caesar-Ausgründung S-sens gewinnt ersten Preis beim Gründungswettbewerb start2grow

S-sens, ein Projekt des Bonner Forschungszentrums caesar, hat den diesjährigen start2grow-Gründungswettbewerb im Bereich Mikrotechnik gewonnen. Der kaufmännische Vorstand von caesar, Dr. Hartwig Bechte, freut sich sehr über das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro, das zu den höchsten aller deutschen Gründungswettbewerbe gehört. S-sens entwickelt und produziert innovative Biosensorsysteme für die Forschung und Entwicklung sowie mobile Anwendungen für die Biochemie, Pharmazie und Medizin. Ein erstes Produkt – das Laborgerät S-sens K5 – ist bereits auf dem Markt, das in Kooperation mit der Göttinger Firma Nanofilm vertrieben wird. Für Mitte nächsten Jahres ist die Gründung einer GmbH geplant.

Der international ausgerichtete start2grow-Gründungswettbewerb wird jedes Jahr von der Stadt Dortmund in drei Kategorien durchgeführt. Mit dem Mikrotechnik-Wettbewerb soll das Entstehen neuer Unternehmen unterstützt werden, die mit miniaturisierten Systemen, Anwendungen und Komponenten ein neues Produkt, Verfahren oder eine Dienstleistung auf den Markt bringen wollen. Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer beim erfolgreichen Aufbau eines eigenen Unternehmens zu unterstützen. Das Angebot von start2grow umfasst ein Coaching-Konzept mit Zugang zu einem Netzwerk von über 600 Fachleuten.

„Für unseren Erfolg im Gründerwettbewerb waren ein professioneller Businessplan und eine überzeugende Unternehmenspräsentation ausschlaggebend“, sagt Sabine Bois, die für die Finanzplanung und Investorensuche zuständig ist. „Der Preis ist eine Bestätigung unseres Konzepts und macht uns zuversichtlich, in einem expandierenden Markt schnell zu wachsen“, ergänzt Dr. Markus Perpeet, Projektleiter S-sens bei caesar. Der entwickelte Biosensor misst Bindungsprozesse zwischen Molekülen – markerfrei und in Echtzeit. Die Technologie eignet sich gleichermaßen für Anwendungen im Forschungslabor als auch in tragbaren Geräten, beispielsweise für die Umwelt- und Lebensmittelanalyse.

Media Contact

Francis Hugenroth idw

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