Abicor-Innovationspreis 2002 für neue Anlagentechnik zum Plasma-MIG-Schweißen

Mario Kusch, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Schweißtechnik der TU Chemnitz hat den Abicor-Innovationspreis 2002 erhalten.

Der Diplom-Ingenieur überzeugte die Jury mit einer neuen Anlagentechnik zum Plasma-MIG-Schweißen.

Obwohl das Prinzip und die Vorteile des Plasma-MIG-Verfahrens seit etwa 30 Jahren bekannt sind, wird die Technologie auf Grund fehlender Anlagentechnik praktisch selten eingesetzt. Da jedoch in den letzten Jahren Aluminium als Konstruktionswerkstoff immer mehr zum Einsatz kommt, steigt auch das Interesse der Industrie an diesem Verfahren, welches hohe Fertigungsgeschwindigkeiten bei sehr guter Verbindungsqualität möglich macht.

Mario Kusch hat in den letzten zwei Jahren systematische Untersuchungen zur konzeptionellen Auslegung von Plasma-MIG-Schweißanlagen durchgeführt. Er bewertete die verfügbare Stromquellentechnik hinsichtlich Strom- und Regelungsart auf ihre Eignung zum Plasma-MIG-Schweißen und entwickelte ein Steuerungskonzept für den Prozessablauf. Der größte Forschungs- und Entwicklungsbedarf bestand jedoch bei der Auslegung des Schweißbrenners.

Derzeit erfolgt die Umsetzung der Chemnitzer Prototypanlagen in industrielle Produkte. Interesse besteht vor allem von Seiten der Fahrzeugindustrie und des Behälterbaues.

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