Maßgeschneiderte Weiterbildung


TU Darmstadt und das T-Nova Entwicklungszentrum Darmstadt, ein Leistungszentrum der T-Nova Deutsche Telekom Innovationsgesellschaft mbH, vereinbaren Zusammenarbeit in der beruflichen Weiterbildung.

Maßgeschneiderte Weiterbildung
TU Darmstadt, httc e.V., GMD und das T-Nova Entwicklungszentrum Darmstadt vereinbaren Zusammenarbeit in der beruflichen Weiterbildung
Die TU Darmstadt (TUD) verstärkt ihr Engagement in der beruflichen Weiterbildung. Sie wird dabei, so TUD-Präsident Wörner, insbesondere auf den konkreten Bedarf der Wirtschaft in der Region Starkenburg eingehen und im Dialog mit ihren Partnern entwickelte Weiterbildungsmodule anbieten. Um dem ständig steigenden Bedarf an IT-Fachkräften gerecht zu werden, wird die TU Darmstadt – neben der Ausbildung von ca. 2300 Vollzeit-Studierenden in der Informatik – auch in der beruflichen Weiterbildung deutliche Akzente setzen. So haben die TUD und das Entwicklungszentrum Darmstadt, ein Leistungszentrum der T-Nova Deutsche Telekom Innovationsgesellschaft mbH, jetzt vereinbart, in der Weiterbildung auf dem Gebiet der Informatik und Informationstechnik eng zusammen zu arbeiten.
Der Anstoß zu dieser Kooperation kam aus dem Netzwerk Wissenschaft-Wirtschaft-Politik-Verwaltung, ein Arbeitskreis im Rahmen der Regionalen Agenda 21 unter der Federführung des Präsidenten der TU Darmstadt, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner. Hier hatte die Industrie ihren konkreten Bedarf an wissenschaftlicher Weiterbildung im Bereich Telekommunikation angemeldet.
Die Schlüsseltechnologien der Informationsgesellschaft entwickeln sich nach Einschätzung des Leiters des T-Nova-Entwicklungszentrums Darmstadt, Jochen Vogt, zur neuen Superbranche TIMES (Telekommunikation, Informationstechnologie, Multimedia, Entertainment und elektronische Sicherheitsdienstleistungen). „Daraus ergibt sich“, so Vogt, „für T-Nova und das Entwicklungszentrum Darmstadt ein enormes Wachstumspotential. Um dieses ausschöpfen zu können, werden dringend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter benötigt, die bereit sind, sich durch ständige Weiterbildung den Anforderungen der Zukunft und den Erfordernissen des Wettbewerbes zu stellen“.
Um dieses „lebenslange Lernen“ Wirklichkeit werden zu lassen, wurde gemeinsam ein dreistufiges Konzept erarbeitet. Es reicht vom siebenwöchigen Grundlagenlehrgang über berufsbegleitende Weiterbildungsmodule bis hin zum Aufbaustudiengang mit anerkanntem Abschluss. Während Stufe 1 jetzt umgesetzt wird, befinden sich Stufe 2 und 3 noch in der Konzeptphase.
Am 1. September 2000 startet der erste Grundlehrgang für ca. 15 Mitarbeiter der Telekom aus dem ganzen Bundesgebiet, der sie für den Einsatz bei der T-Nova „fit“ machen soll. Dieser erste Kurs findet im Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) in der Weststadt statt.
Das Hessische Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V. (httc) sieht sich in dieser Kooperation als Mittler zwischen Universität und Wirtschaft, der die Lehrinhalte nach neuestem Kenntnisstand wissenschaftlicher Forschung für die jeweilige Zielgruppe individuell aufbereitet. Die Referenten der Technischen Universität Darmstadt, des Instituts für Integrierte Publikations- und Informationssysteme und des Instituts für Sichere Telekooperation der Darmstädter GMD „bürgen alle durch jahrelange Lehrtätigkeit für eine hervorragende methodische und didaktische Präsentation des Stoffs“, so Prof. Dr.-Ing. Ralf Steinmetz, Leiter des Fachgebiets Industrielle Prozess- und Systemkommunikation an der TUD.
Dieses erste zielgerichtete Weiterbildungsprogramm von TUD und httc e.V. für ein Unternehmen der Privatwirtschaft fördert zudem den direkten Technologie- und Wissenstransfer zwischen TUD und T-Nova.
S.G. 24.8.2000

Media Contact

Diplom-Volkswirtin Sabine Gerbaulet

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mikroplastikabrieb von Abwasserrohren aus Kunststoff

Das Kanalnetz in Deutschland erstreckt sich im öffentlichen Bereich über eine Länge von 594 000 Kilometern. Im Privatbereich kommt die anderthalb- bis zweifache Strecke dazu. Fraunhofer UMSICHT hat im Auftrag…

Hochschule forscht zu empathischen Pflegerobotern

Projekt EmoCare will in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein soziales Robotiksystem zur Entlastung von Pflegekräften entwickeln. Der Pflegenotstand weitet sich nicht nur aufgrund von Covid19 aus: Auch ansonsten müssen immer weniger…

Künstliches Material erlaubt geschützte Lichtzustände auf kleinsten Längenskalen

Wissenschaftler der Universität Paderborn veröffentlichen Ergebnisse in „Science Advances“. Licht spielt nicht nur als Informationsträger für optische Computerchips eine Schlüsselrolle, sondern insbesondere auch für die nächste Generation von Quantencomputern. Seine…

Partner & Förderer