logistics performance?“ wird aufgezeigt, wo die Wettbewerbsvorteile des Logistikstandortes Deutschland liegen und wie diese zukünftig verbessert werden können. Ein weiteres wichtiges Thema wird ein Vortrag über die Bedeutung der Zollsoftware ATLAS sein, deren bundesweite Einführung bis spätestens Juli 2009 abgeschlossen sein soll. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die mit namhaften Persönlichkeiten aus international agierenden Unternehmen besetzte Podiumsdiskussion.

Ansprechpartner für Medien

Brigitte Mahnken Deutsche Messe AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Regionaler Wasserstoff aus Biomasse – sauber und effizient!

An der Hochschule Hof macht eine Unternehmensgründung auf sich aufmerksam, die wichtige Lösungen für die Energiewende liefern könnte: Die BtX energy GmbH bietet unterschiedliche Verfahren, um aus Biomasse hochwertigen Wasserstoff…

QuaIitätssicherung für Bioproben

Zusammen mit dem German Biobank Node entwickeln Biobank-Experten des Universitätsklinikums Jena ein Qualitätssicherungskonzept für den Umgang mit flüssigen Biomaterialproben. Anhand typischer Veränderungen ausgewählter Probenbestandteile wollen sie ein standardisiertes Verfahren entwickeln,…

Die ersten Löwen-Embryonen aus eingefrorenen Eizellen

Einem Team aus Wissenschaftler*innen des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und der Universität Mailand, Italien, in Kooperation mit dem Givskud Zoo – Zootopia in Dänemark ist es gelungen,…

Partner & Förderer

Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind so eingestellt, dass sie "Cookies zulassen", um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

schließen