Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Globalurkunde erleichtert Zugang zum Eurosystem

23.10.2008
Emittenten im Euroraum, die Wertpapiere in US-Dollar, britischen Pfund und japanischen Yen ausgeben, können ab sofort den New Global Note (NGN)-Service von Clearstream nutzen, um sicher zu stellen, dass ihre Wertpapiere die Kriterien der Europäische Zentralbank für die Besicherung von Kreditgeschäften im Eurosystem erfüllen.

Am 15. Oktober hatte die Europäische Zentralbank angekündigt, dass die Liste der notenbankfähigen Sicherheiten um Schuldtitel in den oben genannten Währungen erweitert wird wie auch um in Euro begebene Anleihen. Die Abteilung Issuance & Distribution Services von Clearstream bietet Emissionsstellen und Konsortialführern bei der Durchführung der Emission in Form der Neuen Globalurkunde umfassende Unterstützung.

Die 2006 aufgelegte Neue Globalurkunde ist eine Emissionsform, die im Eurosystem positiv aufgenommen wurde. Sie tritt an die Stelle der klassischen Globalurkunde (Classical Global Note, CGN), die zwar noch immer erhältlich ist, die aber im Rahmen von Offenmarktgeschäften und Intraday-Kreditgeschäften nicht mehr als Sicherheit verwendet werden kann.

Durch eine Emission in Form einer NGN ist sichergestellt, dass die Wertpapiere die Auflagen der EZB zur Besicherung von Kreditgeschäften im Eurosystem erfüllen. Clearstream ist einer von zwei Anbietern im Euroraum für die Abwicklung in verschiedenen Währungen, über den diese Wertpapiere emittiert werden und damit die Kriterien zur Besicherung von Kreditgeschäften im Euroraum erfüllen.

Clearstream bietet eine breite Palette von Collateral Management Services unter der Bezeichnung Global Securities Financing (GSF) an. Neben dem Zugang zu den Kreditgeschäften des Eurosystems über Clearstream Banking Luxembourg und Clearstream Banking Frankfurt bietet Clearstream auch Zugang zu dem Diskontfenstern der Federal Reserve Bank of New York, der Bank of England und anderer Zentralbanken.

Clearstream
Clearstream ist ein internationaler Zentralverwahrer (ICSD) mit Sitz in Luxemburg und Teil der Gruppe Deutsche Börse, der gemessen am Umsatz weltweit größten Börse. Clearstream bietet für weltweit über 2.500 Banken und Finanzinstitute Abwicklungs- und Depotverwahrungsdienstleistung in Bezug auf Anleihen, Aktien und Investmentfonds en an. Das von Clearstream derzeit verwahrte Vermögen beziffert sich auf 10,8 Bio. €. Clearstream Banking S.A.

hat ein Langfrist-Credit Rating von Standard & Poor's und Fitch von AA. Weitere

Informationen zur New Global Note sind der Website www.clearstream.com zu entnehmen.

Ansprechpartner: Bruno Rossignol / Yolande Theis +352-243-31500, bruno.rossignol@clearstream.com / yolande.theis@clearstream.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.clearstream.com
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung wächst weiter
28.01.2020 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Krisenrisiko Nummer 1: Unerwartete Liquiditätsengpässe
08.01.2020 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics