Mathematik und Kunst

Im Lichthof der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, zeigt sich die Mathematik noch bis Freitag, 26. Februar 2010, von ihrer schönsten Seite: IMAGINARY zeigt mathematische Kreationen und spannende Bilder, die oft ganz einfachen Formeln gehorchen.

Interessierte haben nun die Möglichkeit, sich an einem SURFER-Wettbewerb zu beteiligen und eigene Kreationen zu entwerfen. SURFER ist ein Programm zur Visualisierung reeller algebraischer Geometrie in Echtzeit. Es basiert auf dem Programm SURF, wurde extra für die Ausstellung IMAGINARY entwickelt und kann unter dem Link www.imaginary-exhibition.com/surfer heruntergeladen werden.

Für den Wettbewerb sind Kreativität, Intuition und mathematisches Geschick gefragt. Algebraische Flächen sind durch einfache Gleichungen gegeben. Alle Punkte in den drei Raum-Koordinaten x, y und z, die diese Gleichungen erfüllen, werden gezeichnet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb sind nun gefragt, Gleichungen zu erfinden oder bereits existierende Gleichungen so zu ändern, dass schöne Figuren oder Bilder entstehen. Die Bilder werden mit dem Programm SURFER erstellt, das sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür aus dem Internet herunterladen müssen.

Mitmachen kann jeder, der sich für Mathematik interessiert. Schulklassen oder Schulen haben die Möglichkeit, gemeinsam Bilder einzusenden. Der Wettbewerb läuft noch bis Dienstag, 9. Februar 2010. Eine Jury wird die besten Werke auswählen und prämieren. Weitere Informationen und Einsendung der Bilder unter www.imaginary-exhibition.com/hannover.

Die in der Ausstellung IMAGINARY gezeigten Objekte gehören zur Geometrie, einem Teilbereich innerhalb der Mathematik. Auf verständliche Weise werden Visualisierungen, interaktive Installationen, virtuelle Welten, 3D-Objekte und ihre theoretischen Hintergründe aus der algebraischen Geometrie, Differentialgeometrie und Singularitätentheorie präsentiert. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags, 9 bis 17 Uhr. Terminvereinbarung und Anmeldung für Führungen ist bei Carmen Gatzen unter der E-Mailadresse gatzen@ifam.uni-hannover.de möglich. Der Eintritt ist frei.

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