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Pressemeldungen zu Universität Bayreuth

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Neue Chancen für den Tierschutz: Effizientes Testverfahren zum Betäubungsmittel-Einsatz bei Fischen

In den letzten Jahren sind die Mengen an Betäubungsmitteln, die in der Industrie für die Fischzucht und in der Wissenschaft für Versuche mit Fischen eingesetzt werden, erheblich gestiegen. Doch ist wenig darüber bekannt, welche Betäubungsmittel in welchen Dosierungen am besten geeignet sind, um bei Fischen die angestrebten Effekte zuverlässig und schonend zu erzielen. Um darüber Aufschluss zu gewinnen, ist ein spezielles Neuronenpaar im Gehirn von Fischen hervorragend geeignet. Dies haben Biologen der Universität Bayreuth jetzt herausgefunden, die über ihre Forschungsergebnisse in der Zeitschrift "Scientific Reports" berichten.

Mauthner-Zellen als optimaler Prüfstein für Betäubungsmittel

14.12.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Ganz ohne Zauberstab: Bayreuther Forscher steuern mit Schallwellen schwebende Objekte

Die Existenz von Gegenständen mit einem Computer kontrollieren zu können, ist eine Vision, die unter dem Schlagwort „Ultimate Display“ seit mehr als 50 Jahren die IT-Forschung fasziniert. Doch erst heute rückt dieses Ziel in Reichweite. An der Universität Bayreuth arbeiten Prof. Dr. Jörg Müller und sein Team an einem Verfahren, mit dem sich die räumliche Position winziger Partikel mit hoher Präzision steuern lässt. Ihre neueste Entwicklung haben sie vor kurzem auf einer Konferenz in Tokio vorgestellt: den LeviCursor, der kleine Objekte – wie von einer Zauberhand geführt – abhängig von den Bewegungen einer Fingerspitze durch den Raum schweben lässt, ohne dass sie dabei berührt werden.

Das von den Bayreuther Forschern entwickelte interaktive System, das diese scheinbare Magie ermöglicht, arbeitet mit Ultraschallwellen. Auf zwei horizontalen,...

04.12.2018 | Energie und Elektrotechnik | nachricht Nachricht

Für eine neue Generation organischer Leuchtdioden: Uni Bayreuth koordiniert EU-Forschungsnetzwerk

Großer Erfolg für die Universität Bayreuth: Sie koordiniert in den nächsten vier Jahren ein interkontinentales Forschungsnetzwerk, das die EU mit 3,9 Millionen Euro fördert. Doktorandinnen und Doktoranden aus dem In- und Ausland werden auf dem Gebiet der Organischen Leuchtdioden (OLEDs) fächerübergreifend forschen und lernen. Die Effizienz und die Lebensdauer der Dioden, die für die Bildschirme von TV-Geräten und Smartphones unentbehrlich sind, sollen gesteigert, Innovationen wie gekrümmte oder faltbare Bildschirme beschleunigt werden.

Bei dem EU-Projekt handelt es sich um ein "Marie Słodowska-Curie Innovative Training Network (ITN)". Der Kern des Netzwerks besteht aus Universitäten und...

20.11.2018 | Förderungen Preise | nachricht Nachricht

Anomale Kristalle: ein Schlüssel zu atomaren Strukturen von Schmelzen im Erdinneren

Forscher der Universität Bayreuth haben außergewöhnliche Kristallstrukturen hergestellt, die den klassischen Regeln der Kristallchemie widersprechen. Es handelt sich um Phasen, die aus dem Mineral Coesit entstehen. Die anomalen Strukturen bieten wertvolle Ansatzpunkte, um die atomaren Strukturen von Silikatschmelzen im Erdinneren zu entschlüsseln und die Entstehung von Planeten besser zu verstehen. Zugleich werden sich seismische Beobachtungen mit größerer Genauigkeit interpretieren lassen. In Nature Communications wurden die Forschungsergebnisse jetzt veröffentlicht.

Siliciumoxide mit der Summenformel SiO2 kommen in einer Vielzahl von Modifikationen vor. Quarz zählt zu dieser großen Familie.

16.11.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Eis unter Hochdruck: Bayreuther Forscher beobachten erstmals den Strukturwandel von Eiskristallen

Eiswürfel im Kühlschrank oder Eiszapfen an der Dachrinne sind vertraute Alltagsbeispiele für gefrorenes Wasser. Physikalisch gesehen, handelt es sich dabei um eine von insgesamt 17 bekannten Arten von Eis. Diese unterscheiden sich durch ihre Kristallstrukturen und Entstehungsbedingungen und werden als Eisphasen bezeichnet. Forschern am Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth ist es jetzt im Labor gelungen, einen vor mehr als vier Jahrzehnten vorhergesagten, doch bisher nie bewiesenen Übergang zwischen zwei Eisphasen zu erzeugen und zeitgleich zu beobachten. In "Nature Communications" berichten sie über ihren ungewöhnlichen Forschungserfolg.

Das Bayreuther Forscherteam um Dr. Thomas Meier hat eine winzige Wasserprobe in eine Diamantstempelzelle eingesetzt und hier einem Kompressionsdruck von bis zu...

08.08.2018 | Geowissenschaften | nachricht Nachricht

Neue Stickstoffverbindungen aus Bayreuth eröffnen neue Möglichkeiten der Energiespeicherung

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität Bayreuth hat erstmals chemische Verbindungen hergestellt, die Polymerketten enthalten, die nur aus Stickstoff aufgebaut sind. Derartige Nitride besitzen eine ungewöhnlich hohe Energiedichte und eröffnen damit ganz neue Perspektiven für künftige Technologien der Speicherung und Übertragung von Energie. Bei der Synthese der Stickstoffverbindungen kamen Technologien der Hochdruck- und Hochtemperaturforschung zum Einsatz, die an der Universität Bayreuth entwickelt worden sind. In den Zeitschriften Nature Communications und Angewandte Chemie berichten die Wissenschaftler über ihre Forschungsergebnisse.

Nitride bilden eine für die Forschung hochinteressante Klasse anorganischer Materialien, weil sie oft herausragende physikalische und chemische Eigenschaften...

03.08.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Effiziente Immuntherapien durch Spinnenseide: Transportpartikel bringen Wirkstoffe sicher ans Ziel

Spinnenseide gewährleistet, dass spezielle medizinische Wirkstoffe unbeschädigt ins Zentrum von Immunzellen gelangen und hier ihre volle Wirkung entfalten können. Forscher der Universität Bayreuth, der LMU München sowie der Universitäten Genf und Freiburg in der Schweiz haben zusammen mit der Firma AMSilk aus künstlicher Spinnenseide Transportpartikel entwickelt, die in der Lage sind, die Effizienz von Immuntherapien gegen Krebs oder Tuberkulose signifikant zu steigern. Sie können zudem für vorbeugende Impfungen gegen Infektionskrankheiten oder für die Impfstoff-Lagerung in den Tropen eingesetzt werden. In der Zeitschrift Biomaterials stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor.

Effiziente Immuntherapien gegen Krebs und Tuberkulose

13.06.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Astronautennahrung im Weltall produzieren: Experimente aus Bayreuth an Bord eines Blue Origin-Flugs

Bemannte Weltraummissionen, die viele Wochen oder Monate andauern, sind nur möglich, wenn der Transport des Proviants für die Astronauten nicht zu viel Energie für die Fluggeräte benötigt. Eine Lösung des Problems könnten Organismen sein, die lebenswichtige Nährstoffe an Bord erzeugen. Sind Wasserflöhe, die auf der Erde große Mengen an Biomasse produzieren, dazu in der Lage? Biologen der Universität Bayreuth haben Experimente entwickelt, um das Verhalten dieser Tiere in der Schwerelosigkeit zu testen. Auf einem Suborbitalflug des Privatunternehmens Blue Origin wurden diese Versuche jetzt erfolgreich durchgeführt. Es waren mit die ersten biologischen Experimente auf einem Blue Origin-Flug.

Lebenserhaltungssysteme im Weltall: Forschungen zur Astronautennahrung der Zukunft

03.05.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Muskelkrankheit ALS: Bayreuther Biologen entdecken gestörte zelluläre Selbstreinigung

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine bis heute unheilbare Erkrankung des Nervensystems. Dabei werden die für die Muskelbewegungen zuständigen Nervenzellen fortschreitend geschädigt. Der kürzlich verstorbene britische Physiker Stephen Hawking litt unter dieser degenerativen Krankheit. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Bayreuther Zellbiologen Dr. Ralf Braun hat jetzt zelluläre Vorgänge entdeckt, die möglicherweise wesentlich an der Entstehung von ALS beteiligt sind: Das pathogene Protein TDP‑43 behindert seinen eigenen Abbau und stört so die Selbstreinigung der Nervenzellen. In der Zeitschrift Human Molecular Genetics stellen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse vor.

Proteinklumpen schädigen Nervenzellen

06.04.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Kunststoffe in Bioabfällen: eine Herausforderung für die ökologische Kreislaufwirtschaft

Privathaushalte, die in ihren Biotonnen neben organischen Abfällen auch Plastik entsorgen, tragen zur steigenden Umweltbelastung durch Kunststoffe bei. Denn viele kommunale Anlagen gewinnen aus diesen Abfällen Biogas und verarbeiten die Rückstände zu organischem Dünger. Trotz umweltschonender Verfahren verbleiben regelmäßig kleinste Kunststoffpartikel im Dünger und gelangen dadurch in Böden und Gewässer. Darauf weist eine Studie der Universität Bayreuth hin, die jetzt in Science Advances erschienen ist.

Die Studie ist aus einer engen interdisziplinären Kooperation unter der Leitung von Prof. Dr. Ruth Freitag (Bioprozesstechnik) und Prof. Dr. Christian Laforsch...

05.04.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz | nachricht Nachricht
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