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Pressemeldungen zu Max-Planck-Institut für Astrophysik

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Hoher Wert für die Hubble-Konstante mit Hilfe von Gravitationslinsen

Die heutige Expansionsrate des Universums wird durch die sogenannte Hubble-Konstante beschrieben; allerdings liefern verschiedene Techniken inkonsistente Ergebnisse, wie schnell sich unser Universum tatsächlich ausdehnt. Ein internationales Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) hat nun zwei Gravitationslinsen als neue Werkzeuge eingesetzt, um die Abstände zu Hunderten von beobachteten Supernovae zu kalibrieren, und damit einen relativ hohen Wert für die Hubble-Konstante gemessen. Während die Unsicherheit noch relativ groß ist, ist dieser Wert höher als der auf Basis des kosmischen Mikrowellenhintergrundes.

Gravitationslinsen beschreiben die Tatsache, dass Licht von großen Massen im Universum abgelenkt wird, so wie eine Glaslinse auf der Erde Lichtstrahlen biegt....

13.09.2019 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

Supernovae sind eine wichtige Quelle chemischer Elemente im Kosmos. Bei diesen Sternexplosionen entstehen in ihrem heißen Innern radioaktive Atomkerne, die über die unsichtbaren Vorgänge Aufschluss liefern können, welche zur Explosion führen. Mithilfe aufwändiger Computerberechnungen gelang es nun einem Team von Forschern am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) und am RIKEN Forschungszentrum in Japan, die jüngst gemessene räumliche Verteilung von radioaktivem Titan und Nickel in Cassiopeia A zu erklären. Dieser Gasnebel ist der rund 340 Jahre alte Überrest einer relativ nahen Supernova. Die Computermodelle stützen die theoretische Vorstellung, dass solche Sternexplosionen von Neutrinos ausgelöst werden, die der im Zentrum neu entstehende Neutronenstern abstrahlt.

Massereiche Sterne beenden ihr Leben mit einer gigantischen Explosion, einer sogenannten Supernova. Während ihres Lebens bauen solche Sterne in Millionen...

23.06.2017 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

ALMA sieht "kosmisches Loch"

Mit dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) konnten Astronomen nun zum ersten Mal erfolgreich ein Radio-"Loch" um einen 4,8 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxienhaufen nachweisen. Das Bild hat die höchste Auflösung, mit der jemals ein solches Loch abgebildet werden konnte, das durch den Sunyaev-Zel'dovich-Effekt (SZ-Effekt) verursacht wird. Mit dem Bild stellt ALMA eindrucksvoll seine Fähigkeit unter Beweis, die Verteilung und Temperatur des Gases um Galaxienhaufen mit Hilfe des SZ-Effektes zu untersuchen.

Ein Forscherteam unter der Leitung von Tetsu Kitayama, an der Toho Universität in Japan, und Eiichiro Komatsu, am Max-Planck-Institut für Astrophysik in...

20.03.2017 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Fluktuationen in extragalaktischen Gammastrahlen zeigen zwei Arten von Quellen, aber keine dunkle Materie

Forscher des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und der Universität Amsterdam am GRAPPA Center of Excellence veröffentlichten vor kurzem die bislang genaueste Analyse der Fluktuationen im Gammastrahlen-Hintergrund. Sie verwendeten mehr als sechs Jahre an Daten, die vom Fermi Large Area Telescope gesammelt wurden, und fanden zwei unterschiedliche Arten von Quellen, die zum Gammastrahlenhintergrund beitragen. Die Analyse zeigte keine Hinweise auf einen Beitrag von möglichen Dunkle-Materie-Teilchen. Die Studie wurde im Rahmen einer internationalen Kooperation durchgeführt und in der Zeitschrift Physical Review D veröffentlicht.

Gammastrahlen sind Lichtteilchen (oder Photonen) mit der höchsten Energie im Universum; sie sind für das menschliche Auge unsichtbar. Die häufigsten Quellen...

19.12.2016 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Staubige Strukturen in einer weit entfernten Galaxie

Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) kombinierten hochauflösende Bilder der ALMA-Teleskope mit einem neuen System zum Entzerren der Bilder einer starken Gravitationslinse, um so das erste detaillierte Abbild einer jungen und entfernten Galaxie zu erhalten, die mehr als 11 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die rekonstruierten Bilder zeigen, dass die Sternentstehung den interstellaren Staub aufheizt und ihn in drei unterschiedlichen Regionen einer größeren Verteilung stark zum Leuchten bringt. Das deutet darauf hin, dass das Objekt eine rotierende Scheibengalaxie sein könnte, die wir von der Seite sehen.

Galaxien bilden ständig neue Sterne in dichten Wolken aus interstellarem Gas und Staub. Die Sternentstehungsrate in heutigen Galaxien ist jedoch viel geringer...

31.03.2015 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Dusty substructure in a galaxy far far away

Scientists at the Max Planck Institute for Astrophysics (MPA) have combined high-resolution images from the ALMA telescopes with a new scheme for undoing the distorting effects of a powerful gravitational lens in order to provide the first detailed picture of a young and distant galaxy, over 11 billion light-years from Earth. The reconstructed images show that star formation is heating interstellar dust and making it glow strongly in three distinct clumps embedded in a broader distribution, suggesting that object may be a rotating disk galaxy seen nearly edge-on.

Galaxies are constantly forming new stars within dense clouds of interstellar material. The star formation rate in today's galaxies is, however, much lower...

31.03.2015 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Planck enthüllt späte Geburt der ersten Sterne

Neue Karten des ESA-Satelliten Planck zeigen den gesamten Himmel im "polarisierten" Licht des frühen Universums und verraten, dass sich die ersten Sterne viel später gebildet haben, als bisher angenommen.

Neue Karten des ESA-Satelliten Planck zeigen den gesamten Himmel im "polarisierten" Licht des frühen Universums und verraten, dass sich die ersten Sterne viel...

06.02.2015 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Supermassereiches Schwarzes Loch erzeugt riesige Blase

Ganz wie in einer Symbiose, stehen das Leben einer Galaxie und die Entwicklung ihres supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum in enger Beziehung. Die Details geben den Astronomen aber immer noch viele Rätsel auf.
Einige Schwarze Löcher verschlucken aktiv Materie. Überraschenderweise verschwindet nicht die gesamte Materie, die ein Schwarzes Loch schluckt, auf... 29.10.2012 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Kugelsternhaufen - Die Überlebenden eines Massakers vor 13 Milliarden Jahren

Rund um unsere Milchstraße befinden sich etwa 200 kompakte Sterngruppen, die aus je bis zu einer Million Sternen bestehen.
Mit einem Alter von 13 Milliarden Jahren sind diese Kugelsternhaufen fast so alt wie das Universum selbst und enthalten wertvolle Informationen, wie sich die... 14.02.2012 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Neue Himmelskarte zeigt die Magnetfelder der Milchstraße mit höchster Präzision

Wissenschaftlern ist es erstmalig gelungen, die Magnetfeldstruktur der Milchstraße im Detail zu vermessen. Um diese Himmelskarte zu errechnen, wurden Daten von über 41.000 Einzelmessungen mit einem neuartigen Verfahren zur Bildrekonstruktion kombiniert.
Dabei arbeiteten Theoretiker des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA), die sich auf das neue Gebiet der Informationsfeldtheorie spezialisiert haben, und... 06.12.2011 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht
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