Studentisches Team der Zeppelin Universität gewinnt Hauptpreis bei Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

„Wir freuen uns sehr, das BMBF als Partner und Unterstützer schon in dieser Phase des Projekts zu gewinnen“, kommentieren Simone Leneis, Max Stralka und Malte Windwehr die Auszeichnung. „Unsere erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb werten wir als ein ermutigendes Signal, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Der Gewinn hilft uns ein Stück weiter, auch rund um den See mit unserer Idee zu überzeugen und Partner für Technologielösungen aufzuspüren.“

In einem Erstsemester-Workshop im Zuge einer Einführungswoche an der ZU war ihre Idee entstanden: Die ausgemusterte Bodensee-Fähre „Fritz Arnold“ soll zu einer Bildungs- und Ideenplattform werden. Als „Energy Island“ wird sie ausgestattet mit Innovationen aus allen Bereichen der emissionsfreien Energiegewinnung. Zugleich soll damit das Lernen und Forschen auf dem See ermöglicht werden. Der Startschuss für den Umbau der Fähre wird noch in diesem Herbst fallen. Schon für den Sommer freilich bereiten die drei ZU-Studierenden eine besondere Ausstellung vor. Ein eigenes Programm zum Thema „Energie“ an Bord der Fähre zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ in Konstanz ist dabei der Auftakt. Außerdem plant das Team eine Tour zu den künftigen Häfen der „Energy Island“: Ein 40-Fuß-Container mit Labor und Energie-Parcours wird schon vor dem Stapellauf des Null-Emission-Projektes einen Eindruck von der geplanten Ausstellung auf der Autofähre vermitteln.

Neben dem Projekt „Energy Island“ hat die siebenköpfige Jury von Wissenschaftlern und Kommunikationsexperten in dem BMBF-Wettbewerb weitere zwölf Projektideen zur Vermittlung der Energieforschung prämiert. Gesucht wurden im „Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie“ kreative und ungewöhnliche Ideen von Studierenden, die Kindern und Jugendlichen verständlich machen, worum es bei Energieforschung geht und was jeder für die Zukunft der Energie tun kann.

Mit dem seit 2007 in die Wissenschaftsjahre integrierten Wettbewerb für Studierende möchte das BMBF den direkten Dialog zwischen Hochschulen und der Öffentlichkeit zusätzlich stärken. Der Wettbewerb „Energie für Ideen“ ist Teil des „Wissenschaftsjahres 2010 – Die Zukunft der Energie“. Das Wissenschaftsjahr Energie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung der Energieforschung für die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung.

Für die drei ZU-Studierenden ist es bereits das zweite Mal, dass sie mit ihrem ehrgeizigen Projekt bei einem großen Wettbewerb gewinnen. Bereits im November vergangenen Jahres waren sie im bundesweiten Ideenwettbewerb „Generation-D. Ideen für Deutschland. Gemeinsam Anpacken.“ mit einem Hauptpreis ausgezeichnet worden und hatten sich dabei gegen mehr als 100 Teams mit fast 450 Studierenden aus 13 Bundesländern und 85 verschiedenen Studienfächern durchgesetzt.

Weitere Informationen zum Projekt „Energy Island“ der ZU sowie zu den weiteren Gewinnern unter: www.energie-fuer-ideen.de oder www.zukunft-der-energie.de

Media Contact

Rainer Böhme idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Nanowirbel mit besonderer Eigenschaft

In manchen magnetischen Materialien lassen sich wirbelförmige Nano-Strukturen erzeugen: sogenannte Skyrmionen. Forschende am PSI haben nun erstmals antiferromagnetische Skyrmionen erschaffen und nachgewiesen. Ihre Besonderheit: In ihnen sind entscheidende Bausteine gegenläufig…

Meeresspiegelanstieg: Stabilitäts-Check der Antarktis offenbart enorme Risiken

Je wärmer es wird, desto rascher verliert die Antarktis an Eis – und viel davon wohl für immer. Dies hat ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Columbia University und…

In Wäldern nicht aufräumen

Bitte nicht stören: Nach Waldbränden, Borkenkäferbefall oder anderen Schädigungen sollte in den betroffenen Wäldern nicht aufgeräumt werden. Das schreibt ein Forschungsteam in „Nature Communications“. Stürme, Brände, Borkenkäfer: Weltweit sind viele…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close