20.000 Euro für erfolgreichstes Technologietransfer-Team

Deutschland muss es im internationalen Vergleich noch besser gelingen, Forschungsergebnisse zeitnah in vermarktungsfähige Produkte zu überführen. Dieses Ziel verfolgt der bundesweite Wettbewerb wissen.schafft.arbeit.

Zur Bewerbung aufgefordert sind auch in diesem Jahr kleine oder mittelständische Unternehmen und Wissenschaftler aus Deutschland, die in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich beim Wissens- und Technologietransfer zusammengearbeitet haben.

Die eingereichten Konzepte werden von einer internationalen Jury aus verschiedenen Branchen und Instituten unter Vorsitz der Initiatoren Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der Technischen Universität Chemnitz, und Dr. Mario Daberkow, IT-Vorstand der Deutschen Postbank AG, beurteilt.

„Der wirtschaftliche Erfolg der Kooperation und der innovative und nachhaltige Charakter des Transferprozesses bilden dabei die Hauptkriterien bei der Bewertung“, erläutert Matthes. Die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Wettbewerb endet am 15. September 2009. Die Finalisten werden bis Ende Oktober benannt und erhalten die Möglichkeit, auf dem Technologie-Transfer-Symposium am 26. November an der TU Chemnitz ihre Projekte einem Fachpublikum vorzustellen. Den festlichen Abschluss dieser Tagung bildet die abendliche Preisverleihung.

„Die ersten Bewerbungen für den diesjährigen Wettbewerb, der unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie steht, liegen bereits vor“, berichtet die Projektkoordinatorin Manuela Zenk und rechnet mit einer ähnlich guten Beteiligung wie im vergangenen Jahr. 2008 hatten sich 42 Teams für diese Auszeichnung beworben. Das eindrucksvollste und nachhaltigste Transferprojekt stellte Prof. Dr. Helmut Schürmann von der Technischen Universität Darmstadt in Kooperation mit der ifc Composite GmbH Haldensleben vor.

Preisgekrönt wurde deren Entwicklung und Überführung einer Leichtbau- Fiberglas-Blattfeder in Großserie unter Schaffung von 70 Arbeitsplätzen.

Weitere Auskünfte erteilt Manuela Zenk, Projektkoordinatorin des Wettbewerbs, Telefon 0371 531-19999, E-Mail manuela.zenk@wirtschaft.tu-chemnitz.de

Media Contact

Mario Steinebach Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Verstärktes Signal und extrem empfindlich: Leichten Dunkle Materieteilchen auf der Spur

Neue Technik der Kernmagnetischen Resonanz um fünf Größenordnungen empfindlicher. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Exzellenzclusters PRISMA+ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) hat eine Labor-Methode…

Osteoporose frühzeitig mit Ultraschall erkennen

Kieler Forschungsteam erhält Bundesförderung zur Entwicklung eines neuartigen Ultraschallgeräts. Osteoporose, auch als „Knochenschwund“ bezeichnet, zählt zu den häufigsten und teuersten Volkskrankheiten weltweit und erhöht das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden….

Jungkorallen geben Einblick in die Erholung nach Korallenbleiche

Wie sich Riffe von Korallenbleichen erholen, kann die Anzahl an Jungkorallen verraten. Das zeigt eine neue Studie der Universität Bremen, die kürzlich in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht wurde. Die…

Partner & Förderer