Preisgekrönte Brennstoffzelle an der FHU


Die Fachhochschule Ulm (FHU) ist eine der wenigen Hochschulen in Deutschland, die über das komplette Spektrum moderner Energieversorgungssysteme für Lehr- und Forschungszwecke verfügt. Photovoltaik, Solarthermie, Kernreaktor und Blockheizkraftwerk gehören ebenso dazu wie eine Brennstoffzelle für die Hausenergieversorgung. Seit einem Jahr speist diese von einem Forschungsverbund entwickelte Pilotanlage Wärme in das FHU-Netz ein. Die Anlage ist kürzlich in Berlin mit dem Preis der Deutschen Gaswirtschaft 2000 als zukunftsweisend für die Erdgasanwendung ausgezeichnet worden. Sie erzeugt emissionsarm Strom und Wärme mit einem höheren Wirkungsgrad als konventionelle Systeme. Dem Forschungsverbund gehören die Stadtwerke Ulm, das in Ulm ansässige Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg sowie das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, Freiburg, an.

Die an der FHU betriebene Brennstoffzelle ist ein weiteres Beispiel für die Innovationskraft und den Kooperationsgeist der Wissenschaftsstadt Ulm, deren Mitglied die Hochschule ist. Die FHU ist auf diese Weise in der Lage, ihren Studierenden eine hochmoderne Ausbildung im Schwerpunkt Energietechnik zu garantieren. An der Brennstoffzell-Anlage lassen sich Voraussetzungen und Prozess des wärmegeführten automatisierten Betriebs studieren und Untersuchungen zur Optimierung der Gasprozesstechnik und des Wärmehaushaltes anstellen, um Verluste zu minimieren.

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 Dr. Ingrid Horn idw

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