Universität Bremen koordiniert drei EU-Forschungsprojekte

Der Erfolg für die Universität Bremen ist besonders bemerkenswert. Denn die internationale Konkurrenz war außergewöhnlich groß. Unter mehr als 1.100 Mitbewerbern setzten sich jetzt drei Wissenschaftler der Bremer Uni mit ihren Anträgen im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union im Themenbereich Innovationen im Gesundheitswesen durch.

Gemeinsam mit ihren europäischen Partner konnten sie die Gesamtfördersumme von 8,1 Millionen Euro einwerben. Nach einem strengen Begutachtungsverfahren wurden lediglich 121 Projekte zur Förderung ausgewählt – gleich drei davon werden jetzt von Bremen aus koordiniert.

Erfolgreich waren:

Dr. Theodore Alexandrov aus dem Zentrum für Technomathematik (ZeTeM) im Fachbereich Mathematik / Informatik mit dem Projekt „Statistical methods for 3D imaging mass spectrometry in proteomics and metabolomics“ (3D-MASSOMICS). Für eine neue Technologie aus dem Bereich der bildgebenden Massenspektrometerie, der MALDI imaging mass spectrometry (MALDI-IMS), sollen in diesem Projekt Protokolle für die reproduzierbare Datenerhebung sowie Methoden zur statistischen Auswertung der Daten entwickelt werden. Das Verfahren könnte für die Diagnose und Therapie von Krankheiten, zum Beispiel Krebs und Diabetes, eingesetzt werden. An dem Projekt sind acht Partner aus sechs Ländern beteiligt, die Gesamtfördersumme beträgt rund 2,8 Millionen Euro.

Professor Michael Lawo aus dem Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) im Fachbereich Mathematik / Informatik mit dem Projekt „Engaging Game-based Home Rehabilitation for Improved Quality of Life” (REHAB4LIFE). Ziel des Projektes ist es, die Qualität der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten mit Hilfe von Serious Games nachhaltig zu verbessern. An dem Projekt sind neun Partner aus vier Ländern mit einer Gesamtfördersumme von rund 2,3 Millionen Euro beteiligt.

Professor Ansgar Gerhardus aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften mit dem Projekt „Integrated health technology assessment for evaluating complex technologies“ (INTEGRATE-HTA). Am Beispiel der palliativen Versorgung schwerkranker Menschen werden in dem Projekt Methoden zur Bewertung von komplexen Verfahren im Gesundheitsbereich entwickelt. An dem Projekt sind acht Partner aus fünf Ländern beteiligt, die Gesamtfördersumme beträgt knapp 3 Millionen Euro.

Weitere Informationen bei den einzelnen Projektleitern:

3D-MASSOMICS
Dr. Theodore Alexandrov
Universität Bremen
Fachbereich Mathematik/Informatik
Zentrum für Technomathematik (ZeTeM)
Tel. 0421 218- 63820
E-Mail: theodore@uni-bremen.de
http://www.zetem.uni-bremen.de/
REHAB4LIFE
Prof. Dr. Michael Lawo
Universität Bremen
Fachbereich Mathematik/Informatik
Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)
Tel. 0421 218- 64002
E-Mail: mlawo@tzi.de
http://ag-ki.tzi.de/
INTEGRATE-HTA
Prof. Dr. Ansgar Gerhardus
Universität Bremen
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Tel. 0421 218-688 00 E-Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de
http://www.public-health.uni-bremen.de/pages/abteilung1/index.php

Media Contact

Eberhard Scholz idw

Weitere Informationen:

http://www.zetem.uni-bremen.de/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Klimawandel verursacht Artensterben im Schwarzwald

Schon heute hinterlässt der Klimawandel in den Mooren im Schwarzwald seine Spuren. Durch steigende Temperaturen und längere Trockenperioden sind dort in den vergangenen 40 Jahren bereits zwei typische Pflanzenarten ausgestorben….

Experiment bildet Elektronentransfer im Molekül ab

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickeln in dem neuen Projekt „Multiskalen Pump-Pump-Probe-Spektroskopie zur Charakterisierung mehrschrittiger Elektronentransferkaskaden“ (kurz: „Multiscale P3S“) eine bisher einzigartige Untersuchungsmethode, um genau unter die Lupe zu…

Leistungstest für neuronale Schnittstellen

Freiburger Forschende entwickeln Richtlinie zur einheitlichen Analyse von Elektroden Wie sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Leistungsfähigkeit neuronaler Elektroden messen und definieren, wenn es keinen einheitlichen Standard gibt? Die Freiburger Mikrosystemtechnikerin…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close