Bayreuther Bayerisches Geoinstitut schließt Kooperationsabkommen mit japanischem Exzellenzzentrum

Mit dem Abkommen wird der gegenseitige Austausch sowohl von Studenten und Forschern als auch von wissenschaftlichen Daten und Publikationen gefördert. Auch gemeinsame Forschungsprojekte sollen initiiert werden.

Das Forschungszentrum für Geodynamik, ein neu aufgebautes japanisches Centre of Excellence, steht unter der Leitung von Professor Tetsuo Irifune, einem nicht nur in Japan sondern weltweit anerkannten und führenden Experten auf dem Gebiet der Hochdruck-Forschung. Professor Irifune hat unter anderem Methoden zur Sinterung von Diamant entwickelt, die mittlerweile bereits industriell angewandt werden.

Der japanische Wissenschaftler ist mit dem Bayerischen Geoinstitut, seinen Mitarbeitern und den Forschungsgebieten gut vertraut. Er wurde mit dem Forschungspreis der deutschen Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet, der ihm einen neunmonatigen Forschungsaufenthalt in Bayreuth ermöglicht.

Diesen Zeitabschnitt verbringt Prof. Irifune am Bayerischen Geoinstitut mit kristallchemischen und kristallphysikalischen Untersuchungen von Mineralen unter den extremen Druck- und Temperaturbedingungen des unteren Erdmantels.

Ansprechpartner für Medien

Jürgen Abel idw

Weitere Informationen:

http://www.uni-bayreuth.de/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Neues Computermodell verbessert Therapie

Mithilfe mathematischer Bildverarbeitung haben Wissenschafter der Forschungskooperation BioTechMed-Graz einen Weg gefunden, digitale Zwillinge von menschlichen Herzen zu erstellen. Die Methode eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der klinischen Diagnostik. Obwohl die…

Teamarbeit im Molekül

Chemiker der Universität Jena erschließen Synergieeffekt von Gallium. Sie haben eine Verbindung hergestellt, die durch zwei Gallium-Atome in der Lage ist, die Bindung zwischen Fluor und Kohlenstoff zu spalten. Gemeinsam…

Kristallstrukturen in Super-Zeitlupe

Göttinger Physiker filmen Phasenübergang mit extrem hoher Auflösung Laserstrahlen können genutzt werden, um die Eigenschaften von Materialien gezielt zu verändern. Dieses Prinzip ermöglicht heute weitverbreitete Technologien wie die wiederbeschreibbare DVD….

Partner & Förderer

Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind so eingestellt, dass sie "Cookies zulassen", um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

schließen