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Pressemeldungen zu Universität Bayreuth

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Astronautennahrung im Weltall produzieren: Experimente aus Bayreuth an Bord eines Blue Origin-Flugs

Bemannte Weltraummissionen, die viele Wochen oder Monate andauern, sind nur möglich, wenn der Transport des Proviants für die Astronauten nicht zu viel Energie für die Fluggeräte benötigt. Eine Lösung des Problems könnten Organismen sein, die lebenswichtige Nährstoffe an Bord erzeugen. Sind Wasserflöhe, die auf der Erde große Mengen an Biomasse produzieren, dazu in der Lage? Biologen der Universität Bayreuth haben Experimente entwickelt, um das Verhalten dieser Tiere in der Schwerelosigkeit zu testen. Auf einem Suborbitalflug des Privatunternehmens Blue Origin wurden diese Versuche jetzt erfolgreich durchgeführt. Es waren mit die ersten biologischen Experimente auf einem Blue Origin-Flug.

Lebenserhaltungssysteme im Weltall: Forschungen zur Astronautennahrung der Zukunft

03.05.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Muskelkrankheit ALS: Bayreuther Biologen entdecken gestörte zelluläre Selbstreinigung

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine bis heute unheilbare Erkrankung des Nervensystems. Dabei werden die für die Muskelbewegungen zuständigen Nervenzellen fortschreitend geschädigt. Der kürzlich verstorbene britische Physiker Stephen Hawking litt unter dieser degenerativen Krankheit. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Bayreuther Zellbiologen Dr. Ralf Braun hat jetzt zelluläre Vorgänge entdeckt, die möglicherweise wesentlich an der Entstehung von ALS beteiligt sind: Das pathogene Protein TDP‑43 behindert seinen eigenen Abbau und stört so die Selbstreinigung der Nervenzellen. In der Zeitschrift Human Molecular Genetics stellen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse vor.

Proteinklumpen schädigen Nervenzellen

06.04.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Kunststoffe in Bioabfällen: eine Herausforderung für die ökologische Kreislaufwirtschaft

Privathaushalte, die in ihren Biotonnen neben organischen Abfällen auch Plastik entsorgen, tragen zur steigenden Umweltbelastung durch Kunststoffe bei. Denn viele kommunale Anlagen gewinnen aus diesen Abfällen Biogas und verarbeiten die Rückstände zu organischem Dünger. Trotz umweltschonender Verfahren verbleiben regelmäßig kleinste Kunststoffpartikel im Dünger und gelangen dadurch in Böden und Gewässer. Darauf weist eine Studie der Universität Bayreuth hin, die jetzt in Science Advances erschienen ist.

Die Studie ist aus einer engen interdisziplinären Kooperation unter der Leitung von Prof. Dr. Ruth Freitag (Bioprozesstechnik) und Prof. Dr. Christian Laforsch...

05.04.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz | nachricht Nachricht

Chaos hält warm: Bayreuther Forscher erhöhen die Wärmeisolation durch gezielte Unordnung

Pulver eignen sich hervorragend für die Wärmedämmung, wenn darin ein Durcheinander von unterschiedlich großen Nanopartikeln herrscht. Dies hat eine Forschungsgruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth jetzt herausgefunden. Die Wissenschaftler haben entdeckt, wie die Wärmeleitfähigkeit von Pulvern durch Ordnung und Unordnung ihrer Bestandteile beeinflusst wird. In der Zeitschrift „Advanced Materials“ stellen sie ihre neuen Erkenntnisse vor.

Ausgangspunkt der Forschungsarbeiten waren photonische Kristalle, die man in der Natur von verschiedenen Insektenarten her kennt. Sie verleihen beispielsweise...

03.04.2018 | Materialwissenschaften | nachricht Nachricht

Damit Bildschirme kräftiger leuchten: Bayreuther Forscher entdecken Weg zur Farbsteuerung von OLEDs

Organische Leuchtdioden (OLEDs) werden in Smartphones und TV-Geräten eingesetzt und unterstützen eine kontrastreiche Darstellung von Farben. In diesen Dioden werden als organische Halbleiter oft konjugierte Polymere eingesetzt. Forscher der Universität Bayreuth haben jetzt herausgefunden, wie die räumliche Struktur dieser Polymere genutzt werden kann, um die Farben der OLEDs zu steuern und Bildschirme noch besser zum Leuchten zu bringen. Im Wissenschaftsmagazin PNAS stellen sie diesen bisher unbekannten Mechanismus vor.

Polymere mit Rückgrat: Räumliche Strukturen bestimmen die Farben des Lichts

23.03.2018 | Energie und Elektrotechnik | nachricht Nachricht

Berge werden Inseln: Ökologische Gefahren der zunehmenden Landnutzung in Ostafrika

Die Berge in Ostafrika sind bis heute Schatzkammern der Biodiversität. Aber ihre Ökosysteme sind möglicherweise stärker bedroht als bisher wahrgenommen. Dr. Andreas Hemp und Dr. Claudia Hemp von der Universität Bayreuth haben entdeckt, dass der Kilimanjaro sich immer mehr zu einer „ökologischen Insel“ entwickelt. Landwirtschaft und Wohnungsbau haben die natürliche Vegetation beseitigt, die früher als Brücke in das Umland diente und die heutige Artenvielfalt ermöglicht hat. Auch benachbarte Bergregionen werden vermutlich zunehmend von ihrer Umgebung isoliert. In der Zeitschrift Global Change Biology stellen die Forscher ihre Studie vor.

Der Kilimanjaro, mit einer Höhe von fast 6.000 Metern der höchste Berg Afrikas, ist weniger als 100 Kilometer von dem 4.600 Meter hohen Vulkan Mount Meru im...

14.03.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Kunststoffteilchen präzise steuern: Bayreuther Physiker finden ungewöhnliche Kolloide

Physiker der Universität Bayreuth haben Kunststoffteilchen entdeckt, die es ermöglichen, Bewegungen einzelner Moleküle lückenlos zu beobachten und präzise zu steuern. Neuartige Mikrochips, die nur wenige Zehntelmillimeter groß sind und eine derartige Steuerung gewährleisten, sind daher keine Zukunftsmusik mehr. Bei den Kunststoffteilchen handelt es sich um Kolloide. Im Inneren eines komplexen, magnetisch strukturierten Materials verändern sie ihre Position kaum, an den Grenzen des Materials bewegen sie sich jedoch zügig voran.

Auf den Spuren der Nobelpreisträger

27.02.2018 | Physik Astronomie | nachricht Nachricht

Im Netzwerk winziger Blutgefäße: Virtuelle Erkundungsreisen mit neuer Software aus Bayreuth

Kleinste Blutgefäße des Menschen mit hoher Präzision in tausendfacher Vergrößerung darzustellen – dies ist Forschern der Universitäten Bayreuth und Marburg gelungen. Mit Virtual-Reality-Brillen aus der Welt der Computerspiele ist es jetzt möglich, virtuelle Erkundungsreisen durch ein komplexes Geflecht winziger Blutgefäße zu unternehmen. Auf diese Weise haben die Wissenschaftler neue Erkenntnisse zur Milz gewonnen, die sie in der Zeitschrift PLOS ONE vorstellen.

Die Forschergruppen um Prof. Dr. Michael Guthe und Dr. Oleg Lobachev in Bayreuth (Informatik) und Prof. Dr. Birte Steiniger in Marburg (Anatomie) haben 2017...

26.02.2018 | Medizintechnik | nachricht Nachricht

Smart und bequem: Neue Textilien für High-Tech-Kleidung, made in Bayreuth

Unbequem, steif und wenig luftdurchlässig: Textile Materialien, durch die elektrischer Strom fließen kann, sind für Alltagskleidung manchmal hinderlich. Doch jetzt haben Forscher der Universität Bayreuth, der Donghua University in Shanghai und der Nanjing Forestry University neuartige Vliesstoffe entwickelt, die sowohl elektrische Leitfähigkeit besitzen als auch flexibel und atemfähig sind. Damit ist der Weg frei für bequeme High-Tech-Kleidung, die beispielsweise das Sonnenlicht in Wärme umwandelt, tragbare elektronische Geräte mit Strom versorgt oder Sensoren für das Fitnesstraining enthält. In der Zeitschrift "npj Flexible Electronics" stellen die Wissenschaftler ihre Entwicklung vor.

Die Bayreuther Forscher um Prof. Dr. Andreas Greiner haben gemeinsam mit ihren chinesischen Partnern erstmals leitfähige Vliesstoffe hergestellt, die alle...

14.02.2018 | Materialwissenschaften | nachricht Nachricht

Diamanten lassen tief blicken: Bayreuther Forscher entdecken Oxidationsprozesse im Erdinnern

Diamanten haben nicht nur als Juwelen, sondern auch für die Geoforschung einen einzigartigen Wert. Sie enthalten winzige Einschlüsse von Mineralen, die dazu beitragen, chemische Prozesse im Innern der Erde aufzuklären. Ein internationales Team mit Wissenschaftlern der Universität Bayreuth berichtet jetzt in "Nature Geoscience", dass das in Einschlüssen von Granat enthaltene Eisen ungewöhnlich stark oxidiert ist, wenn die Diamanten in großer Tiefe entstanden sind. Die Forscher halten es für wahrscheinlich, dass in der Übergangszone zum unteren Erdmantel Redoxreaktionen zwischen Eisen und Kohlenstoff stattfinden, die möglicherweise eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf der Erde spielen.

Diamanten konservieren chemische Zustände im Erdinnern

26.01.2018 | Geowissenschaften | nachricht Nachricht
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