Helle Köpfe gesucht – Wettbewerb ’Lichtwert’ der Initiative EnergieEffizienz

Der Wettbewerb ’Lichtwert’ der Initiative EnergieEffizienz stößt bundesweit auf große Resonanz

„Helle Köpfe gesucht“ – unter diesem Motto hat die Initiative EnergieEffizienz zum Wettbewerb „Lichtwert. Design-Wettbewerb für energieeffiziente Beleuchtung“ eingeladen. 16 deutsche Universitäten und Fachhochschulen sind dem Aufruf gefolgt. Studierende der Fachrichtung Produktdesign und Industriegestaltung entwickeln in diesem Wintersemester mit Unterstützung ihrer Dozenten neue Design-Ideen für energieeffiziente Beleuchtung.

Energie- und kosteneffizient, schöne Formen, warme Töne: Energiesparlampen sind mehr als nur eine umweltbewusste Alternative zur Glühlampe. Mit ihnen lässt sich auch ein behagliches Wohnambiente schaffen. Da die wenigsten Verbraucher die zahlreichen Vorzüge der cleveren Lampen kennen, hat die Initiative EnergieEffizienz den Wettbewerb „Lichtwert“ gestartet. Mit den Produkt-Ideen der angehenden Designer will die Initiative den Verbrauchern das Potenzial der Energiesparlampe aufzeigen.

Die Wettbewerbs-Teilnehmer müssen eine anspruchsvolle Aufgabe lösen: Gesucht werden innovative Konzepte für Leuchten, in die Energiesparlampen eingesetzt werden. Außerdem sollen die Leuchten den Aspekt Energieeffizienz in besonderem Maße berücksichtigen. „Viele Verbraucher nutzen keine Energiesparlampen. Wie können wir sie als Produktdesigner davon überzeugen? Darauf müssen die Entwürfe eine Antwort geben“, sagt Professor Armin Graßl, Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle. Er hat sich mit seinem Seminar für die Wettbewerbs-Teilnahme jedoch nicht nur deshalb entschieden, weil sich die Aufgabe mit einem konkreten Alltags-Thema befasst. „Durch energieeffiziente Beleuchtung können Privathaushalte einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das werden wir mit innovativen Produktideen unterstützen“, erklärt Graßl.

Die Resonanz auf den Design-Wettbewerb „Lichtwert“ ist eindrucksvoll: Zugesagt haben die Fachhochschulen Darmstadt, Dessau, Düsseldorf, Hildesheim, Münster, Niederrhein, Schwäbisch Gmünd, Wismar, die Kunsthochschule Berlin-Weissensee, die Technische Universität Berlin und die Universitäten Braunschweig, Duisburg/Essen, Halle, Hamburg, Kassel und Stuttgart. Damit sind Hochschulen aus allen Regionen Deutschlands beim Wettbewerb vertreten. „Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch: Er bestätigt die Aktualität des Themas“, betont Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und Jurymitglied des Wettbewerbs. „Wir erhoffen uns, mit dem Design-Wettbewerb einen Impuls zu geben: Die Verbraucher sollen Spaß daran haben, sich mit Energiesparlampen einzurichten“, ergänzt er. Die Gewinner des Wettbewerbs werden von einer Jury mit renommierten Experten aus den Bereichen Design, Wirtschaft, Energieeffizienz und Journalismus im Rahmen der Preisverleihung im März 2004 ermittelt. Zum Jury-Team gehören Tobias Grau, Leuchtendesigner, Ulrike Brandi, Lichtplanerin, Dr. Ulrich Merker, Geschäftsführer Fördergemeinschaft Gutes Licht, Stephan Kohler als Vertreter der Initiative EnergieEffizienz, Regina Welk, Chefredakteurin Licht, und Markus Helle, Chefredakteur Highlight. Mit dabei ist außerdem die Moderatorin und Autorin Christine Westermann: Sie wird im Jury-Team die Meinung des Verbrauchers vertreten.

Als Preise winken den Teilnehmern Gewinne im Wert von bis zu 2 500 Euro, eine Reise zur internationalen Messe „Light & Building“ in Frankfurt am Main und Designerleuchten. Detaillierte Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs können im Internet abgerufen werden.

Die Initiative EnergieEffizienz ist ein Bündnis für effiziente Stromnutzung in privaten Haushalten. Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne informiert die Initiative Verbraucher über Energieeffizienz in den Bereichen Stand-by, Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Ziel ist, die CO2-Emissionen im Privatsektor zu reduzieren und damit zum Klimaschutz beizutragen. Träger der Initiative sind die Verbände der Energiewirtschaft (VDEW, VRE, VKU) und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Gefördert wird die Initiative von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA).

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