Stifterverband sucht Deutschlands „Stadt der Wissenschaft 2012“

Der Wettbewerb richtet sich an klassische Universitätsstädte und bekannte Technologieregionen ebenso wie an Städte, die ihr Profil als Wissenschaftsstadt noch schärfen wollen. „Es kommt keineswegs auf die Größe der Stadt oder die Zahl der Forschungseinrichtungen an, sondern auf vernetztes Denken, originelle Ideen, nachhaltige Kooperationen und vielfältige Formate“, sagte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Andreas Schlüter, anlässlich der Ausschreibung der neuen Wettbewerbsrunde für das Jahr 2012.

Bei dem Wettbewerb ist die Wissenschaft ein ganzes Jahr lang in einer Stadt die Hauptsache. Sechs Städte hat der Stifterverband bisher mit dem begehrten Titel ausgezeichnet: Bremen/Bremerhaven, Dresden, Braunschweig, Jena, Oldenburg und Mainz. Insgesamt haben sich schon über 50 Städte am Wettbewerb beteiligt.

Der Titel wird exklusiv vom Stifterverband für ein Jahr verliehen. Allen bisherigen Siegerstädten ist es gelungen, die Auszeichnung für das eigene Stadtmarketing zu nutzen. Denn für die Stadtentwicklung hat das Thema Wissenschaft mittlerweile eine ähnlich hohe Bedeutung wie der Tourismus erlangt.

Zunächst sind die Städte aufgefordert, bis zum 20. Oktober 2010 eine kurze Ideenskizze einzureichen. Daraus wählt die Jury drei Städte aus, die dann aufgefordert sind, eine Vollbewerbung zu erarbeiten und ihr Konzept in der zweiten, dann öffentlichen Jurysitzung im März 2011 zu präsentieren.

Media Contact

Michael Sonnabend idw

Weitere Informationen:

http://www.stadt-der-wissenschaft.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Die Gehirnentwicklung kartieren

ETH-​Forschende züchten aus Stammzellen menschliches gehirnähnliches Gewebe und kartieren die Zelltypen, die in verschiedenen Hirnregionen vorkommen, sowie die Gene, die deren Entwicklung regulieren. Das hilft bei der Erforschung von Entwicklungsstörungen…

Wie entstehen Störstellen in hochreinem Wasser?

Wissenschaftler der Uni Magdeburg entschlüsseln weitere Ursache für Entstehung zerstörerischer Dampfblasen in Flüssigkeiten. Ein Physikerteam um Dr. Patricia Pfeiffer und Prof. Claus-Dieter Ohl von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat eine weitere…

Neue Krebstherapien in der «dunklen Materie» des menschlichen Genoms entdecken

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben eine Screening-Methode entwickelt, um in der so genannten «Dunklen Materie» des Genoms neue Angriffspunkte für die Behandlung von Krebs zu…

Partner & Förderer