Bewerber auf der Auswahlliste für den Descartes-Preis 2003 bekannt gegeben

Die hat die acht Projekte auf der Auswahlliste für den Descartes-Preis bekannt gegeben. Die von den Projekten behandelten Themen sind vielfältig und beinhalten Flutwellen, künstliche Intelligenz, Satellitenortung und Alzheimer.

Der mit einer Million Euro dotierte Preis wird im Anschluss an eine Entscheidung der Auswahljury im Rahmen eines Festaktes am 20. November in Rom verliehen. Die Entscheidung zwischen acht derart vielfältigen und hochrangigen Projekten wird keine leichte Aufgabe sein, zumal die auf der Auswahlliste stehenden Bewerber bereits aus Bewerbungen unter Beteiligung von 900 Wissenschaftlern in 230 Forschungsteams ausgewählt wurden.

„Der Schlüssel des Erfolges der EU-Forschung liegt in ihrem wichtigsten Kapital: den europäischen Wissenschaftlern“, sagte das für die Forschung zuständige Kommissionsmitglied Philippe Busquin. „[A]ber die Bedeutung der Humanressourcen in der Wissenschaft wird in Europa nicht immer umfassend anerkannt. Wir müssen die Forschung in Europa stärker in den Vordergrund stellen und hervorragende Leistungen auszeichnen.“

Die Kommission möchte unbedingt betonen, dass zwei der in diesem Jahr in der Endauswahl vertretenen Projekte von Frauen koordiniert werden. Dies folgt auf die Zunahme der Zahl von Projektbeiträgen, die von Frauen koordiniert werden.

Die auf der Auswahlliste stehenden Projekte sind folgende:

  • Ein globales, offenes Testnetzwerk für intelligente autonome Systeme (AGENTCITIES);
  • Eine so genannte Computational Design Engine (CDE)-Software , die die multidisziplinäre Konstruktion und Optimierung von Nur-Flügel-Flugzeugen (Blended Wing Configuration ) ermöglicht(MOB);
  • Moleküle in Bewegung – durch Wasserstoffbindungen aneinander gefügte Molekülmaschinen (MOLS-IN-MOTION);
  • Tsunami-Gefahrenbeurteilung und Studien zur Schadensbegrenzung (THAMS);
  • Polymer-Leuchtdioden für Displays (PLEDD);
  • Nicht starres Erd-„Nutations“-Modell (NUTATION);
  • Innovative Pharmakologie – Reportermäuse für In-Vivo-Bildgebung von Genbeschreibungen (ANIMALPHARM);
  • In Richtung des Verständnisses der molekularen Pathologie von Alzheimer unter Verwendung von Mäusen mit Sekretasemangel (EUROSECRETASE).

Zu den Mitgliedern der Jury gehören zwei Präsidenten nationaler Wissenschaftsakademien, der Vizepräsident des Europäischen Patentamts, ein Museumskustos, der Aufsichtsratsvorsitzende eines Telekommunikationsunternehmens, ein ehemaliger Minister für Wissenschaft und ein Vertreter der Europäischen Weltraumorganisation.

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