Kölner Wirtschaftsinformatiker sind Favoriten bei Businessplan-Wettbewerb

Die erste Stufe des diesjährigen Businessplan-Wettbewerbs haben die beiden Wirtschaftsinformatikabsolventen Felix Schul und Felix Gillen bereits gemeistert und 500 Euro gewonnen. Jetzt wollen die beiden Junggründer auch die nächsten beiden Runden im April und Juni und das finale Preisgeld von 10.000 Euro gewinnen.

Die Kölner gehören mit ihrer Geschäftsidee „Coupies“ zu den Favoriten, die beim Netzwerk für innovative Existenzgründer im Rheinland NUK ihre Geschäftsidee eingereicht haben. Bereits jetzt ist ihre Handyanwendung „Coupies“ zur führenden Plattform für mobile Coupons in Deutschland avanciert.

Die Idee von Coupies ist schnell erklärt: Der Nutzer lädt sich Rabatt-Coupons auf das Handy. Das Sammeln von Papiergutscheinen entfällt. Der Coupon muss nur ausgewählt und im Geschäft oder Restaurant vorgezeigt werden. Schon kann man ein paar Euros sparen. Bisher gibt es das Programm für iPhone, Android, Windows Mobile und für Java-fähige Geräte. Eine Anwendung für BlackBerry soll im April folgen.

Laut Schul und Gillen haben über 4.000 Nutzer sich Coupies bereits auf ihr Handy geladen, und 70 Geschäfte und Restaurants in Köln, Bonn und Düsseldorf bieten bereits Rabatte an. Die meisten Leute nutzen die Rabatte für's Essengehen. „Fast Food-Coupons und Angebote, bei denen man das zweite Essen umsonst bekommt, werden am meisten genutzt“, sagt Gillen.

Die Preise des Businessplan-Wettbewerbs werden in diesem Jahr zum 13. Mal vergeben und gehen an Existenzgründer und Jungunternehmer aus dem Rheinland, die mit ihrer innovativen Idee ein eigenes Unternehmen gründen möchten und dies mit einem Businessplan vorlegen. Über die Geschäftsidee der beiden Kölner Schul und Gillen sagte die Jury: „Coupies revolutioniert den Rabatt-Markt und schafft ein neues und innovatives Couponing-System.“

Neben dem ersten Preisgeld haben sich die Junggründer von Coupies noch eine Förderung von Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Europäischen Sozialfonds gesichert. Ab April erhalten die ehemaligen Studierenden ein Stipendium für 12 Monate.

Beraten wurden die beiden Absolventen wie auch andere Studierende, die sich mit einer Geschäftsidee selbstständig machen wollen, von Professor Detlef Schoder am Seminar für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement und dem Kölner Kompetenz-Netz für technologieorientierte und wissensbasierte Gründungen aus Hochschulen (KoKoN). „Coupies ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine im Studium entstandene Idee konsequent umgesetzt werden kann und Absolventen erfolgreich in die Selbständigkeit starten“, sagt Christian Schmitt, der den Stipendiaten an der Universität zu Köln beim Schritt in die Selbständigkeit zur Seite steht.

Bei Rückfragen: Universität zu Köln
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