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Pressemeldungen zu Forschungszentrum Jülich

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Signale aus dem Erdinneren: Borexino-Experiment veröffentlicht neue Daten zu Geoneutrinos

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Borexino-Kollaboration haben neue Ergebnisse zur Messung von Neutrinos vorgelegt, die aus dem Innern der Erde stammen. Die schwer fassbaren „Geisterteilchen“ interagieren nur äußerst selten mit Materie, was den Nachweis schwierig macht. Mit dem Update konnten die Forscher nun auf 53 gemessene Ereignisse zurückgreifen – beinahe doppelt so viele wie bei der vorherigen Auswertung der Daten des Borexino-Detektors, der 1.400 Meter tief unter der Erdoberfläche im Gran-Sasso-Massiv bei Rom gelegen ist. Die Ergebnisse geben einen exklusiven Einblick in Prozesse und Verhältnisse im Erdinneren, die bis heute immer noch rätselhaft sind.

Unser Planet leuchtet, auch wenn es mit dem bloßen Auge nicht zu sehen ist. Grund dafür sind Geoneutrinos, die in radioaktiven Zerfallsprozessen im Innern der...

22.01.2020 | Geowissenschaften | nachricht Nachricht

Wovon sich der Tuberkulose-Erreger ernährt

Bestimmte weiße Blutkörperchen, die Makrophagen, fressen als Teil der angeborenen Immunabwehr körperfremde Proteine und Mikroorganismen. Doch anders als andere Krankheitserreger können gefressene Tuberkulose-Bakterien im Inneren der Makrophagen überleben. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Universität Surrey in Großbritannien haben nun ermittelt, wie sich die einverleibten Erreger ernähren. Dabei haben die Forscher auch einen vielversprechenden Angriffspunkt für neue Medikamente aufgespürt.

Allein 2018 starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO 1,6 Millionen Menschen an Tuberkulose. Verursacht meist vom Erreger Mycobacterium...

14.01.2020 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Ein Turbolader für den Superrechner JUWELS

Der Jülicher Supercomputer JUWELS bekommt einen großen Bruder,wie das Forschungszentrum Jülich, Atos und ParTec vereinbart haben. Das mit mehreren Tausend Grafikprozessoren bestückte Booster-Modul ist für extreme Rechenleistungen und für Aufgaben der Künstlichen Intelligenz ausgelegt. Es wird als deutsch-französisches Projekt gemeinsam mit den Unternehmen NVIDIA und Mellanox im Co-Design-Verfahren konzipiert. Mit dem Start des Boosters im Jahr 2020 wird die Rechenleistung von JUWELS von aktuell 12 auf über 70 Petaflops erhöht. Dies entspricht 70 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde oder der Leistung von über 300.000 modernen PCs – schneller rechnet derzeit keiner in Europa.

Der „Jülich Wizard for European Leadership Science“, kurz JUWELS, folgt dem neuartigen Prinzip der in Jülich entwickelten modularen Supercomputing-Architektur....

15.11.2019 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Rastertunnelmikroskop zeigt Magnetismus in atomarer Auflösung

Sensor-Molekül an der Spitze macht magnetische Momente in beispielloser räumlicher Auflösung sichtbar

Wissenschaftler aus Frankreich, Spanien und Deutschland haben einen Durchbruch bei der Vermessung magnetischer Strukturen erzielt. Den Forschern der...

04.11.2019 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

ER-C Synergy Grant: 12 Millionen Euro für die Erforschung von „magischen“ 3D-Nanostrukturen

Die Physiker Prof. Rafal Dunin-Borkowski und Prof. Stefan Blügel vom Forschungszentrum Jülich haben erfolgreich einen ERC Synergy Grant des europäischen Forschungsrats, ERC, eingeworben. Im Projekt „3D MAGIC“ wollen sie gemeinsam mit Prof. Mathias Kläui von der Universität Mainz und Prof. Theo Rasing von der Radboud-Universität Nimwegen noch weitgehend unbekannte nanoskalige, magnetische Strukturen in 3D aufspüren, die teilchenähnliche Eigenschaften besitzen und deren Existenz bislang nur in Grundzügen theoretisch vorhergesagt wurde.

Die Förderung wird für zukunftsweisende Projekte vergeben, die aufgrund ihrer Komplexität nicht allein, sondern nur im Team bearbeitet werden können, und...

11.10.2019 | Förderungen Preise | nachricht Nachricht

Supercomputer liefert neue Einblicke in die Funktion von Glutamat-Transportern

Jülicher Forscher haben mithilfe von Simulationen auf dem Supercomputer JURECA einen Kopplungsmechanismus entschlüsselt, der Glutamat-Transporter im Gehirn von Säugetieren antreibt. Diese Proteine, die sogenannten Excitatory Amino Acid Transporters, kurz EAATs, entfernen den Botenstoff Glutamat aus dem synaptischen Spalt zwischen zwei Nerven. Der Beitrag wurde für das Cover der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachmagazins „The EMBO journal“ ausgewählt.

Glutamat ist der am häufigsten vorkommende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Er sorgt dafür, dass Signale von einer Nervenzelle zur anderen...

07.10.2019 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Schrödingers Katze mit 20 Qubits

Tot oder lebendig, linksdrehend oder rechtsdrehend – in der Quantenwelt können Teilchen wie die berühmte Analogie von Schrödingers Katze all das gleichzeitig sein. Einem internationalen Team, darunter Forscher mehrerer amerikanischer Spitzenuniversitäten, ist es nun gemeinsam mit Experten des Forschungszentrums Jülich gelungen, 20 verschränkte Quantenbits in einen solchen Zustand der Überlagerung zu versetzen. Die Erzeugung derartiger "Katzenzustände" gilt als wichtiger Schritt für die Entwicklung von Quantencomputern, die klassische Rechner bei der Lösung bestimmter Aufgaben weit übertreffen könnten. Die Ergebnisse wurden letzten Freitag in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht.

Der Physiker Erwin Schrödinger hatte 1935 das Gedankenexperiment mit der Quantenkatze aufgebracht, in dem die Katze zusammen mit einem radioaktivem Präparat,...

13.08.2019 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Schrödinger's Cat with 20 Qubits

Dead or alive, left-spinning or right-spinning - in the quantum world particles such as the famous analogy of Schrödinger's cat can be all these things at the same time. An international team, including researchers from several leading American universities, together with experts from Forschungszentrum Jülich, have now succeeded in transforming 20 entangled quantum bits into such a state of superposition. The generation of such atomic Schrödinger cat states is regarded as an important step in the development of quantum computers which could outperform classical computers in solving certain tasks. The results were published in Science last Friday.

In 1935, the physicist Erwin Schrödinger put forward the thought experiment with the quantum cat, in which the cat is enclosed in a box together with a...

13.08.2019 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Chemische Reaktion unterm Vergrößerungsglas: Forscher aus Jülich und Graz beleuchten Entstehung von Graphen

Vor zehn Jahren haben Forscher aus Jülich und Graz eine neue Methode entwickelt, mit der man Elektronenorbitale in Molekülen sichtbar machen kann. Nun ist das Verfahren so weit gereift, dass man damit den Verlauf einer chemischen Reaktion auf einer Kupferoberfläche mitsamt allen Zwischenprodukten abbilden kann. Als Endprodukt entsteht dabei Graphen. Die Ergebnisse sind unter anderem für die Entwicklung von ultradünnen Solarzellen und chemischen Sensoren relevant und wurden im renommierten Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.

Messverfahren, die den exakten Zustand von Zwischenprodukten einer chemischen Reaktion beschreiben, gelten als Heiliger Gral in der Analytischen Chemie. „Eine...

18.07.2019 | Verfahrenstechnologie | nachricht Nachricht

Versteckte Dynamik in neuronalen Netzwerken entdeckt

Neuronale Netzwerke im Gehirn verarbeiten Informationen besonders gut, wenn sie sich in der Nähe eines kritischen Punkts befinden. Davon gingen Hirnforscher bis jetzt aufgrund theoretischer Überlegungen aus. Doch in experimentellen Untersuchungen der Hirnaktivität fanden sich weniger Anzeichen für solche kritischen Zustände, als eigentlich zu erwarten wäre. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen liefern dafür nun eine mögliche Erklärung. Sie wiesen nach, dass sich neuronale Netzwerke in einem zweiten, bislang unbekannten kritischen Modus befinden können, dessen versteckte Dynamik sich mit den gängigen Messverfahren kaum erfassen lässt.

Kritische Punkte, an denen komplexe Systeme schlagartig ihre Eigenschaften ändern, sind aus der Physik bekannt. Ein Beispiel sind ferromagnetische Materialien....

16.07.2019 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht
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