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Pressemeldungen zu Universität des Saarlandes

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Statins: Researchers uncover how cholesterol-lowering drugs cause muscle pain

Patients who take statins in order to lower their blood cholesterol levels often complain about muscle problems, typically muscle pain. But why this occurs is still largely unresolved. In a recent study, the pharmaceutical scientists Professor Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter from Saarland University have identified a potential causal relationship. According to the results of their work, statins cause enhanced production of a protein called ‘GILZ’ that impairs muscle cell function.
The study has been published in The FASEB Journal under the title ‘The Glucocorticoid-Induced Leucine Zipper Mediates Statin-Induced Muscle Damage’, DOI: 10.1096/fj.201902557RRR

Cholesterol-lowering drugs, which are commonly referred to as statins, are some of the most frequently prescribed drugs around the world. Generally speaking,...

10.02.2020 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Cholesterinsenker: Forscherinnen kommen Ursache von Muskelschmerzen durch Statine auf die Spur

Patienten, die Statine einnehmen, um ihren Cholesterinspiegel im Blut zu senken, klagen relativ häufig über Muskelbeschwerden. Warum diese auftreten, ist bislang weitgehend ungeklärt. In einer aktuellen Studie haben die Pharmazeutinnen Professor Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter von der Universität des Saarlandes einen möglichen ursächlichen Zusammenhang gefunden: Statine führen ihren Ergebnissen zufolge dazu, dass der Körper vermehrt ein Protein namens „Gilz“ produziert, das die Muskelzellen beeinträchtigt.
Ihre Studie veröffentlichen die Forscherinnen in der Fachzeitschrift „The FASEB Journal“: https://faseb.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1096/fj.201902557RRR

Cholesterinsenker zählen weltweit zu den meistverordneten Arzneimitteln. Ärzte greifen dabei vor allem nach Statinen, die im Allgemeinen gut verträglich sind....

10.02.2020 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Physiker entwickeln neues experimentelles Modell für „Lipid-Flöße“ in menschlichen Zellen

Lipid Raft beschreibt Abschnitte einer Zellmembran, die für Signal- und Molekülaustausch verantwortlich sind. Bisherige Experimente, die dies nachstellen sollten, können aber nur Zellen simulieren, die menschlichen Zellen nicht sehr nahe kommen. Einem internationalen Team ist es nun gelungen, ein Experiment zu entwerfen, das die Gegebenheiten menschlicher Zellen deutlich besser nachstellt. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachjournal „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Es ist eine recht banale Feststellung: Wenn man durch eine Tür ins Haus gehen will, nimmt man am besten einen Schlüssel in die Hand, schließt auf und geht...

27.01.2020 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Nuklearmediziner „überlisten“ Prostatakrebs mit eigentlich wirkungslosem Medikament

Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs haben oft kaum noch Behandlungsoptionen. Eine besteht darin, radioaktive Moleküle über eine Andockstelle der Tumoroberfläche, PSMA, in die Zelle einzuschleusen, um diese zu zerstören. Nuklearmediziner haben nun herausgefunden, dass viel mehr PSMA-Moleküle auf der Tumoroberfläche entstehen, wenn sie ein eigentlich schon wirkungslos gewordenes Medikament verabreichen. Auf diese Weise gelangt deutlich mehr Radioaktivität in die Tumorzellen als bisher.

Wenn sich ein Nicht-Wissenschaftler einen Wissenschaftler vorstellt, herrscht oft noch das Bild vom weltfremden Genius vor: Ein superschlauer Forscher sitzt...

06.01.2020 | Medizin Gesundheit | nachricht Nachricht

Studie zeigt, wie Immunzellen Krankheitserreger einfangen

Immunzellen sind ständig unterwegs, um Krankheitserreger zu entdecken und abzufangen. In der Haut sind dies insbesondere so genannte dendritische Zellen, die sich viel schneller als andere Körperzellen durch die Zellschichten bewegen. Wie die Zellen dies genau bewerkstelligen, war bisher unerforscht. Biophysiker um Professorin Franziska Lautenschläger haben nun herausgefunden, wie die Fortbewegung der Abwehrzellen funktioniert. Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachmagazin PNAS publiziert.

Wenn sich ein Einbrecher am Kellerfenster zu schaffen macht und ein aufmerksamer Nachbar die Polizei verständigt, ist es nicht sonderlich hilfreich, wenn die...

03.01.2020 | Studien Analysen | nachricht Nachricht

Forscher untersuchen Rolle der Zellmembran bei der Entstehung chronischer Krankheiten

Viele Krankheiten, etwa Diabetes oder die Nichtalkoholische Fettleber, haben ihre Ursachen in molekularen Abläufen der Körperzellen. Die genauen Mechanismen, wie solche Krankheiten entstehen, sind bisher kaum verstanden. Ein Team um Professor Robert Ernst wird nun der Frage nachgehen, inwieweit ein gestörtes Gleichgewicht von Fetten und Proteinen in der Zellmembran Krankheiten auslösen kann. Die EU fördert das Projekt mit knapp zwei Millionen Euro aus einem ERC Consolidator Grant, wie sie heute bekanntgegeben hat.

Stress macht uns krank. Von dieser Erkenntnis profitiert inzwischen eine ganze Industrie, von der Wellnessbranche bis hin zum boomenden Wander-Tourismus, die...

10.12.2019 | Medizin Gesundheit | nachricht Nachricht

Acht Millionen Euro für die Forschung: Smarte Implantate sollen Knochen besser heilen

Ein intelligentes Implantat soll bei Knochenbrüchen sofort ab der OP die Heilung überwachen und bei Fehlbelastung warnen. Es soll selbst aktiv durch Bewegungen gegensteuern, wenn nicht zusammenwächst, was zusammengehört: Das ist das Ziel einer Forschergruppe der Universität des Saarlandes unter Leitung des Unfallchirurgen Tim Pohlemann. Die Mediziner, Materialforscher, Ingenieure und Informatiker forschen daran, Patienten individuelle Implantate auf den Knochen maßzuschneidern. Neuartige Materialien sollen dabei komplizierte Brüche schneller und besser heilen lassen. Die Werner Siemens-Stiftung investiert acht Millionen Euro in diese Forschung.

Knochenbrüche sind schmerzhaft und meist eine langwierige Sache. Gerade Unterschenkel- und Trümmerfrakturen, oft Folge eines Autounfalls, machen den...

10.12.2019 | Förderungen Preise | nachricht Nachricht

Wie erhöhte Blutfette Entzündungen auslösen und Nieren und Gefäße schädigen

Entzündungen im Körper werden nicht nur von Bakterien und Viren ausgelöst. Schon seit längerem ist bekannt, dass auch bestimmte Blutfette Entzündungen verursachen können. Patienten, bei denen diese Blutfettwerte erhöht sind, haben ein größeres Risiko, durch Nierenschäden oder Gefäßerkrankungen frühzeitig zu versterben. Dies hat ein internationales Forscherteam um Dr. Timo Speer von der Universität des Saarlandes nachgewiesen. Auf molekularer Ebene konnte die Forschergruppe aufzeigen, wie Blutfette in Körperzellen wirken und die körpereigene Abwehr auf schädliche Weise mobilisieren. Die Forschungsergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin „Nature Immunology“ veröffentlicht.

Die Cholesterin-Werte haben Ärzte schon länger im Blick, wenn es um die Frage geht, wie das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen minimiert werden kann. Doch...

10.12.2019 | Medizin Gesundheit | nachricht Nachricht

Saarbrücker Materialforscher schicken Experimente zur Weltraumstation ISS

Auf der Weltraumstation ISS leben Astronauten über Monate isoliert von der Erde und können dennoch in Kontakt mit bedrohlichen Krankheitserregern kommen wie aktuelle Studien zeigen. Über häufig kontaktierte Oberflächen können sich die Bakterien vermehren und innerhalb der Raumstation ausbreiten. Um dies zu unterbinden, haben Professor Frank Mücklich und sein Team verschiedene Materialoberflächen mit Lasern auf Mikroebene strukturiert. Damit wird den Bakterien die Anhaftung an den Oberflächen deutlich erschwert. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der NASA und dem MIT Boston werden die Materialwissenschaftler morgen (29. Oktober) solche Probenserien zur ISS schicken.

Nach gemeinsamer zweijähriger intensiver Vorbereitung werden die Forscher untersuchen, ob sich die gefährlichen Keime auf den modifizierten Oberflächen auch...

28.10.2019 | Materialwissenschaften | nachricht Nachricht

Haarfollikel der Kopfhaut als Depot für Arzneimittel – auch bei kreisrundem Haarausfall

Dass sich Medikamente über die Haut verabreichen lassen, ist bereits bekannt: In biologisch abbaubare Nanopartikel verpackt, können sie über die Haarfollikel in den Körper eingeschleust werden. Wissenschaftler haben nun erstmals gezeigt, dass dieser Mechanismus auch bei den Kopfhaaren des Menschen funktioniert – und das sogar bei Patienten, die an kreisrundem Haarausfall (Alopezia Areata) leiden. Das könnte die Wirksamkeit einer lokalen Behandlung dieser Erkrankung zukünftig verbessern.

Die Arbeit ist ein Kooperationsprojekt von Forschern des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), des Fachbereichs Pharmazie der...

25.10.2019 | Medizin Gesundheit | nachricht Nachricht
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