Aktive Reduktion von Drehschwingungen

3-D-Darstellung des Rotationstilgers.<br>Grafik: Fraunhofer LBF<br>

Die Ingenieure des Fraunhofer LBF zeigen einen adaptiven Rotationstilger zur Reduktion von Drehschwingungen. Damit werden die Bauteile und das System entlastet, was die Haltbarkeit steigert und die Vibrationen verringert. Zu sehen ist der Rotationstilger vom 4.-7. September an Stand 317 in Halle B6.

Der adaptive Rotationstilger ist der Lage, Drehschwingungen zu reduzieren und das selbst dann, wenn der Frequenzbereich der Drehschwingung durch eine Veränderung der Drehzahl stark variiert. Er basiert auf dem Prinzip eines Fliehkraftpendels.
Durch eine gezielte motorische Verstellung der Lage der Pendelmassen kann die Tilgereingriffsfrequenz geändert und auf eine variierende Drehzahl in Echtzeit angepasst bzw. auf unterschiedliche Ordnungen abgestimmt werden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt bei der Bearbeitung schwingungstechnischer Probleme ist die Entwicklung numerischer Verfahren zu deren Prognose. Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projektes werden erste Ergebnisse der Entwicklung neuer Verfahren zur effizienten Prognose vibroakustischer Eigenschaften von Schiffen schon während der Entwurfsphase präsentiert.
Schwingungen im Fokus der Wissenschaft

Auf der diesjährigen SMM stehen erneut Konzepte und Verfahren zur Prognose, Vermeidung und Reduktion von Schwingungen sowie Verfahren und Möglichkeiten zur Ermittlung strukturdynamischer und strukturmechanischer Belastungen im Fahrbetrieb im Vordergrund des Auftritts der Darmstädter Forscher. Naturwissenschaftler und Ingenieure arbeiten dabei Hand in Hand. Sie entwickeln, bewerten und realisieren spezifische Kundenlösungen für maschinenbauliche Komponenten, vor allem für Sicherheitsbauteile und sicherheitsrelevante Systeme.

Die SMM ist die führende Fachmesse für die Schiffbauindustrie mit ausgeprägtem internationalen Charakter. Besucher und Aussteller aus der ganzen Welt repräsentieren den aktuellen Zustand der Schiffs- und Werftindustrie weltweit. Keine andere Ausstellung verfügt über ein vergleichbar breites Spektrum.

Media Contact

Anke Zeidler-Finsel Fraunhofer-Institut

Weitere Informationen:

http://www.lbf.fraunhofer.de

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