Karlsruher Studenten erfolgreich beim Programmierwettbewerb

Das Team „we KAnnot code“ der Universität Karlsruhe errang beim internationalen Programmierwettbewerb „2007 ACM Southwestern Europe Programming Contest“ (SWERC) in Lissabon den zweiten Platz von 64 teilnehmenden Mannschaften und gewann damit eine Goldmedaille.

Diese wird für die Plätze 1 bis 4 vergeben. Die Studierenden Arne Alex, Martin Bäuml und Moritz Kobitzsch, Ersatzmann Konrad Miller und Coach Michael Baur haben sich damit als einziges deutsches Team für die Endrunde des „ACM International Collegiate Programming Contest“ (ICPC) im April 2008 in Kanada qualifiziert. Zwei weitere Karlsruher Teams – sie nennen sich „KAtastrophe“ und „KAffeeklatsch“ – kamen auf die Plätze 12 und 22. Jonathan Dees, Julian Kurz, Christian Vetter, Ersatzmann Jochen Seidel und Coach Maik Zumstrull vom Team „KAtastrophe“ konnten für den 12. Platz die Bronzemedaillie mit nach Hause nehmen.

Seit 2005 nimmt die Fridericiana mit drei Teams am Wettbewerb teil und hat die Vorbereitung auf den Wettbewerb in die Lehre integriert. Die Institute für Theoretische Informatik (ITI) und für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD) der Fakultät für Informatik veranstalten regelmäßig Praktika zum ICPC. Diese kontinuierliche Arbeit wurde nun mit den bisher besten Einzel- und Gesamtplatzierungen belohnt. Die Studenten des Siegerteams nahmen bereits in den beiden Vorjahren am SWERC teil und konnten nun ihre Erfahrung ausspielen. Finanziell unterstützt werden die Karlsruher Teams von der Fakultät für Informatik und von Sponsoren aus der Industrie – in diesem Jahr durch die Firma Comma Soft AG aus Bonn.

Der „2007 ACM Southwestern Europe Programming Contest“ ist Teil der Vorrunde des internationalen studentischen Programmierwettbewerbs „ACM International Collegiate Programming Contest“ (ACM ICPC), an dem jährlich etwa 300 000 junge Programmierer aus der ganzen Welt teilnehmen. Wer ist unter den Nachwuchsprogrammiern der Welt die oder der beste? Diese Frage stellten sich vor 30 Jahren Studierende an der Texas A&M University. Heute veranstaltet die Association for Computing Machinery (ACM), eine der größten internationalen Vereinigungen von Informatikern und Ingenieuren, den Wettbewerb. Im Herbst jeden Jahres treten die Teams aus jeweils drei Studierenden, die sich in den ersten vier Jahren ihres Studiums befinden müssen, in weltweit 32 regionalen Wettbewerben an.

Dabei geht es nicht nur darum, die Aufgaben richtig zu lösen. Auch die Geschwindigkeit zählt! Bis zu acht Probleme müssen innerhalb von fünf Stunden gelöst sein. Die Gewinnerteams der Regionalwettbewerbe nehmen an der Endrunde teil.

Weitere Informationen:
Alexander Paar
Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD)
Tel. 0721 608 6321
E-Mail: alexpaar@ipd.uka.de

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Dr. Elisabeth Zuber-Knost Universität Karlsruhe

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