Leibniz-Gemeinschaft steckt voller Ideen

Acht Institute der Leibniz-Gemeinschaft befinden sich unter den 365 Orten im Land der Ideen, mit denen sich Deutschland im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft im In- und Ausland als innovationsstark, modern und offen präsentieren will. Leibniz-Präsident Ernst Theodor Rietschel lobt den großen Einsatz der Wissenschaftler für die Aktion.

Leibniz-Präsident Ernst Theodor Rietschel ist erfreut und stolz auf das gute Abschneiden der Leibniz-Institute beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“: „Die ausgewählten Orte der Ideen aus der Leibniz-Gemeinschaft zeigen den beträchtlichen Stellenwert der in der Leibniz-Gemeinschaft verbundenen Forschungseinrichtungen. Ihre große Bandbreite von der Synchrontonstrahlung über die Zoo- und Wildtierforschung bis hin zu unserem ureigensten Kulturgut der deutschen Sprache spiegelt die Vielfalt der Innovationsbereiche wider, in denen die Leibniz-Wissenschaftler arbeiten.“ Ein großes Lob zollt der Präsident dem Engagement der Leibniz-Wissenschaftler. Schließlich würden Aktivitäten wie die Orte im Land der Ideen von den Wissenschaftlern meistens zusätzlich zur eigentlichen Forschungsarbeit übernommen, so Rietschel. Darin erkennt der Leibniz-Präsident den Enthusiasmus der Forscher, der sich nicht darin erschöpft, Deutschland an neuen Ideen forschend voran zu bringen, sondern auch die Vermittlung dieser Ideen umfasst. „Die Leibniz-Gemeinschaft steckt voller Ideen und es ist schön, dass die Forscher diese mit der Öffentlichkeit teilen“, bringt es Rietschel auf den Punkt.

Als erstes Leibniz-Institut im Kalender der Orte im Land der Ideen taucht am 15. März das Institut für deutsche Sprache (IDS) in Mannheim auf, am 9. Mai gefolgt von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover. Am 24. Juni ist das saarländische Schloss Dagstuhl, internationales Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik, an der Reihe. BESSY, die Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung, bietet sich am 30. Juli für einen Sonntagsausflug an. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ist am 1. August dran, während am 17. September das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg seine Ideen präsentiert. In höheren Sphären befinden sich die Ideen des 9. Oktober, an dem das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT) in Leipzig im Kalender steht. Den Schlusspunkt für die Leibniz-Institute bildet am 19. Dezember das Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund (IfADo).

Die Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“ ist eine gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie. Aus mehr als 1200 Bewerbungen wählte eine Jury die 365 Sieger-Orte aus, darunter 88 aus der Kategorie „Forschungsinstitute, Schulen und Universitäten“. Als Auswahlkriterium galten unter anderem bislang unbekannte Aspekte Deutschlands im Sinne überraschender, weitestgehend unbekannter Orte im Land der Ideen oder Orte mit einer herausragenden Bedeutung für Deutschland im gesellschaftlichen oder technologischen Sinne.

Kontakt:
Leibniz-Gemeinschaft
– Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit –
Christoph Herbort-von Loeper M.A.
Friedrichstraße 81
10117 Berlin
Tel. 030 / 20 60 49 48
Fax 030 / 20 60 49 55
E-Mail: herbort@leibniz-gemeinschaft.de

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von über 1 Milliarde Euro.

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Christoph Herbort-von Loeper M.A idw

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