Erfolgsgeschichte: Saison 2013/14 für Aixtreme Racing so gut wie nie

Neuer Bolide des Aixtreme Racing-Teams auf der Rennstrecke in Hockenheim Foto: FSG | Grams

Im Juli hatte das Team ihren neuen Boliden beim Roll-Out der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Studierenden hatten bei dem Rennwagen für die Saison 2013/14 vor allem auf Optimierung gesetzt und das Vorgängermodell evolutioniert: wie die Installation von über 40 Sensoren, die alle Fahr- und Motorzustände erfassen oder die neue handbetätigte Kupplung am Lenkrad.

Mit diesem neuen Konzept lagen die Racer (fast) goldrichtig. Im ersten Wettkampf Anfang August bei der Formula Student Germany (FSG) auf dem Hockenheimring fuhr das Aixtreme-Racing-Team auf den 48. Platz. Ohne größere Zwischenfälle hatte der neue Rennwagen AIX FS 614 alle Tests bestanden – nun galt es, dieses Ergebnis weiter auszubauen. Dazu blieb jedoch nur wenig Zeit, denn Ende August startete das Team bereits Richtung Süden, zum FSAE Italy auf dem Riccardo-Paletti-Circuit. Auch hier verliefen alle Tests reibungslos, sodass am Ende mit 626 Punkten ein hervorragender neunter Platz für das Team der FH feststand.

Direkt aus der Box im italienischen Varano de‘ Melegrani führte es fünf Aixtreme Racer weiter nach Moskau, zur ersten FS Russia. Nach rund 63 Stunden Anreise, mit längeren Wartezeiten beim Zoll, erreichten die Teammitglieder mit einem unversehrten Boliden die Rennstrecke in Russland. Hier schrieben sie ihre Erfolgsgeschichte direkt weiter:

Von insgesamt 15 qualifizierten Rennteams stiegen die Aachener Studierenden auf einen unglaublichen zweiten Platz. Das Erfolgsrezept des Teams sieht dabei folgendermaßen aus: „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt“, erklärt Reis, „wenn einmal der Motor ausfällt, darf sowas einfach nicht noch einmal passieren“. Gesagt – getan, das Aixtreme-Racing-Team darf stolz auf die Saison 2014 sein.

Doch wirklich Zeit zum Feiern bleibt den Studierenden nicht – die neue Saison muss vorbereitet werden. Es gilt, wieder ein neues und gutes Team zusammenzustellen. „Was man bei solchen Events lernt, ist unglaublich“, schwärmt Reis, „diesen Input erhält man in keiner Vorlesung und gleichzeitig knüpft man noch Kontakte zu herausragenden Unternehmen der Branche“. Seine Zeit beim Aixtreme Racing ist allerdings gezählt: Patrick Reis selbst zieht sich zurück und übergibt die Teamleitung an Maximilian Philippi, Student im Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik.

Wer also selbst die Konzeption und den Bau eines Rennwagens hautnah miterleben will, sollte sich beim Aixtreme-Racing-Team per Mail unter [email protected] melden. Gesucht werden Studierende aus allen Fachrichtungen, die Zeit und Engagement mitbringen.

Weitere Informationen:

http://www.fh-aachen.de/topnavi/presse/pressemitteilungen/

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