Start-Up des KIT gewinnt Deutschen Gründerpreis

Sekundenschnell bläst sich die RESTUBE-Rettungsboje zu voller Größe auf. KIT / RESTUBE

„Ich freue mich für das Team von RESTUBE und gratuliere ihm herzlich zu dieser herausragenden Auszeichnung seines Engagements. Der Deutsche Gründerpreis würdigt die Idee, den außerordentlichen Einsatz und den unternehmerischen Mut der Gründer“, sagt der Präsdident des KIT Professor Holger Hanselka. „Ich wünsche den Preisträgern, dass sie ihren Weg so erfolgreich fortsetzen und weiterhin aus ihren Ideen tragfähige Innovationen und tolle Produkte machen.“

Das KIT unterstützt unternehmerisches Denken und Handeln auf vielen Ebenen: Gründerförderung für Studierende und Forschende, günstige Büro- und Laborplätze für die Start-Up-Phase, Beratung, Fortbildung und Vernetzung.

Im Jahr 2013 gewann das KIT mit seinem hochschulweiten Konzept „Gründerschmiede“ zur Stärkung der Gründerkultur den Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur“ des damaligen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Darüber hinaus bringt das KIT Gründer und Gründungsinteressierte für den direkten Erfahrungsaustausch auf großen Veranstaltungen zusammen: So bot etwa das „KIT Venture Fest“ am 30. Juni 2015 am KIT-Campus Süd im Rahmen von Seminaren, Workshops, einer Messe, Diskussionen und StartUp-Pitches Gelegenheit, neue Ideen kennenzulernen und eigene Ideen zu entwickeln.

RESTUBE – selbstaufblasende Rettungsbojen

Wassersportarten sind sehr beliebt, doch immer wieder ertrinken Sportler im Wasser. Lebensrettende Hilfe für Ertrinkende könnten die selbst aufblasenden Rettungsbojen der Firma RESTUBE bieten. Entwickelt haben die Rettungssysteme für alle Arten des Wassersports zwei Maschinenbaustudenten des KIT, Christopher Fuhrhop und Marius Kunkis.

„Die Systeme arbeiten mit einem selbst aufblasenden Auftriebskörper – so wird der Ertrinkende durch Ziehen am Auslöser über Wasser gehalten“, erklären die Firmengründer. Momentan entwickeln sie eine spezielle Version für Rettungsschwimmer. Ein kurzer Zug am Auslöser, und sekundenschnell bläst sich die RESTUBE-Rettungsboje zu voller Größe auf. Das völlig neue Sicherheitsprodukt begeistert Wassersportler auf der ganzen Welt, so die Jury des Deutschen Gründungspreises.

Nanoscribe – allerkleinste 3D-Objekte

„Mit unseren 3D-Druckern bieten wir die weltweit präzisesten Geräte für die Mikrofabrikation an“, erklärt Nanoscribe-Geschäftsführer Martin Hermatschweiler. Allerkleinste 3D-Objekte ab wenigen hundert Nanometern bis hin zu Strukturen im Millimeterbereich können mit bisher unerreichter Auflösung und bei maximaler Designfreiheit hergestellt werden. Damit übertreffen sie gängige 3D-Druckverfahren und kommen in zahlreichen Forschungsgebieten wie etwa der Photonik, Mikrooptik, Sensor- oder Medizintechnik zum Einsatz.

Diese Alleinstellungsmerkmale machen die Nanoscribe- Systeme zum neuen Standard für die Mikrofabrikation. Die Jury des Deutschen Gründungspreises attestiert Nanoscribe, dass es mit dem extrem präzisen, patentierten 3D-Drucker eine High-Tech-Gründung wie aus dem Bilderbuch hingelegt hat und Technologie- sowie Marktführer ist.

Ausführliche Informationen zum Gründen am KIT:
http://kit.edu/kooperieren/14989.php

Mehr über RESTUBE:
http://restube.eu
http://www.deutscher-gruenderpreis.de/preistraeger/2015/restube

Mehr über Nanoscribe:
http://nanoscribe.de/de/presse/presseinformationen
http://www.deutscher-gruenderpreis.de/preistraeger/2015/nanoscribe

Fotos von der Preisverleihung gibt es zum Download unter:
http://www.deutscher-gruenderpreis.de/presse/downloads

Weitere Informationen zum Deutschen Gründerpreis:
http://deutscher-gruenderpreis.de/presse/pressemitteilungen

Über den Deutschen Gründerpreis

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Nominierten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE, die Gruner + Jahr GmbH & Co. KG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint als selbstständige Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben einer Universität des Landes Baden-Württemberg und eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemein-schaft. Seine Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation verbindet das KIT zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

Das KIT ist seit 2010 als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

http://www.kit.edu/kit/pi_2015_072_start-up-des-kit-gewinnt-deutschen-gruenderpr…

Media Contact

Monika Landgraf idw - Informationsdienst Wissenschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mit Mechanochemie zu mehr Nachhaltigkeit

Mehl, Kaffee oder Gewürze: Das Prinzip einer Mühle kennen viele aus der Küche. Doch auch in den Laboren des MPI für Kohlenforschung werden besondere Mühlen zu Forschungszwecken benutzt. Denn die…

Individualisierte Medikamente mittels 3D-Druck

Forschungskonsortium entwickelt neues Verfahren. 3D-gedruckte Medikamente können sehr genau auf das jeweilige Krankheitsbild zugeschnitten werden, was die Wirkung verbessert und Nebenwirkungen verringert. Um die Technologie praxistauglicher zu machen, haben die…

Schienen-«Polster» gegen Bahnlärm und Vibrationen

Um Bahnlärm für Anwohner zu reduzieren, sind nicht nur Lärmschutzwände oder leisere Radsysteme und Bremsen geeignet. Ein unscheinbares Bauteil unter den Gleisen ist für ein Forscherteam mit Beteiligung der Empa…

Partner & Förderer