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Pressemeldungen zu Universität Bayreuth

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Nanopartikel beeinflussen ihre flüssige Umgebung: Bayreuther Studie präsentiert atomare Einblicke

Fein verteilte Nanopartikel in einer Lösung werden heute in vielen Bereichen eingesetzt – beispielsweise in kosmetischen Produkten, als Katalysatoren in der Industrie oder als Kontrastmittel bei medizinischen Untersuchungen. Einem Forscherteam an der Universität Bayreuth ist es jetzt erstmals gelungen, die Wechselwirkungen magnetischer Nanopartikel mit der umgebenden Flüssigkeit präzise zu bestimmen und dabei bis in den atomaren Bereich vorzudringen. Wie sich herausstellte, hängt es hauptsächlich von der kristallinen Struktur der Nanopartikel ab, wie sich Wassermoleküle in ihrer direkten Nachbarschaft neu ausrichten. In Nature Communications stellen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse vor.

Aufgrund von theoretischen und experimentellen Studien ging die Forschung schon länger davon aus, dass die Moleküle einer Flüssigkeit sich wie in einer Hülle...

04.03.2019 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Autonomes Fahren mit Blockchain: Bayreuther Studierende siegen im internationalen MOBI-Wettbewerb

Ein Studierenden-Team der Universität Bayreuth hat in der weltweiten MOBI Grand Challenge den dritten Platz erzielt. Der Wettbewerb prämiert innovative Anwendungen der Blockchain-Technologie auf den Gebieten Transport und Automobilität. Mit einem neuen Konzept, das autonomes Fahren und ein Blockchain-gesteuertes Vergütungssystem kombiniert, konnten sich die Studierenden aus Bayreuth in der Endrunde gegenüber 21 anderen Teams durchsetzen – unter anderem gegen Teams hochrangiger Universitäten aus den USA. Im Anschluss an die Endrunde am 15. Februar 2019 in München nahm das Team unter der Leitung von Prof. Dr. Gilbert Fridgen die mit 21.000 US-Dollar dotierte Auszeichnung entgegen.

Matthias Babel, Jonas Brügmann und Nicolas Ruhland, Studierende der Wirtschaftsinformatik an der Universität Bayreuth, haben gemeinsam ein innovatives Konzept...

18.02.2019 | Förderungen Preise | nachricht Nachricht

Roboter lernen sehen: Bayreuther Forscher machen Serviceroboter intelligenter

Damit Roboter in Unternehmen und Privathaushalten als zuverlässige Helfer eingesetzt werden können, müssen sie ihre Umgebung präziser wahrnehmen und interpretieren, als dies bisher geschieht. Hierfür werden an der Universität Bayreuth innovative Techniken auf der Basis möglichst sparsamer Rechenkapazitäten entwickelt. Mit Kameras ausgestattete Roboter sollen Objekte eindeutig identifizieren und verschiedene räumliche Ansichten aufeinander beziehen können. Zugleich sollen sie lernen, Sinnzusammenhänge in ihrem Arbeitsumfeld zu erkennen und mit den jeweils gewünschten Serviceleistungen darauf zu reagieren. Die Forschungsarbeiten werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Im Projekt „SeLaVi“, das von Prof. Dr. Dominik Henrich am Lehrstuhl für Robotik und Eingebettete Systeme geleitet wird, werden Roboter in die Lage versetzt,...

15.02.2019 | Informationstechnologie | nachricht Nachricht

Neue Chancen für den Tierschutz: Effizientes Testverfahren zum Betäubungsmittel-Einsatz bei Fischen

In den letzten Jahren sind die Mengen an Betäubungsmitteln, die in der Industrie für die Fischzucht und in der Wissenschaft für Versuche mit Fischen eingesetzt werden, erheblich gestiegen. Doch ist wenig darüber bekannt, welche Betäubungsmittel in welchen Dosierungen am besten geeignet sind, um bei Fischen die angestrebten Effekte zuverlässig und schonend zu erzielen. Um darüber Aufschluss zu gewinnen, ist ein spezielles Neuronenpaar im Gehirn von Fischen hervorragend geeignet. Dies haben Biologen der Universität Bayreuth jetzt herausgefunden, die über ihre Forschungsergebnisse in der Zeitschrift "Scientific Reports" berichten.

Mauthner-Zellen als optimaler Prüfstein für Betäubungsmittel

14.12.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Ganz ohne Zauberstab: Bayreuther Forscher steuern mit Schallwellen schwebende Objekte

Die Existenz von Gegenständen mit einem Computer kontrollieren zu können, ist eine Vision, die unter dem Schlagwort „Ultimate Display“ seit mehr als 50 Jahren die IT-Forschung fasziniert. Doch erst heute rückt dieses Ziel in Reichweite. An der Universität Bayreuth arbeiten Prof. Dr. Jörg Müller und sein Team an einem Verfahren, mit dem sich die räumliche Position winziger Partikel mit hoher Präzision steuern lässt. Ihre neueste Entwicklung haben sie vor kurzem auf einer Konferenz in Tokio vorgestellt: den LeviCursor, der kleine Objekte – wie von einer Zauberhand geführt – abhängig von den Bewegungen einer Fingerspitze durch den Raum schweben lässt, ohne dass sie dabei berührt werden.

Das von den Bayreuther Forschern entwickelte interaktive System, das diese scheinbare Magie ermöglicht, arbeitet mit Ultraschallwellen. Auf zwei horizontalen,...

04.12.2018 | Energie und Elektrotechnik | nachricht Nachricht

Für eine neue Generation organischer Leuchtdioden: Uni Bayreuth koordiniert EU-Forschungsnetzwerk

Großer Erfolg für die Universität Bayreuth: Sie koordiniert in den nächsten vier Jahren ein interkontinentales Forschungsnetzwerk, das die EU mit 3,9 Millionen Euro fördert. Doktorandinnen und Doktoranden aus dem In- und Ausland werden auf dem Gebiet der Organischen Leuchtdioden (OLEDs) fächerübergreifend forschen und lernen. Die Effizienz und die Lebensdauer der Dioden, die für die Bildschirme von TV-Geräten und Smartphones unentbehrlich sind, sollen gesteigert, Innovationen wie gekrümmte oder faltbare Bildschirme beschleunigt werden.

Bei dem EU-Projekt handelt es sich um ein "Marie Słodowska-Curie Innovative Training Network (ITN)". Der Kern des Netzwerks besteht aus Universitäten und...

20.11.2018 | Förderungen Preise | nachricht Nachricht

Anomale Kristalle: ein Schlüssel zu atomaren Strukturen von Schmelzen im Erdinneren

Forscher der Universität Bayreuth haben außergewöhnliche Kristallstrukturen hergestellt, die den klassischen Regeln der Kristallchemie widersprechen. Es handelt sich um Phasen, die aus dem Mineral Coesit entstehen. Die anomalen Strukturen bieten wertvolle Ansatzpunkte, um die atomaren Strukturen von Silikatschmelzen im Erdinneren zu entschlüsseln und die Entstehung von Planeten besser zu verstehen. Zugleich werden sich seismische Beobachtungen mit größerer Genauigkeit interpretieren lassen. In Nature Communications wurden die Forschungsergebnisse jetzt veröffentlicht.

Siliciumoxide mit der Summenformel SiO2 kommen in einer Vielzahl von Modifikationen vor. Quarz zählt zu dieser großen Familie.

16.11.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Eis unter Hochdruck: Bayreuther Forscher beobachten erstmals den Strukturwandel von Eiskristallen

Eiswürfel im Kühlschrank oder Eiszapfen an der Dachrinne sind vertraute Alltagsbeispiele für gefrorenes Wasser. Physikalisch gesehen, handelt es sich dabei um eine von insgesamt 17 bekannten Arten von Eis. Diese unterscheiden sich durch ihre Kristallstrukturen und Entstehungsbedingungen und werden als Eisphasen bezeichnet. Forschern am Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth ist es jetzt im Labor gelungen, einen vor mehr als vier Jahrzehnten vorhergesagten, doch bisher nie bewiesenen Übergang zwischen zwei Eisphasen zu erzeugen und zeitgleich zu beobachten. In "Nature Communications" berichten sie über ihren ungewöhnlichen Forschungserfolg.

Das Bayreuther Forscherteam um Dr. Thomas Meier hat eine winzige Wasserprobe in eine Diamantstempelzelle eingesetzt und hier einem Kompressionsdruck von bis zu...

08.08.2018 | Geowissenschaften | nachricht Nachricht

Neue Stickstoffverbindungen aus Bayreuth eröffnen neue Möglichkeiten der Energiespeicherung

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität Bayreuth hat erstmals chemische Verbindungen hergestellt, die Polymerketten enthalten, die nur aus Stickstoff aufgebaut sind. Derartige Nitride besitzen eine ungewöhnlich hohe Energiedichte und eröffnen damit ganz neue Perspektiven für künftige Technologien der Speicherung und Übertragung von Energie. Bei der Synthese der Stickstoffverbindungen kamen Technologien der Hochdruck- und Hochtemperaturforschung zum Einsatz, die an der Universität Bayreuth entwickelt worden sind. In den Zeitschriften Nature Communications und Angewandte Chemie berichten die Wissenschaftler über ihre Forschungsergebnisse.

Nitride bilden eine für die Forschung hochinteressante Klasse anorganischer Materialien, weil sie oft herausragende physikalische und chemische Eigenschaften...

03.08.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht

Effiziente Immuntherapien durch Spinnenseide: Transportpartikel bringen Wirkstoffe sicher ans Ziel

Spinnenseide gewährleistet, dass spezielle medizinische Wirkstoffe unbeschädigt ins Zentrum von Immunzellen gelangen und hier ihre volle Wirkung entfalten können. Forscher der Universität Bayreuth, der LMU München sowie der Universitäten Genf und Freiburg in der Schweiz haben zusammen mit der Firma AMSilk aus künstlicher Spinnenseide Transportpartikel entwickelt, die in der Lage sind, die Effizienz von Immuntherapien gegen Krebs oder Tuberkulose signifikant zu steigern. Sie können zudem für vorbeugende Impfungen gegen Infektionskrankheiten oder für die Impfstoff-Lagerung in den Tropen eingesetzt werden. In der Zeitschrift Biomaterials stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor.

Effiziente Immuntherapien gegen Krebs und Tuberkulose

13.06.2018 | Biowissenschaften Chemie | nachricht Nachricht
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