Constantinus-Preis fordert Berater- und IT-Branche

Ab dem 6. März bis 27. April bekommen Unternehmensberater und IT-Dienstleister die Gelegenheit, ihre Projekte auf online einzureichen und Sieger des diesjährigen Constantinus Award, Österreichs IT- und Beraterpreis, zu werden. Die Besten der IT- und Beraterbranche werden am 21. Juni in Salzburg im Rahmen der Constantinus-Gala ausgezeichnet. „Für heuer sind wir optimistisch und erwarten gegenüber dem Vorjahr eine weitere Steigerung der eingesandten Projektanträge, wobei diese Zahl bundesweit vom jeweiligen Engagement der Bundesländer abhängt“, erklärt Michael Unger, Pressesprecher der wiko wirtschaftskommunikation GmbH, im Gespräch mit pressetext.

Mit einer Konzentration auf die fünf Haupt- und Unterkategorien Management-Consulting und IT, sowie Personal & Training, Kommunikation Netzwerke und Open Source will man auch 2007 eine Regionaloffensive forcieren. Der diesjährige Sonderpreis für innovative Beratungs- und IT-Lösungen im Controlling und Rechnungswesen richtet sich dabei an die Berufsgruppe der Buchhalter. Bereits im Vorjahr verzeichnete der Constantinus mit 136 Projekten einen Einreichrekord. „Die umfassende Regionaloffensive, die 2006 zwischen dem Bodensee und dem Neusiedlersee erfolgreich war, soll auch heuer wieder Früchte tragen“, sagt Constantinus-Präsident Hans Jörg Schelling. Zentrale Bedeutung hat folglich weniger der Preiskampf, sondern Qualität: „Letztere ist das beste Argument im zunehmenden Preiskampf“, betont Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT (UBIT) http://www.ubit.at in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) http://www.wko.at gegenüber pressetext. Der Unternehmensberater stützt sich dabei auf Studienergebnisse, wobei 85 Prozent der weniger beratungserfahrenen Manager dem Preis die wichtigste Bedeutung zumessen, während nur die Hälfte der routinierten Beratungskunden selbigen als primäres Entscheidungskriterium heranziehen.

Der Experte macht zudem auf das Problem aufmerksam, dass Österreich derzeit einen Nachholbedarf in den Bereichen Beratung und Informationstechnologie besitzt, der sich in einer ungenügenden Verflechtung zwischen Theorie und Praxis verdeutlicht. „In Österreich muss die Qualifikation höher sein, so dass nicht nur die Bereiche Forschung und Entwicklung gefördert, sondern verstärkt an der Umsetzung im Sinne einer engeren Verzahnung zwischen Universitäten und Wirtschaft gefeilt werden muss“, so Harl.

Der heimische Beratungs- und IT-Markt verzeichnete im zurückliegenden Geschäftsjahr erneute Zuwächse, wobei mit fast 43.000 Unternehmen ein Mitgliederrekord erreicht wurde. Am stärksten gewachsen auf Platz eins liegt Wien vor Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Mit 27.805 Mitgliedern stellen die IT-Anbieter das Gros der UBIT-Firmen. Ende letzten Jahres zählte der Fachverband fast 11.800 Unternehmensberater als Mitglieder. Obwohl öffentliche Auftraggeber nach wie vor in ihrem Vergabevolumen schwächeln, stieg der Branchenumsatz im vergangenen Jahr um mehr als acht Prozent auf 15 Mrd. Euro.

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Florian Fügemann pressetext.austria

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