Verbundprojekt zur Ernährungssicherheit in Ostafrika

Großer Erfolg für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover: Das Projekt HORTINLEA (Horticultural Innovations and Learning for Improved Nutrition and Livelihood in East Africa) wird in der Förderinitiative „Globale Ernährungssicherung – GlobE“ über fünf Jahre mit 7,5 Millionen Euro gefördert.

Die Leibniz Universität hat sich gemeinsam mit anderen Hochschulen und afrikanischen Partnerinstitutionen erfolgreich um Forschungsmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben.

Großer Erfolg für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover: Das Projekt HORTINLEA (Horticultural Innovations and Learning for Improved Nutrition and Livelihood in East Africa) wird in der Förderinitiative „Globale Ernährungssicherung – GlobE“ über fünf Jahre mit 7,5 Millionen Euro gefördert. Die Leibniz Universität hat sich gemeinsam mit anderen Hochschulen und afrikanischen Partnerinstitutionen erfolgreich um Forschungsmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben.

In dem Forschungsvorhaben, das innerhalb der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ läuft, befassen sich Wissenschaftler aus der Naturwissenschaftlichen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität gemeinsam mit Partnerinstitutionen mit dem Thema „Wertschöpfungsketten im Gemüsebau“. Zur Verbesserung der Nahrungs- und Lebensbedingungen ist – gerade in Ostafrika – der Aufbau einer nachhaltigen und leistungsstarken Landwirtschaft dringend notwendig. HORTINLEA verbindet unterschiedliche Institute des Gartenbaus sowie das Institut für Umweltökonomik und Welthandel der Leibniz Universität mit zahlreichen Partnern aus Kenia, Tansania und Äthiopien.

Ziel ist es, sowohl den Exportgemüseanbau als auch den Anbau einheimischer Gemüsesorten zu fördern. In 14 Teilprojekten werden unterschiedliche Aspekte wie die Optimierung von Nach-Ernte-Technologien, Strategien zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten oder die Untersuchung der Ernährungskultur in Ostafrika bearbeitet. Die Federführung des Konsortiums liegt bei der Humboldt-Universität Berlin. Insgesamt sind mehr als 20 nationale und internationale Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt.

Besonders wichtig ist die regionale Einbindung und Integration der Partnerinstitutionen in Afrika. Die einzelnen Forschungsprojekte müssen von den jeweiligen Partnern in Afrika als notwendig und nachhaltig erachtet werden und der lokalen Situation angepasst sein. Derzeit läuft eine bedarfsorientierte Situationsanalyse, gefolgt von der Bearbeitung der Forschungsfragen vor Ort sowie die wissenschaftliche Qualifikation von jungen Forschern in Doktorandenprogrammen und dem Fokus auf nachhaltiger Netzwerkbildung.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dagmar Kunze, Naturwissenschaftliche Fakultät, unter Telefon +49 511 762 4184 oder per E-Mail unter kunze@gem.uni-hannover.de gern zur Verfügung

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Mechtild Freiin v. Münchhausen idw

Weitere Informationen:

http://www.uni-hannover.de

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