Bundespräsident überreicht am Sonntag in Magdeburg höchstdotierten Umweltpreis Europas

Auszeichnung der DBU geht zur Hälfte an Pflanzenschutz-Pionier Dr. Peter Lüth und Prof. Dr. Klaus Töpfer – 3SAT überträgt Festakt live

Der Gründer und Geschäftsführer der Prophyta GmbH, Dr. Peter Lüth (46, Wismar), und der Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer (64, Nairobi), werden am Sonntag den mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas in Magdeburg aus der Hand von Bundespräsident Johannes Rau in Empfang nehmen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) würdigt mit ihrer Auszeichnung die Leistungen, die Töpfer als ranghöchster Deutscher bei der UNO im internationalen Umweltschutz erbracht hat. Lüth wird für die Entwicklung und Herstellung mikrobiologischer Pflanzenschutzmittel ausgezeichnet. Neben Umweltminister Jürgen Trittin wird sich Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, in einem Grußwort an die Gäste richten. Präsentiert wird die Veranstaltung im MARITIM Hotel von 3sat-Moderator Stefan Schulze-Hausmann.

3SAT überträgt die zehnte Verleihung des Deutschen Umweltpreises von 11 bis 13 Uhr direkt; von 1.45 Uhr bis 3.45 Uhr wird diese Aufzeichnung wiederholt. Prof. Heinz Sielmann, der bekannte Tierforscher und Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen, haben ihre Teilnahme am musikalisch umrahmten Festakt ebenso zugesagt wie führende Vertreter des Bundes, zahlreiche Landesminister, hochrangige Vertreter der Wirtschaft sowie die meisten Umweltpreisträger der vergangenen Jahre. Die Laudatio auf die Preisträger wird Prof. em. Dr. Ing. Michael F. Jischa, Institut für Technische Mechanik an der Technischen Universität Clausthal und Mitglied der Jury des Deutschen Umweltpreises, halten. Nach seiner Rede wird Bundespräsident Johannes Rau die Urkunden an die neuen Preisträger überreichen. Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Umweltstiftung, wird den Festakt beschließen. Musikalisch umrahmt wird der zehnte Umweltpreis von Preisträgern und Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben (Hamburg).

Mit der Vergabe des Deutschen Umweltpreises will die DBU, die seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit am 1. März 1991 in über 4.950 innovative Umweltschutzprojekte über 954 Mil-lionen Euro investiert hat, „Einsatz und Leistungen auszeichnen, die entscheidend und in vorbildlicher Weise zum Schutz und zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Umwelt beigetragen haben oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden“. Die Auszeichnung soll Personen, Unternehmen und Organi-sationen „anstiften“, Umwelt-probleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien bereits im Vorfeld zu entschärfen.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
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