Best of European Business-Wettbewerb

– Zum dritten Mal kürt Roland Berger Strategy Consultants die Gesamtsieger ihres europaweiten „Best of European Business“-Wettbewerbs in Brüssel

– GalpEnergia, portugiesischer Marktführer auf dem Energiesektor, gewinnt in der Kategorie „Wachstum“

– Der globale Versicherungskonzern AXA und Polens führendes Mineralölunternehmen, PKN Orlen, sind Sieger in der Kategorie „Grenzüberschreitende Fusionen und Akquisitionen“

– Der Sonderpreis „Green Business“ geht an die BASF für die Integration umweltfreundlicher Technologien

– CNN ist internationaler Medienpartner der Veranstaltung

Heute wurden in Brüssel drei europäische Unternehmen für ihre herausragenden Leistungen in den Kategorien „Wachstum“ und „Grenzüberschreitende Fusionen und Akquisitionen“ mit dem „Best of European Business Award“ ausgezeichnet. Die Gewinner sind AXA, ein international tätiger Versicherungskonzern, PKN Orlen, eines der größten Mineralölunternehmen Europas, sowie GalpEnergia, das führende Energieunternehmen der Iberischen Halbinsel. Der Sonderpreis für „Green Business“ geht an die BASF.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des zweitägigen European Business Summit (EBS) statt. Roland Berger Strategy Consultants ist zum zweiten Mal strategischer Partner dieses Wirtschaftsgipfels in Brüssel, der als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik gilt. Offizieller Medienpartner des Wettbewerbs „Best of European Business“ (BEB) ist der internationale Nachrichtensender CNN.

Der „Best of European Business“-Wettbewerb wurde 2005 von Roland Berger Strategy Consultants ins Leben gerufen. Dabei werden jedes Jahr die Leistungen europäischer Unternehmen in unterschiedlichen Kategorien bewertet. In einem neunmonatigen Prozess analysiert ein Expertenteam der internationalen Strategieberatung zunächst die öffentlich verfügbaren Daten und Kennzahlen von 6.000 Unternehmen aus Europas größten Volkswirtschaften. Eine unabhängige Jury wählt anschließend die Gewinner in den einzelnen Ländern. Die nationalen Siegerehrungen dieser dritten Staffel fanden bereits Ende 2007 und Anfang 2008 statt. Die Sieger der nationalen Wettbewerbe qualifizierten sich für die europäische Endausscheidung in Brüssel.

GalpEnergia gewinnt in der Kategorie „Wachstum“ Um den Gewinner in der Kategorie „Wachstum“ zu ermitteln, analysierte die Jury nicht nur die allgemeine Unternehmensleistung, sondern auch die Strategie mit besonderem Augenmerk auf den Umsatz. GalpEnergia, Portugals führendes Mineralöl- und Gasunternehmen, wurde von der Jury aufgrund seines beeindruckenden Wachstums von durchschnittlich 15,3 Prozent pro Jahr zwischen 2002 und 2006 ausgewählt. Laut Jury überzeugt das Unternehmen auch durch Innovationsfähigkeit, die sich unter anderem in der Erschließung neuer Vorkommen in Angola und Brasilien zeigt.

Zudem gelang GalpEnergia in Spanien die erfolgreiche Integration von AGIP in den Gesamtkonzern.

Sieger bei „Grenzüberschreitende M&As“: AXA und PKN Orlen In der Kategorie „Grenzüberschreitenden Fusionen und Akquisitionen“ wird ermittelt, ob durch die Fusion oder Übernahme ein Mehrwert entstanden ist. Dies zeigt sich am sogenannten „Abnormal Stock Return“, der die Differenz ausweist zwischen der tatsächlichen Aktienentwicklung nach Ankündigung der Pläne und einer angenommenen Fortschreibung der Werte ohne Fusion oder Übernahme.

Die AXA-Gruppe, einer der führenden Versicherungskonzerne Europas, wurde von der Jury für die Akquisition seines Schweizer Wettbewerbers Winterthur im Jahr 2006 geehrt. Durch die Übernahme hat sich AXA nicht nur Zugang zum attraktiven Schweizer Markt verschafft, sondern konnte auch seine Angebotspalette optimal ergänzen. Damit hat AXA neben seiner internationalen Marktreichweite auch seine Spezialisierung weiter vorangetrieben und zugleich seinen Weltmarktanteil im Versicherungsgeschäft um 20 Prozent erhöht.

Beeindruckt war die Jury zudem von der Kaufsumme in Höhe von acht Milliarden Euro. Die Jurymitglieder sind von der strategischen Bedeutung der Übernahme überzeugt und gehen davon aus, dass die AXA-Gruppe so ihre Position in der Schweiz sowie in ihren Kernmärkten in West- und Osteuropa stärken kann. Dadurch ermöglicht die Übernahme Synergieeffekte von bis zu 350 Millionen Euro.

Weiterer Gewinner in dieser Kategorie ist PKN Orlen, eines der bedeutendsten Mineralöl- und Tankstellenunternehmen Europas. Schon in den beiden letzten Jahren wurde das Unternehmen aufgrund seiner strategischen Akquisitionen bei den nationalen BEB-Wettbewerben ausgezeichnet. Der Konzern ist in Tschechien, Deutschland und den Baltischen Staaten aktiv und verfügt in diesen Ländern über ein weitverzweigtes Tankstellennetz. Im Mai 2006 kündigte PKN Orlen seine bislang größte Übernahme an: Für einen Kaufpreis von 2,78 Milliarden US-Dollar erwarb PKN Orlen von Yukos den Mehrheitsanteil am litauischen Ölunternehmen Mazeikiu Nafta, der größten Firma im Baltikum. Dies war das größte Auslandsinvestment eines polnischen Unternehmens überhaupt. In ihrer Urteilsbegründung lobte die Jury PKN Orlens Übernahmestrategie und Integrationsfähigkeit. Sowohl dieser neueste Zukauf als auch die Übernahme von Unipetrol im Jahr 2005 passten in die Gesamtstrategie, die auf regionale Expansion und die Sicherung der Marktposition setzt.

Sonderpreis „Green Business“ für BASF

Den Sonderpreis für „Green Business“ ging an das Chemieunternehmen BASF, für seine effiziente Integration von Umwelttechnologie sowie die Entwicklung neuer Einsatzmöglichkeiten für grüne Energie. Die BASF erhielt den Preis vor allem für ihr Engagement bei umweltverträglichen Produktionsabläufen. Das Unternehmen steckt rund 30 Prozent seines F&E-Budgets in die Entwicklung energieeffizienterer Produktionstechniken sowie in die Forschung von Materialien und Energiequellen der Zukunft. Als erstes deutsches Unternehmen ist die BASF zudem dem von der Weltbank geförderten „Community Development Carbon Fund“ (CDCF) beigetreten, der Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern unterstützt. Die BASF errang zuvor bereits beim deutschen Vorentscheid den Preis in der Kategorie „Länderübergreifende Fusionen und Akquisitionen“ für ihre Übernahme von Engelhard, einem amerikanischen Hersteller von Katalysatoren. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass diese Übernahme zusätzlich dem Ziel der BASF diene, CO2-Emissionen weltweit aktiv zu senken.

Strategischer Partner des EBS

Die Preisverleihung in Brüssel ist Teil des jährlichen zweitägigen „European Business Summit“ (EBS), bei dem sich mehr als 2.500 Entscheider aus Politik and Wirtschaft treffen, um Kernthemen der europäischen Integration zu diskutieren. Roland Berger Strategy Consultants ist zum zweiten Mal strategischer Partner dieser Konferenz. Zu den Teilnehmern zählen etwa Fulvio Conti, Vorstandsvorsitzender von ENEL, José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, sowie der Wirtschaftsexperte Jeremy Rifkin.

Weitere Informationen zu „Best of European Business“: www.best-of-european-business.com

Zusätzliche Informationen über den European Business Summit finden Sie unter: www.ebssummit.eu

Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Mit 34 Büros in 23 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. 2.000 Mitarbeiter haben im Jahr 2007 einen Honorarumsatz von rund 600 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von mehr als 160 Partnern.

Ansprechpartner für Medien

Cathryn Clüver presseportal

Weitere Informationen:

http://www.rolandberger.com

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