Internationaler Akao-Award geht erstmals nach Deutschland

Der internationale Akao Scholarship Award geht erstmals nach Deutschland. Mit dem Preis wird weltweit der beste studentische Beitrag zur Weiterentwicklung der Qualitätsmanagement- und Produktentwicklungsmethode Quality Function Deployment (QFD) gewürdigt.

Lars Oliver Mautsch, Absolvent des gemeinsamen Master-Studiengangs Wirtschaftsinformatik der Universitäten Stuttgart und Hohenheim, erhält den mit 2.000 US-Dollar dotierten Preis für seine Masterarbeit. In dieser Arbeit entwickelte er am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik II der Uni Stuttgart von Prof. Georg Herzwurm eine Erweiterung der Methode für die Konstruktion von betrieblichen Informationssystemen mittels service-orientierter Architekturen und Software-Produktlinien.

Namensgeber des Preises sind Professor Yoji Akao, Erfinder der Methode QFD und seine Frau Sachiko Akao. Die Jury würdigte die Leistung des Stuttgarter Wirtschaftsinformatikers bei der Anpassung der ursprünglich im japanischen Schiffsbau entwickelten und seitdem von zahlreichen Unternehmen in der ganzen Welt angewandten Methode. Gelobt wurde vor allem die Anwendung von QFD zur Unterstützung der Identifikation von Services, auf deren Basis an service-orientierten Architekturen orientierte Softwareproduktlinien entwickelt werden.

Mit dieser Arbeit setzt der 27-jährige Lars Oliver Mautsch, der inzwischen als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Herzwurm tätig ist, die Stuttgarter Tradition der Anwendung und Weiterentwicklung von QFD fort. Prof. Georg Herzwurm ist seinerseits Träger des internationalen Akao-Prize 2000 für herausragende Verdienste um die Weiterentwicklung und Förderung Methode QFD und Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher Veröffentlichungen zu diesem Thema.

Der Preis wird beim International Symposium on QFD 2008 am 25. und 26. September 2008 in Peking verliehen.

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Ursula Zitzler idw

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