Charles P. Egeland erhält 10.Tübinger Förderpreis für Urgeschichte

Preisträger ist Dr. Charles P. Egeland, der an der Wisconsin Historical Society in Madison tätig ist. Der Preis, der von der Firma ratiopharm gestiftet wird, ist mit 5.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte jährlich verliehene Preis dieser Art für Archäologen.

Direkt vor der Preisverleihung findet ein Pressegespräch mit dem Preisträger statt, zu dem ich Sie herzlich einlade für

Donnerstag, den 7. Februar, 10 Uhr in Zimmer 101 (Dienstzimmer von Prof. Conard), Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, 1. Stock, (Eingang im Schlosshof hinten rechts).

Im Anschluss daran findet um 11 Uhr die Preisverleihung auf Schloss Hohentübingen in den Fürstenzimmern statt.

Charles P. Egeland erhält den Preis für seine 2007 an der Indiana University, Bloomington abgelegte Dissertation. Er untersucht darin sechs archäologische Fundstellen der berühmten Olduvai-Schlucht in Tanzania. Der Schwerpunkt seiner Forschung gilt der Nahrungsbeschaffung früher Menschen in Konkurrenz mit großen Fleischfressern. Mit dem Gebrauch von Steingeräten war der Mensch zunehmend in der Lage, Fleisch als Nahrungsquelle zu erschließen.

Mit Untersuchungen über das Ausmaß der Fleischnutzung schneidet Egeland einen wichtigen Aspekt der frühen Menschheitsgeschichte zwischen 1,9 und 1,2 Million Jahren vor heute an. Seine Arbeit erlaubt einen tiefen Einblick in die Entwicklung des Verhaltens früher Menschen und ihrer Rolle in der ostafrikanischen Umwelt.

Media Contact

Michael Seifert idw

Weitere Informationen:

http://www.uni-tuebingen.de/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Theoretische Physik: Modellierung zeigt, welche Quantensysteme sich für Quantensimulationen eignen

Eine gemeinsame Forschungsgruppe um Prof. Jens Eisert von der Freien Universität Berlin und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat einen Weg aufgezeigt, um die quantenphysikalischen Eigenschaften komplexer Festkörpersysteme zu simulieren. Und…

Rotation eines Moleküls als „innere Uhr“

Mit einer neuen Methode haben Physiker des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik die ultraschnelle Fragmentation von Wasserstoffmolekülen in intensiven Laserfeldern detailliert untersucht. Dabei nutzten sie die durch einen Laserpuls angestoßene Rotation…

Auf dem Weg zur fischfreundlichen Wasserkraft

In dem europaweiten Projekt „FIThydro“ unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben Forscherinnen und Forscher in Zusammenarbeit mit Industriepartnern bestehende Wasserkraftwerke untersucht. Diese Ergebnisse nutzten sie, um neue Methoden…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close