Media Informatics Flying Fish Award an der Hochschule Harz verliehen

Anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Medieninformatik“ wurde am Sonnabend, den 10. November 2007, bereits zum fünften Mal der „Media Informatics Flying Fish“ (MINFF)-Award verliehen.

Ausgezeichnet hat die Jury den von den beiden Studierenden David Paschke und Florian Schulz eingereichten Beitrag „Fragmente“, der inhaltlich die Facettenvielfalt der Studieninhalte der Medieninformatik an der Hochschule Harz widerspiegelt: Fotografie, Kurzfilm und 3D-Animation. Darüber hinaus konnten sich für den zweiten Preis ein sechsköpfiges Projektteam mit dem Filmbeitrag „Deep“ sowie für die dritte Platzierung Henner Woehler und Sebastian Müller mit „Zen.Jektion“ qualifizieren.

Insgesamt haben sich in diesem Jahr 24 Studierende mit neun Beiträgen rund um das Thema „Ze(h)n“ beworben. Vorgestellt wurden die Projektbeiträge in rund fünfminütigen Kurzpräsentationen. Mit ihrem spontanen Entschluss, sich als Absolventen der Medieninformatik auch mit einem eigenen Zusammenschnitt zu beteiligen, überraschten drei Ehemalige die rund 220 Anwesenden. „Auch wir wollen zeigen, was wir 'Alten' zu leisten fähig sind“, so Medieninformatiker Leif Oppermann, der derzeit ein Promotionsstudium in England absolviert.

„Besonders beeindruckt hat uns, dass sich in diesem Jahr erneut auch wieder Studierende aus dem ersten Studiensemester mit zwei sehr gut aufgearbeiteten Einreichungen beteiligt haben“, so „MINFF“-Award-Initiator Prof. Martin Kreyßig vom Studiengang Medieninformatik. Die jährliche Ausschreibung des „MINFF“-Awards wird immer unter eine eigene Thematik gestellt und war in diesem Jahr am zehnjährigen Bestehen des Studiengangs ausgerichtet.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde am Freitag, den 9. November 2007, auch ein Beirat zum Studiengang Medieninformatik gegründet, der das Professorenkollegium rund um Koordinator Prof. Holger Reckter künftig hinsichtlich der Studieninhalte beraten und so weiterhin beste Berufseinstiegschancen für Absolventen sichern soll. Diese Thematik stand am Freitagabend auch im Mittelpunkt einer spannenden Podiumsdiskussion zur Frage „Was erwartet die Wirtschaft von Medieninformatikern?“. Neben der hohen Bedeutung von Projektmanagementkenntnissen wurde von den Wirtschaftsexperten auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion hervorgehoben, um eigene Leistungen objektiv bewerten und Potentiale erkennen zu können. Beiratsmitglied Diplom-Designerin Andrea Gunschera, rtt AG München, stellte hierbei insbesondere die Kompetenz, technisch-gestalterisches Know-How mit einer hohen Kommunikationsmentalität zu kombinieren, heraus.

Media Contact

Andreas Schneider idw

Weitere Informationen:

http://www.medieninformatik.de

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