Auszeichnung durch Forum Übernahmerecht und Deutsche Börse AG

„Die Übernahme der Schering AG durch Bayer schafft bereits jetzt Werte für Aktionäre, Mitarbeiter und das Unternehmen“, betonte Klaus Kühn, Finanzvorstand der Bayer AG, anlässlich der Verleihung des Deutschen Takeover Award 2007 an die Bayer AG für die Übernahme der Schering AG. „Und erst die Schaffung von Werten macht ein Takeover zu einem erfolgreichen Takeover“, so Kühn weiter.

Die Auszeichnung wird vom Bad Homburger Kreis – Forum für Übernahmerecht – und der Deutsche Börse AG seit 2005 jährlich für die aus Investorensicht beste öffentliche Übernahme in Deutschland vergeben. Jury-Mitglied Dr. Lutz Raettig, Aufsichtsratsvorsitzender der Morgan Stanley Bank, überreichte die Auszeichnung und begründete die Entscheidung der Experten insbesondere mit der Schnelligkeit und Qualität der Akquisition. In seiner Laudatio bezeichnete er die Schering-Übernahme als „ein Prachtexemplar in einer interessanten, einmaligen Konstellation“.

Im März 2006 hatte Bayer sein Übernahmeangebot veröffentlicht. Drei Monate später war das Ziel erreicht: Bayer hielt 88 Prozent der Schering-Aktien.

Heute, so Kühn in seiner Dankesrede, verfüge Bayer aktuell über mehr als 96 Prozent der Aktien an der nun unter „Bayer Schering Pharma AG“ firmierenden Gesellschaft. „Wir hoffen, die restlichen Aktien nach erfolgreichem Abschluss der üblichen Verfahren durch Eintragung des Squeeze-out-Beschlusses im Handelsregister so bald wie möglich in Händen zu halten“, ergänzte er. Nach Einschätzung von Bayer werde das Unternehmen einschließlich der auf Basis der festgelegten Barabfindung im Squeeze-out-Verfahren noch zu erwerbenden Aktien letztendlich pro Schering-Aktie einen gewichteten Durchschnittspreis zwischen 88 und 89 Euro zahlen – dieser Preis läge somit ca. drei Prozent über dem ersten Angebotspreis.

Kühn wies darauf hin, dass zeitgleich zum Schering-Übernahmeverfahren auch noch das Diagnostik-Geschäft für 4,2 Milliarden Euro an Siemens veräußert und die Auktionsprozesse zum Verkauf von H.C. Starck und Wolff Walsrode begonnnen werden konnten. Unter Einbeziehung dieser Desinvestitionen habe, so Kühn, Bayer damit in den letzten fünf Jahren ein Transaktionsvolumen von ca. 42 Milliarden Euro bewegt. Die Dynamik dieses fortgesetzten Wandlungsprozesses zeige sich unter anderem darin, dass zurzeit etwa die Hälfte der rund 100.000 Mitarbeiter weniger als fünf Jahre im Unternehmen beschäftigt sei.

„Dass auch der Kapitalmarkt diesen Wandlungsprozess von Bayer sowie die strategische Ausrichtung und Performance von Bayer honoriert“, freue ihn natürlich besonders. So habe die Bayer-Aktie allein seit Ankündigung der Übernahme von Schering um über 60 Prozent zugelegt und den DAX damit um mehr als 30 Prozent geschlagen.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (SEC) – inkl. Form 20-F – beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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