Roland Berger Strategy Consultants gibt Gewinner des Wettbewerbs "Most Globally Competitive Chinese Companies" bekannt

Die ersten drei Plätze belegten der Telekomriese Huawei, der Hersteller von Haushaltswaren Haier und der PC- Marktführer Lenovo

Sonderpreise erhielten führende chinesische Unternehmen mit Tochterfirmen in Europa, den USA und den Emerging Markets

Huawei Technologies heißt der Gewinner des Preises 'Best of Chinese Companies in Europe'; Haier Group erhält den Sonderpreis für den US-Markt; die indische Tochtergesellschaft des Telekomriesens ZTE wird für ihre Leistung in den Emerging Markets gewürdigt

Roland Berger Strategy Consultants gab gestern in Peking die Sieger des Wettbewerbs „Most Globally Competitive Chinese Companies“ bekannt. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Branchenexperten hatte für diesen Wettbewerb mehr als 200 Firmen unter die Lupe genommen.

Von diesen stellte die Strategieberatung jene 20 vor, die sich durch eine beispielhafte Internationalisierungsstrategie auszeichnen. Die Preise wurden anlässlich einer Zeremonie in der Pekinger Universität verliehen, an der führende Vertreter der internationalen Wirtschaft und Wissenschaft teilnahmen, darunter Yongtu Long, Generalsekretär des Boao Forums für Asien, Jirong Li, Vizepräsident der Shanghai Automotive Industry Corporation, sowie Lan Li, Vize-Präsidentin von Lenovo.

„Mit diesem Wettbewerb wollen wir auf die Best Practice-Strategien weltweit tätiger chinesischer Unternehmen aufmerksam machen und ihre Leistung würdigen“, erklärte Dr. Burkhard Schwenker, CEO von Roland Berger Strategy Consultants.

Unter den ersten drei finden sich der Telekomriese Huawei, der Haushaltswarenhersteller Haier und die Computerfirma Lenovo. Sonderpreise gingen an die leistungsstärksten chinesischen Unternehmen auf regionalen Märkten wie Europa und den Vereinigten Staaten und in aufstrebenden Schwellenländern („Emerging Markets“).

Den Preis „Best of Chinese Companies in Europe“ heimste Huawei Technologies ein, während sich Haier Group über das Pendant für den US-Markt freuen konnte. Ausgezeichnet als „Best of Chinese Companies in Emerging Markets“ wurde die indische Tochtergesellschaft von ZTE.

Die Gewinner des Wettbewerbs

Huawei Technologies, in der globalen Telekommunikationsbranche etabliert, nahm den ersten Preis für das beste chinesische Unternehmen in Europa entgegen.

Huawei Technologies verkauft ihre Produkte in über 100 Ländern, mehr als eine Milliarde Kunden nutzen die Erzeugnisse. Im dritten Quartal 2006 betrug der an den Auslandsmärkten erwirtschaftete Umsatz der Firma 68 Prozent des Gesamtumsatzes. Zudem wurden Forschung und Entwicklung auf zwölf Standorte weltweit ausgedehnt, davon zwei in den USA und weitere in Schweden, Indien und Russland. Huawei Technologies setzt in ihren Niederlassungen auf lokale Mitarbeiter und investiert massiv in Ausbildung und lebenslanges Lernen. 2006 erreichte der im Ausland erwirtschaftete Umsatz 5,3 Mrd. US-Dollar (USD). Das entspricht einem Anteil von 65 Prozent am Gesamtumsatz und einer Wachstumsrate von 73 Prozent in den vergangenen drei Jahren.

Die international besetzte Jury lobte vor allem die rasante Entwicklung von Huawei Technologies in den vergangenen Jahren. „Als im wahrsten Sinne des Wortes global können inzwischen Huaweis Bereiche F&E, Produktion, Marketing und Vertrieb bezeichnet werden.

So lassen sich Huaweis Ressourcen global nutzen, was das Unternehmen weltweit wettbewerbsfähig macht“, unterstrich Xiang Bing, Jury-Mitglied und Präsident der Cheung Kong Graduate School of Business.

Ein Sonderpreis für den erfolgreichen Eintritt in den US-Markt wurde Haier Group verliehen. Das Unternehmen ist der weltweit viertgrößte Hersteller von Haushaltsgeräten. Neben Klimaanlagen, Verbraucherelektronik wie etwa Fernseher und Mobiltelefone stellt Haier Kühlschränke und eine Vielzahl an Haushaltsgeräten her. Ihren 2006 im Ausland erwirtschafteten Umsatz beziffert Haier Group mit 3,3 Mrd. USD. Das entspricht einem Anteil von 24,7 Prozent am Gesamtumsatz und einem Wachstum von 4,2 Prozent in den vergangenen drei Jahren. Auf der Forbes-Liste rangierte das Unternehmen 2006 an dritter Stelle in der globalen Elektronikbranche, hinter Samsung und Philips.

Die Wahl Haiers zu einem der besten Unternehmen begründete die Jury mit „der intelligenten Nutzung des Wettbewerbsvorteils der chinesischen Wirtschaft, unbestreitbaren Stärken in Forschung und Entwicklung und hoher finanzieller Transparenz“. Entscheidend, so das Gremium, seien jedoch auch die zahlreichen Technologiepatente und Rechte an geistigem Eigentum für Haiers Software gewesen.

Lenovo stieg mit der Übernahme der PC-Sparte von IBM im Mai 2005 zu den Größten in der Haushaltsgerätebranche auf. Mit seinen regionalen Hauptniederlassungen in Raleigh, im US-Bundesstaat North Carolina, Peking und Singapur hat sich Lenovo ein globales Vertriebsnetz aufgebaut. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 19.000 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von rund 13 Milliarden USD erwirtschaften. Den 2006 im Ausland erbrachten Umsatz gibt Lenovo Group mit 8,6 Milliarden USD an, was einem Anteil von 65 Prozent am Gesamtumsatz entspricht. Beeindruckt hat die Jury vor allem, wie offensiv Lenovo in den vergangenen Jahren seinen Markennamen aufgebaut hat und wie problemlos die Integration der IBM-Sparte in das eigene Unternehmen gelang.

ZTEs Niederlassung in Indien wurde für herausragende Leistungen in den Emerging Markets geehrt. Ihre Aktivitäten umfassen Konstruktion, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Installation einer ganzen Palette von Telekommunikationssystemen und -endgeräten. Verliehen wurde der Preis als Anerkennung für die besonders engagierte Personalpolitik, bei der Mitarbeiter aus der Region im Vordergrund stehen. Hervorgehoben wurde zudem die starke Innovationsfähigkeit des Unternehmens. Im August 2005 beliefen sich die Patentanmeldungen von ZTE im In- und Ausland auf rund 3.000, 90 Prozent davon innovative Patente verbunden mit Rechten an geistigem Eigentum.

Auf der Liste der 20 leistungsstärksten Unternehmen standen auch Firmen wie der Autohersteller Chery Automobile, Air China und die Bank of China.

Redaktionelle Informationen:

Den Wettbewerb „Most Globally Competitive Chinese Companies“
veranstalten Roland Berger Strategy Consultants in China in Medienzusammenarbeit mit der Fachpublikation „Global Entrepreneur“.

Zusätzliche Informationen zum Wettbewerb, eine vollständige Liste der Jury-Mitglieder und Einzelheiten zu den Gewinnern finden Sie unter http://www.best-of-european-business.com/china

Die 20 Gewinner in der Reihenfolge ihres Rankings:

Rang Unternehmen
1 Huawei Techonologies
2 Haier Group
3 Lenovo Group
4 ZTE
5 Galanz Group
6 Suntech Solar Power Company
7 Tsingtao Brewery
8 China International Marine Containers (Group) Co., Ltd
9 Bank of China
10 Shanghai Zhenhua Port Machinery Co.,Ltd
11 Baosteel Group
12 PetroChina Company Limited
13 CNOOC
14 Air China
15 Sinotrans
16 Chery Auto
17 Media
18 BYD
19 Wanxiang Group
20 Shanghai Automotive Industry Corporation
Gewinner der „Best of“-Auszeichnungen:
Best Chinese Company in the US: Haier US Branch Best Chinese Company in Europe: Huawei Europe Branch Best Chinese Company in Emerging Market: ZTE India Branch

Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Mit 33 Büros in 23 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. 1.700 Mitarbeiter haben im Jahr 2006 einen Honorarumsatz von rund 555 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von mehr als 140 Partnern.

Media Contact

Jenny Jing presseportal

Weitere Informationen:

http://www.rolandberger.com

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