Die Physik-Preisträger 2013

Darunter sind die beiden Goldmedaillen der DPG, nämlich die „Max-Planck-Medaille“ für theoretische Physik sowie die „Stern-Gerlach-Medaille“ für experimentelle Physik. Die Goldmedaillen sind die wichtigsten Auszeichnungen der DPG.

Die beiden Goldmedaillen gehen nach Irland und in die Schweiz. Werner Nahm (63) vom Dublin Institute for Advanced Studies erhält die Max-Planck-Medaille für theoretische Physik für seine grundlegenden Arbeiten zur Quantenfeldtheorie.

Insbesondere gelang es ihm, mehrere grundlegende mathematische Aspekte zu klären, die später für die Entwicklung von Stringtheorien wichtig wurden. Die Stern-Gerlach-Medaille für experimentelle Physik geht an Dieter W. Pohl (74), Zürich.

Mit seinen bahnbrechenden Arbeiten bei der Entwicklung des Nahfeldmikroskops konnte er bereits 1981 zeigen, dass es möglich ist, die Grenzen der klassischen Optik zu durchbrechen. Damit begründete er das Feld der Nanooptik, der Plasmonik und der optischen Antennen.

Aus der Reihe der Nachwuchspreise geht der mit 7.500 Euro dotierte „Gustav-Hertz-Preis“ an Eleftherios Goulielmakis (37) vom MPI für Quantenoptik in Garching. Er wird für seine herausragenden Beiträge auf dem Feld der Attosekunden-Physik ausgezeichnet. Kerstin Tackmann (34) vom DESY in Hamburg erhält den mit 3.000 Euro dotierten „Hertha-Sponer-Preis“ für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Weg zum Nachweis des Higgs-Bosons am Large-Hadron-Collider (LHC) am CERN.

Media Contact

Peter Genath idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mit Physik mehr Bier im Glas

Ist Schaum in der Badewanne oder auf dem Bier durchaus gewünscht, ist die Vermeidung von Schaum – beispielsweise in industriellen Prozessen – ein viel diskutiertes Thema. Oftmals werden Flüssigkeiten Öle…

Reliefkarte für Genverstärker

Wie stark wirkt ein Genschalter auf sein Gen? Ein Berliner Forschungsteam hat ein Register aus Genverstärkern, deren Lage im Genom sowie ihrer Aktivierungsstärke in Mäuse-Stammzellen erstellt. Dabei entdeckten sie DNA-Muster,…

Ultraschnelle Videokamera für elektrische Felder

Von Heinrich Hertz zu Terahertz: High-Tech-Anwendungen in der Optoelektronik arbeiten heute mit ultraschnellen elektrischen Schwingungen und erreichen teilweise Frequenzen bis in den Terahertz-Bereich. Einem Team der Universitäten Bayreuth und Melbourne…

Partner & Förderer