BMBF fördert "Notebook-Universities" mit 25 Millionen Euro

Studierende verwirklichen mit mobilen Computern modernes Lernen

Immer mehr Studierende setzen für ihr Studium auf mobile Computer. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert 22 Notebook-Universities in der Entwicklung neuer didaktischer Konzepte und der Bereitstellung moderner Geräte. Bis zum Jahr 2003 stehen rund 25 Millionen Euro zur Verfügung. Das Ministerium gab am Mittwoch in Berlin die zehn Projekte der zweiten Auswahlrunde bekannt. Die ersten zwölf waren im Mai veröffentlicht worden.

In den Notebook-Universities sind die Studierenden über ihr Notebook ständig online mit moderner Lehrsoftware und wichtigen Datenbanken verbunden. Sie können dabei ihre individuellen Projekte von jedem Ort aus voranbringen, gemeinsam Gruppenarbeiten koordinieren sowie auf dem Gelände einiger Universitäten kostenlos online im Internet nach Informationen suchen. Das BMBF sichert in den Notebook-Universities allen Studierenden den Zugang zur modernen Lerntechnologie ohne soziale Schranken. Die Förderung ist Teil der „Zukunftsinitiative Hochschule“ aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung.

Insgesamt beteiligten sich die deutschen Universitäten mit über 100 Anträgen an der Ausschreibung. Im Rahmen des Programms „Neue Medien in der Bildung“ wurden bereits im Jahr 2000 Demonstrationsprojekte zur Funkvernetzung von Hochschulen aufgebaut und im vergangenen Jahr rund 100 Verbünde zur Entwicklung von Lehr- und Lernsoftware gegründet.

Weitere Auskünfte zum Programm „Neue Medien in der Bildung“, zur Förderinitiative Notebook-University und zu den einzelnen Projekten erteilt:

Fraunhofer-Gesellschaft
Schloss Birlinghoven
53754 Sankt Augustin
Herr Dr. Hans G. Klaus
Tel. (0 22 41) 14- 33 10
hg.klaus@bi.fhg.de

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