Auszeichnung für Wirtschaftsjournalisten

Friedrich-Vogel-Preis 2003 wird verliehen

Die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung im Stifterverband hat in diesem Jahr wieder ihren renommierten „Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus“ vergeben. Sie vergab insgesamt fünf Auszeichnungen für wirtschaftsjournalistische Beiträge in den Kategorien Print und elektronische Medien.

Die Hauptpreise des Jahres 2003 gehen an:

· Alexander Missal für seinen Beitrag im dpa-Reportagedienst „Unternehmen Zukunft: Wenn der alte Chef den Hut nimmt“ und
· Martin Sturm, dessen Beitrag „Inspektor Billig“ im Rahmen einer Serie von Unternehmens-Porträts im Monatsmagazin Handelsblatt Junge Karriere erschienen ist.

Zwei Nachwuchspreise bekommen:

· Tino Andresen für seinen Beitrag zur Serie „Alternde Wirtschaft“, veröffentlicht in den Stuttgarter Nachrichten sowie
· Nikos Späth für seinen „Tatort Unternehmen“, erschienen in Welt am Sonntag.

Gitti Müller erhält einen Anerkennungspreis, ihr prämierter Film „Anwohner“, wurde im WDR, Wirtschaftsmagazin Markt, ausgestrahlt.

Die herausragenden Arbeiten der fünf Preisträger beschäftigen sich intensiv und pointiert mit Themen der Sozialen Marktwirtschaft, dem zentralen Fokus der Vogel-Stiftung, den Stiftungsgründer Friedrich Vogel, ehemaliger Verleger des Handelsblattes in Düsseldorf zusammen mit seiner Frau Isabel fixiert hat.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 12.000 Euro Preisgelder vergeben. Davon entfallen je 3.500 Euro auf die Haupt-, 2.500 Euro auf den Anerkennungs- und 1.250 Euro auf den Nachwuchspreis. Dieser fördert junge Journalisten und enthält ein zusätzliches Reisestipendium. Im letzten Jahr wählte der Preisträger Hongkong als Rechercheziel aus. Die Jury hofft, im nächsten Jahr auch einen Preis für Infografik vergeben zu können.

Die Jury der Vogel-Stiftung konnte in diesem Jahr aus insgesamt 65 Bewerbungen um den Vogel-Preis auswählen. Sie setzt sich zusammen aus:

Bernd Ziesemer, Chefredakteur Handelsblatt, Dr. Udo Becker, Geschäftsführer des Zeitungsverleger-Verbandes NRW, Rolf Dieter Krause, ARD-Studio Brüssel, Michael Kroemer, ehemaliger Vorsitzender des DJV NRW, Dr. Michael Laumanns, Verleger des „Patriot“ in Lippstadt, Lambert Lensing-Wolff, Herausgeber und Verleger der „Ruhr Nachrichten“ in Dortmund, Dr. Kai de Weldige, Stif-tungsmanager im deutschen Stiftungszentrums des Stifterverbandes in Essen und Reinhard Parthe, Vorstandsmitglied der WestLB in Düsseldorf.

Die Preise werden am Freitag, dem 19. Dezember 2003 um 11 Uhr im Rahmen einer Festveranstaltung im Journalisten-Zentrum, Haus Busch, in Hagen vom Kuratoriums-Vorsitzenden Bernd Ziesemer vergeben.

Ansprechpartner für Medien

Michael Sonnabend idw

Weitere Informationen:

http://www.stifterverband.de

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