Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW startet neues Förderangebot für energieeffiziente Stadtbeleuchtung zum 01. April 2011

31.03.2011
  • Besonders zinsgünstige Darlehen für Kommunen und kommunale Unternehmen
  • Deutscher Städte- und Gemeindebund: "Angebot kommt zur rechten Zeit"
  • Kommunaler Klimaschutz wird gestärkt

Grünes Licht für die günstige Finanzierung energieeffizienter kommunaler Beleuchtung gibt die KfW mit dem Start der Förderung "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" zum 01. April 2011: Kommunen, kommunale Unternehmen, z. B. Stadtwerke oder private Energieversorger im Rahmen von PPP-Modellen (öffentlich-private Partnerschaften) können Investitionen in energieeffiziente Anlagen zur Beleuchtung von Straßen, Parkplätzen, Parkhäusern sowie Ampelanlagen mit besonders zinsgünstigen KfW-Darlehen finanzieren.

Auch die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge ist in Verbindung mit den genannten Investitionen förderfähig. Die KfW bietet den Interessenten deutlich günstigere Konditionen (Premiumförderung) an als in den Basisprogrammen für Kommunen (Investitionskredit Kommunen) und kommunale Unternehmen (Kommunal Investieren). Das Angebot flankiert damit zugleich die Kommunalrichtlinie zur Förderung von Straßenbeleuchtung des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Das KfW-Angebot nimmt hinsichtlich der Förderstandards die Anforderungen der ab 2015 geltenden EU-Öko-Design-Richtlinie für Beleuchtungsprodukte vorweg, die auch für industrielle Anlagen bedeutsam werden, und setzt einen Anreiz zu nachhaltigem Wirtschaften in den Kommunen. "Kommunen können bei der Anpassung an die EU-Vorgaben eine Vorreiterrolle übernehmen. Dazu benötigen sie günstige Finanzierungen. Das neue Angebot ist ein wichtiger Akzent unsere Nachhaltigkeitsförderung; der kommunale Klimaschutz wird gestärkt", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB (Deutscher Städte- und Gemeindebund) ergänzt: "Das neue KfW-Förderangebot kommt für die Städte und Gemeinden zur rechten Zeit. In Deutschland werden für die Beleuchtung von Straßen, Wegen und öffentlichen Plätzen jedes Jahr bis zu vier Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Es ist daher sinnvoll, die Kommunen bei den erforderlichen Investitionen zu unterstützen, um die öffentliche Beleuchtung in Deutschland energieeffizienter und damit im Ergebnis für Städte und Gemeinden kostengünstiger zu gestalten."

Die KfW-Förderung setzt an Maßnahmen an, die einen besonders hohen wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen versprechen. Von den ca. neun Millionen Lichtpunkten in der öffentlichen Beleuchtung in Deutschland ist ein Großteil heute schon veraltet. Durch den Einsatz neuer Technologien (z. B. LED) können Kommunen ihren Energieverbrauch senken und in erheblichem Umfang Energie- und Betriebskosten sparen:

Investitionen in moderne Beleuchtungsanlagen gehören zu den energetischen Maßnahmen mit dem höchsten Wirkungsgrad und amortisieren sich meist schon nach wenigen Jahren. Viele finanzschwache Kommunen scheuen aber den Aufwand.

Gegenwärtig werden jährlich nur rd. 3 % der veralteten Anlagen auf energieeffiziente Systeme umgestellt, so dass erst über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren die ökonomischen und ökologischen Vorteile neuer Beleuchtungstechnologien wirksam würden. Mit der neuen Premiumförderung will die KfW dazu beitragen, den Prozess zu beschleunigen.

Service: Die Programmdetails finden Interessierte unter www.kfw.de (Programm-Nr. 215 für Kommunen und 216 für kommunale Unternehmen). Beratungen finden Kommunen überdies unter: 030-20264-5555; kommunale Unternehmen wählen die Nummer des KfW-Infocenters: 01801-335577.

Hinweis: Daten, Fakten, Hintergründe rund um das Programm "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" finden Sie im heute veröffentlichten KfW-Themendienst. Er liefert ausführliche Berichte, Beispiele und Interviews: www.kfw.de/themendienst

Pressekontakt:
Sonja Höpfner
KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM)
Tel. 069 7431-4306, Fax: 069 7431-3266,
E-Mail: sonja.hoepfner@kfw.de

Sonja Höpfner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet - Juni 2018
20.06.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt zum zweiten Mal in Folge
28.05.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics