"Design Innovation in Plastics Award 2007" in Großbritannien Ausgezeichnete Ideen rund um das Thema Sicherheit

Ein wichtiges Beurteilungskriterium neben innovativem Design war auch die Nachhaltigkeit in Bezug auf Umweltschutz und soziale Aspekte. 326 Studenten von 14 Universitäten und Hochschulen reichten eine Rekordzahl von 102 Ideen ein. Das Spektrum reichte vom Personenschutz über biometrische Zugangskontrollen, Identifizierungs- und Kommunikationssysteme, Körperschutz im Sport bis hin zu intelligenten Matratzen.

Sara Bellini, Absolventin des Central Saint Martins College of Art and Design, gewann den diesjährigen Wettbewerb mit einer neuen Idee zur Sicherung von Handtaschen. Ihre Erfindung besteht aus einer Saugkappe, die an der Handtasche befestigt ist und durch das Herunterdrücken eines Hebels aktiviert wird. Dadurch wird die Tasche sicher am Tisch oder Stuhl befestigt. Das Zubehörteil basiert auf dem Polycarbonat Makrolon® und dem thermoplastischen Polyurethan Desmopan® von Bayer MaterialScience. Für ihre Erfindung wurde Sara Bellini mit 1.000 britischen Pfund und einem Praktikum bei Bayer MaterialScience in Leverkusen ausgezeichnet. Weitere 500 britische Pfund stiftet das Unternehmen für das Central Saint Martins College of Art and Design.

Ein so genannter „Roof Angel“ von Daniel Biddle, Universität Huddersfield, gewann den zweiten Preis. Das Warndreieck ist aus einem Polyurethan-RIM (Reaction Injection Molding) System gefertigt und kann mit Hilfe von Magneten auf dem Autodach befestigt werden. Die Verkabelung der LEDs sowie die Platine sind in einem flexiblen Kanal untergebracht, ein reflektierendes Klebeband gewährleistet gute Sichtbarkeit auch aus einiger Entfernung.

Mit seinem „Arm Cast“ kam Carl Needham, Northumbria Universität, auf Platz drei. Die aus dem Polycarbonat-Blend Makroblend® und dem Polyurethan-Integralschaumsystem Bayflex® bestehende Armschiene ist wasserfest und atmungsaktiv. Außerdem ist sie viel leichter als ein Gipsverband und überdies umweltverträglicher, da sie wiederverwendet werden kann.

Drei weitere Studenten der Northumbria Universität wurden mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Scott Hudson erhielt eine Auszeichnung für einen Vollgesichtsschutz mit schlagfestem Visier, Jez Jewkes bekam einen Preis für einen faltbaren und deshalb leicht transportablen Container zur Aufstellung in Gebäuden, Parkhäusern und bei Veranstaltungen, und Andrew Rudd wurde für eine Alarmeinheit zur Thrombosevorbeugung ausgezeichnet.

Martin Sixsmith, Senior Country Representative von Bayer MaterialScience für Großbritannien und Irland, der die Preise überreichte, zeigte sich

beeindruckt: „Die Entwicklungen bieten ein breites Spektrum von Ideen rund um das Thema Sicherheit. Die diesjährigen Einreichungen zeugen von hoher Qualität.“

Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre vom Institute of Materials, Minerals and Mining organisiert und von Unternehmen wie Bayer MaterialScience, The Worshipful Company of Horners und anderen gesponsert. Die unabhängige Jury setzte sich diesmal aus Experten aus den Bereichen Produktdesign, Verbrechensvorbeugung, Sicherheit und Kunststoffe zusammen.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2006 (fortzuführendes
Geschäft) gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden.

Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2006 etwa 14.900 Mitarbeiter.

Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

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