Deutsche Mittelständler zeichnen früheren chinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongji mit „Europ. Mittelstandspreis 2004/05“ aus

Zhu Rongji erst der zweite Preisträger nach Bill Clinton

Die Union mittelständischer Unternehmer (UMU) wird den früheren chinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongji nach Informationen des Unternehmermagazins ‚impulse’ mit dem „Europäischen Mittelstandspreis 2004/05“ auszeichnen. Der UMU gehören über 68.000 kleine und mittlere Unternehmen aus der ganzen Bundesrepublik an. Der Preis wurde zuvor erst einmal im Jahr 2002 an den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton vergeben. Zhu Rongji erhält die Auszeichnung am 7. Dezember 2004 im Rahmen einer Veranstaltung der Deutschen Handelskammer in Peking. Der Preis ist mit 100.000 US-Dollar dotiert. Die Laudatio hält Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Zur Begründung der Preisverleihung sagt UMU-Präsident Hermann Sturm: „Die Reformen des chinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongji in seiner Amtszeit von 1998 bis 2003 haben ausländische Kapitalbeteiligungen in China überhaupt erst möglich gemacht. Davon haben auch viele kleine und mittlere Firmen in Europa profitiert. Ohne das Engagement von Zhu Rongji hätten sie auf dem chinesischen Markt keine Chance gehabt.“ Insbesondere mit der Förderung des Transrapid habe er sich um deutsche Zukunftstechnologien verdient gemacht.

Aber auch die Förderung von Großprojekten ausländischer Investoren, wie etwa der U-Bahnbau in Shanghai, habe vielen mittleren und auch kleinen Firmen, die als Zulieferer oder Dienstleister tätig sind, neue Aufträge beschert. Und mit dem Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation WTO legte Zhu Rongji den Grundstein für den Aufstieg des Landes zur größten Volkswirtschaft der Erde. „Zhu Rongji war über zwei Jahrzehnte lang die treibende Kraft für die rasante wirtschaftliche Entwicklung in China. Er ist für China, was Ludwig Erhard für Deutschland war“, so Sturm gegenüber ‚impulse’.

Media Contact

Gerd Kühlhorn impulse

Weitere Informationen:

http://www.impulse.de/

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