Hamburger Wissenschaftspreis erstmals ausgeschrieben

Ausgezeichnet wird ein in Deutschland tätiger Wissenschaftler bzw. eine Wissenschaftlerin oder eine Forschergruppe. Kriterien sind die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit, die Zukunftsorientierung der Forschungsergebnisse und der vorgeschlagene Verwendungszweck für das Preisgeld.

Über die Vergabe entscheidet eine 7-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Akademiepräsident Prof. Heimo Reinitzer. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Prof. Jörg Hacker, und dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Ernst Rietschel, zwei so renommierte Infektionsforscher für unsere Jury gewinnen konnten“, kommentiert Reinitzer die Zusammensetzung der Jury. Drei weitere Jury-Mitglieder kommen aus der Akademie: Prof. Chris Meier, Universität Hamburg, Prof. Kerstin Thurow, Universität Rostock, und Prof. Peter Zabel, Forschungszentrum Borstel. Darüber hinaus ist mit Angela Grosse eine Hamburger Wissenschaftsjournalistin vertreten.

Mit der Ausschreibung zum Thema „Infektionsforschung“ will die Akademie nicht nur eine herausragende wissenschaftliche Leistung würdigen, sondern auch ein Zeichen für die besondere Bedeutung dieses Forschungsgebietes setzen: Infektionskrankheiten stellen neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit die häufigste Todesursache dar; Bevölkerungswachstum, weltweite Mobilität, das Auftreten unbekannter Erreger und die Rückkehr fast vergessener Krankheiten verstärken das Problem – und machen neue Ansätze in Prävention, Diagnostik und Therapie notwendig.

Vorschläge können bis zum 31. Oktober 2008 an den Präsidenten der Akademie gerichtet werden (weitere Informationen unter http://www.awhamburg.de). Der Preis wird im November 2009 verliehen. Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, hat die Schirmherrschaft für die Preisverleihung übernommen. Der Preis soll in Zukunft alle zwei Jahre vergeben werden.

Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg (gegründet 2004) gehören herausragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Norddeutschland an. Sie versteht sich als klassenlose Arbeitsakademie: Ihre Mitglieder konzipieren und bearbeiten interdisziplinäre Projekte zu wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen. Die Akademie fördert die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region und engagiert sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Kontakt:
Dr. Annette Wiesheu, Referentin für Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49/40/42 94 86 69-20
E-Mail annette.wiesheu@awhamburg.de

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Dr. Annette Wiesheu idw

Weitere Informationen:

http://www.awhamburg.de/

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