BMBF fördert mit 8 Millionen Mark die ersten Juniorprofessuren in Berlin und Marburg

Bulmahn: „Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sollen endlich unabhängig forschen und lehren können“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute der Humboldt-Universität Berlin und der Philipps-Universität in Marburg rund acht Millionen Mark aus UMTS-Mitteln für die ersten Juniorprofessuren bewilligt. Damit werden noch in diesem Jahr in Berlin bis zu 40 und in Marburg bis zu 15 Stellen für herausragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler eingerichtet. Die Bundesregierung unterstützt die Juniorprofessuren mit je 150.000 Mark für die Erstausstattung. Weitere 43 Stellen sind bei der Georg-August-Universität Göttingen geplant.

Damit setzt Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn bereits jetzt einen Kernpunkt der im kommenden Jahr in Kraft tretenden Dienstrechtsreform um. Mit der Juniorprofessur werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler endlich bereits mit Anfang 30, also zehn Jahre früher als heute üblich, die Möglichkeit erhalten, selbständig zu forschen und zu lehren. Die Bundesregierung plant insgesamt die Einführung der ersten 3000 Juniorprofessuren mit 360 Millionen Mark in den nächsten Jahren zu unterstützen.

„Nur mit zügigen Reformen können wir den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland halten und die besten Köpfe aus der Welt gewinnen. Berlin, Marburg und auch Göttingen gehen nun mit guten Beispiel voran. Sie zeigen ihre Innovationsfreudigkeit und ihren Einsatz für den Forscher- und Professorennachwuchs“, betonte Bulmahn.

Bundesministerin Bulmahn wies darauf hin, dass bis zum 31.10.2001 von Universitäten noch Anträge für die Vorgriffförderung gestellt werden können. Die „Grundsätze für die Förderung der Forschung im Rahmen von Forschernachwuchsgruppen durch das BMBF im Jahr 2001“ sind mit weiteren ergänzenden Hinweisen auf der Homepage des BMBF (http://www.bmbf.de/288_2992.html) veröffentlicht.

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