Leibniz Universität Hannover ist Spitze bei EU-Projektbeteiligungen

Fünf Projektbeteiligungen der Leibniz Universität Hannover aus den Programmbereichen „Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ und „Wissenschaft in der Gesellschaft“ des 7. Forschungsrahmenprogramms wurden von der EU-Kommission in der ersten Ausschreibungsrunde zur Bewilligung vorgeschlagen. Durch diese Projektbeteiligungen wirbt die Universität rund eine Million Euro an zusätzlichen EU-Mitteln ein.

Folgende Projekte haben es in die Bewilligungsrunde geschafft:

RUFUS (Rural future network), Institut für Umweltplanung: Untersucht wird die Nachhaltigkeit in ländlichen Regionen und die Einflussnahme durch Maßnahmen der öffentlichen Instanzen, wie beispielsweise ländliche Entwicklungspolitik (CAP-Reform). Koordinator ist das Institut in Hannover. Das Konsortium besteht aus sieben transnationalen Partnern.

REMEDIE (Regenerative medicine in Europe, emerging needs and challenges in global context), Institut für Politische Wissenschaft: Das Projekt beschäftigt sich mit dem Phänomen der regenerativen Medizin und deren Auswirkungen auf den klinischen Sektor oder auf Patienten, die in unterschiedlichen Ländern leben. Zusammen mit fünf anderen Einrichtungen wird darüber gearbeitet.

IAREG (Intangible Assets and regional Economic Growth), Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie: Das Projektkonsortium untersucht die Bedeutung von immateriellen Werten auf die Generierung von Innovation, Wettbewerb, ökonomischen Wachstums und Produktivitätssteigerung auf regionaler Ebene.

Platon+ (Strengthening the role that Socio-economic sciences and Humanities (SSH) have on the ERA Development), uni transfer: Zwölf Projektpartner sind beteiligt, darunter Geistes- und Sozialwissenschaften, nationale Kontaktstellen, Technologietransferstellen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus zehn Ländern. Das Projekt wird verschiedene Instrumente entwickeln, um Forschungsergebnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften an unterschiedliche Zielgruppen zu vermitteln und um insbesondere für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler internationale Kontakte für gemeinsame Forschungsvorhaben zu knüpfen.

CoReflec (Inquiry-based science Teaching and Learning Support by Digital Environments for collaboration and reflection), Institut für Didaktik der Chemie: Dieses Projekt, an dem acht transnationale Partner arbeiten, untersucht die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Schulen durch die Implementierung eines europaweiten Netzwerks von Forschern und Lehrern. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist der Aufbau von webbasierten und flexiblen Lernumgebungen mit dem Ziel, junge Leute in Richtung einer wissenschaftlichen Karriere zu fördern.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dominique Gillissen vom EU-Hochschulbüro Hannover/Hildesheim unter Telefon 0511.762-4093 oder per E-Mail unter dominique.gillissen@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Media Contact

Dr. Stefanie Beier idw

Weitere Informationen:

http://www.uni-hannover.de

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