Auf die ersten Jahre kommt es an – Netzwerk Nord-West für frühkindliche Bildung und Entwicklung

Um das zu erreichen, haben sich die Universität Oldenburg, die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW) sowie die Kreisvolkshochschule Ammerland und das Ludwig-Windthorst-Haus Lingen zu einem regionalen Netzwerk zusammengeschlossen. Das Netzwerk, das in Emden über eine Geschäftsstelle verfügt, ist eingebunden in das Niedersächsische Institut für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), das von der Landesregierung mit 5,5 Millionen Euro gefördert wird.

Einen wechselseitigen Wissenstransfer von der Forschung über die Fort- und Weiterbildung bis zur pädagogischen Praxis voranzubringen, sei das Ziel, betonte der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. h.c. Georg Rocholl (FH OOW ). Den Initiatoren gehe es dabei um die weitere Professionalisierung der Arbeit in der frühkindlichen Bildung. Wichtig seien vor allem praktische Vorhaben, die dem Fachpersonal helfen sollen, ihre pädagogische Arbeit weiter zu entwickeln. Das Netzwerk sei offen angelegt und lade weitere Partner ein, sich an der fachlichen Entwicklung einer Plattform für frühkindliche Bildung und Entwicklung zu beteiligen.

Die Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Miller sagte, das Netzwerk sei auch deshalb von großer Bedeutung, weil viele Initiativen nicht allen Trägern bekannt seien. Eine systematische Informierung untereinander werde Ideen und Ressourcen allen zugänglich machen. Neue Erkenntnisse und Entwicklungen aus der Forschung könnten ebenso über das niedersächsische Institut, das Modellprojekte zur Förderung empfiehlt, schnell in die Praxis umgesetzt und wieder rückgekoppelt werden.

Im Rahmen der Professionalisierung der frühkindlichen Bildung bietet die Universität Oldenburg seit 2005 unter dem Motto „Bildung von Anfang an…“ ein Weiterbildungsangebot für ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen an. An der FH OOW gibt es einen Studiengang „Integrative Frühpädagogik“. Damit verfolgt sie ebenso wie die Kreisvolkshochschule Ammerland und das Ludwig Windthorst-Haus eine Strategie zur Professionalisierung elementarpädagogischer Fachkräfte.

Interessierte an einer Netzwerkbildung können sich in der neu eingerichteten Geschäftsstelle unter Tel.: 04921/807-1260 in Emden melden. Die MitarbeiterInnen koordinieren nicht nur die Zusammenarbeit, sondern informieren auch über Antragsfristen und Förderrichtlinien und unterstützen auch Einrichtungen bei der Entwicklung von Projekten.

Kontakt: Prof. Dr. h.c. Georg Rocholl , Tel.: 04921-807-1243, E-Mail: rocholl@fho-emden.de und Prof. Dr. Susanne Miller,Tel.: 0441/798-2077, E-Mail: susanne.miller@uni-oldenburg.de.

Ansprechpartner für Medien

Gerhard Harms idw

Weitere Informationen:

http://www.uni-oldenburg.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Besser kleben im Leichtbau

Projekt GOHybrid optimiert Hybridverbindungen Leichtbau ist in der Mobilitätsbranche essentiell. Im Zuge der Mischbauweise mit Leichtmetallen und Faser-Kunststoff-Verbunden rücken hybride Klebverbindungen in den Fokus. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungen der Materialien…

Benchmark für Einzelelektronenschaltkreise

Neues Analyseverfahren für eine abstrakte und universelle Beschreibung der Genauigkeit von Quantenschaltkreisen (Gemeinsame Presseinformation mit der Universität Lettland) Die Manipulation einzelner Elektronen mit dem Ziel, Quanteneffekte nutzbar zu machen, verspricht…

Solarer Wasserstoff: Photoanoden aus α-SnWO4 versprechen hohe Wirkungsgrade

Photoanoden aus Metalloxiden gelten als praktikable Lösung für die Erzeugung von Wasserstoff mit Sonnenlicht. So besitzt α-SnWO4 optimale elektronische Eigenschaften für die photoelektrochemische Wasserspaltung, korrodiert jedoch rasch. Schutzschichten aus Nickeloxid…

Partner & Förderer