3,5 Millionen Euro für Forschung an Berliner Hochschulen

Möglich ist dies, da das Berliner Abgeordnetenhaus das IFAF mit seinem Beschluss vom 14. Juni nunmehr mit einem eigenen Ansatz im Doppelhaushalt 2012/2013 verstetigt. Zusammen mit den Zusagen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (SenWTF) werden in den nächsten beiden Jahren insgesamt 3,5 Mio. Euro zur weiteren Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Fachhochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen bereit stehen (insgesamt bis zu 1,5 Mio. Euro in 2012 und bis zu 2 Mio. Euro in 2013). Damit erkennt die Berliner Landespolitik die erfolgreiche Aufbauarbeit des IFAF der letzten Jahre an.

In der ersten Phase ab 2009 hat das IFAF bereits 23 Forschungsprojekte gefördert. Daran beteiligt sind die vier staatlichen Berliner Fachhochschulen – Alice Salomon Hochschule Berlin, Beuth Hochschule Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin – sowie 57 Unternehmen und Non-Profit-Organisationen aus dem Land Berlin.

Staatssekretär Nicolas Zimmer bekräftigt: „Senat und Abgeordnetenhaus sind zu dem Ergebnis gekommen, dass mit dem IFAF eine hervorragende Arbeit geleistet wird. Deshalb konnte sich die Wirtschaftsverwaltung auch trotz der harten Konkurrenz unter den Einrichtungen entschließen, dem IFAF über die nun im Haushalt des Landes verstetigte Grundausstattung von 1 Mio. Euro pro Jahr hinaus aus dem gleichfalls neu beschlossenen Titel “Gezielte Forschungsförderung” weitere 500.000 Euro in 2012 sowie eine zusätzliche Million in 2013 für die Ausweitung der erfolgreichen Projektarbeit in Aussicht zu stellen. Aus meiner Sicht ist das eine sinnvolle Investition in die Zukunft.“

„Aus Sicht der Berliner Wirtschaft“, so Werner Gegenbauer Vorsitzender des Kuratoriums und IHK-Ehrenpräsident, „wurde mit dem IFAF ein echter Mehrwert geschaffen – für die Hochschulen, für die Studierenden und nicht zuletzt für die Wirtschaft. Im Rahmen der IFAF-Projekte werden Unternehmen zu Lernorten der Praxis und übertragbare Lösungen für branchentypische Probleme vieler Unternehmen erarbeitet. Studierende lernen potentielle Arbeitgeber kennen und umgekehrt die Unternehmen ihre zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle können von einer Zusammenarbeit mit dem IFAF nur profitieren. Was kann man mehr wollen?“

„Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung des Berliner Abgeordnetenhauses und die Zusage des SenWTF und freuen uns, dass das IFAF weiterhin einen wichtigen Beitrag für eine intensive Zusammenarbeit der regionalen Wirtschaft mit den beteiligten Hochschulen leisten und auch in Zukunft die Kooperation der Hochschulen untereinander am Wissenschaftsstandort Berlin fördern kann“, so Prof. Dr. Theda Borde, Vorstandsvorsitzende des IFAF und Rektorin der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Das Kuratorium des IFAF mit Vertretern der IHK Berlin, der Berliner Handwerkskammer, des DGB Berlin-Brandenburg, der Paritätischen Akademie, der Vereinigung der Unter­nehmens­verbände, der SenWTF sowie den Vertretern aus den vier staatlichen Berliner Fach­hoch­schulen wird bald auch über die neuen Projektempfehlungen für das Jahr 2013 beschließen. Für die 8. Förderrunde kön­nen ab sofort Projektideen unter projektidee@ifaf-berlin.de ein­ge­reicht werden. Die Arbeit geht weiter!

Über das IFAF:
Das Institut für angewandte Forschung e.V. (IFAF) wurde im September 2009 auf Initiative der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gegründet und ist ein Zusammenschluss der vier staatlichen Berliner Hochschulen Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH), Beuth Hochschule für Technik Berlin (Beuth HS), Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Ziel des IFAF ist es, die anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen zu stärken und den Wissens- und Technologietransfer in die Praxis zu fördern. Das IFAF, das aus Mitteln des Masterplans „Wissen schafft Berlins Zukunft“ gefördert wird, unterstützt insbesondere Verbundprojekte der am Institut beteiligten Hochschulen untereinander mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen aus der Region Berlin-Brandenburg. Mit vier Kompetenzzentren setzt das Institut folgende Schwerpunkte: Integration und Gesundheit (ASH), Ingenieurwissenschaften (Beuth HS), Angewandte Informatik (HTW) und Wirtschaft und Verwaltung (HWR). Das IFAF ist deutschlandweit der größte Zusammenschluss von Fachhochschulen, der sich in einer Region konzentriert.

Informationen zu den 23 bereits laufenden Verbundprojekten, an denen die vier Hochschulen, 70 Hochschullehrende, mehr als 50 wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen, rund 150 Studierende sowie 57 Unternehmen und Non-Profit-Organisationen aus dem Land Berlin beteiligt sind, finden Sie unter www.ifaf-berlin.de/projekte/

Für weitere Informationen:
Institut für angewandte Forschung Berlin e.V.
Dr. Christa Etter
Vorstandsreferentin
Tel.: 030 / 30012-4020
E-Mail: etter@ifaf-berlin.de

Ansprechpartner für Medien

Susann Richert idw

Weitere Informationen:

http://www.ifaf-berlin.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Neues Computermodell verbessert Therapie

Mithilfe mathematischer Bildverarbeitung haben Wissenschafter der Forschungskooperation BioTechMed-Graz einen Weg gefunden, digitale Zwillinge von menschlichen Herzen zu erstellen. Die Methode eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der klinischen Diagnostik. Obwohl die…

Teamarbeit im Molekül

Chemiker der Universität Jena erschließen Synergieeffekt von Gallium. Sie haben eine Verbindung hergestellt, die durch zwei Gallium-Atome in der Lage ist, die Bindung zwischen Fluor und Kohlenstoff zu spalten. Gemeinsam…

Kristallstrukturen in Super-Zeitlupe

Göttinger Physiker filmen Phasenübergang mit extrem hoher Auflösung Laserstrahlen können genutzt werden, um die Eigenschaften von Materialien gezielt zu verändern. Dieses Prinzip ermöglicht heute weitverbreitete Technologien wie die wiederbeschreibbare DVD….

Partner & Förderer

Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind so eingestellt, dass sie "Cookies zulassen", um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

schließen